Wintersemester 2010/2011
Dienstag, 26.10.10, 20.00 Uhr "Du kannst nicht alle haben"
mit dem Sänger, Songschreiber und ›Kleinkunst-Rocker‹ Stefan Ebert
Er steht auf Frauen. Deshalb singt er für und von Frauen, preist ihre Vor- und Nachteile an und erzählt von Dingen, die man mit ihnen machen kann, gerne mit ihnen machen würde und besser nicht mit ihnen machen sollte.
Er gibt todsichere Anmachtipps, macht biologische Exkurse ins Tierreich und wägt die Chancen und Gefahren des Studiverzeichnisses bei der Partnersuche ab.
»Mit pointiertem Wortwitz und großer Authentizität schildert er Romanzen, Sehnsüchte und Hormonturbulenzen (…). Dass er sich dabei selbst nicht so ernst nimmt, das macht, neben ihrer Beobachtungsgabe, die Qualität der Texte aus.« (Mannheimer Morgen)
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Dienstag, 02.11.10, 20.00 Uhr "Deutsch am Abend"

Screenshot aus "Man spricht deutsh" (D, 1988) Quelle: eur.i1.yimg.com
Open Stage als Semesterempfang der Fachschaft Deutsch
eine gute Gelegenheit, um die Erstsemester in der Abteilung Deutsch willkommen zu heißen, sich untereinander besser kennen zu lernen und Informationen auszutauschen. Die Fachschaft braucht dringend Nachwuchs, sodass an diesem Abend vielleicht auch neue Mitglieder gewonnen werden können.
Schön wäre es, wenn möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung durch ihr Kommen die Aktion der Studierenden unterstützen, den Semesterbeginn der Abteilung gemeinsam feiern und neue Kolleg/innen willkommen heißen würden. Kulturelle Beiträge auf der Bühne sind natürlich immer willkommen!!! Für das leibliche Wohl werden die Fachschaft, und das Theken-Team sorgen.
veranstaltet von der Fachschaft Deutsch, Eintritt frei
Montag, 08.11.10, 20.00 Uhr Lesebühne der PH

Quelle: tischler-meister.com
Dozentinnen und Dozenten ziehen ihre literarischen Texte aus der Schublade
Was haben Wissenschaftler/innen im ästhetischen Fach des Schreibens zu bieten? Jenseits ihrer sonstigen Publikationen in Fachzeitschriften, didaktischen Handreichungen und Lehrwerken, zieht es "Lehrkörper" immer wieder zur literarischen Ertüchtigung an den Schreibtisch. Was dabei entsteht, geben heute einige akademische Hobbypoet/innen im neuen Veranstaltungsformat einer "Lesebühne" auf der Bühne des Lit-Cafés zum besten.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt frei
Dienstag, 09.11.10, 20.00 Uhr "The HP Experience"
Die Musik von The HP Experience steht für dirty intonation, off pitch und eingängige, lebensnahe und lebendige Lyrics, und ergänzt sich in den Parts des ein oder anderen Songs zu beinahe psychodelisch und sphärisch anmutenden Klängen.
H.P. Rasch interessierte sich als Jugendlicher bereits Mitte der neunziger Jahre für Pop- und Rockmusik der 60er Jahre. Insbesondere The Beatles, The Rolling Stones und The Who begeisterten ihn so stark, dass er begann, sich selbst das Gitarre spielen beizubringen. Darüber hinaus weckten Bands aus Großbritannien wie Oasis und The Verve, sein Interesse, die, wie er selbst auch, Songwriter orientiert arbeiten, und ihn und seine Musik bis heute prägen. Unter diesen Einflüssen entwickelte sich H.P. Rasch zum Sänger, Gitarristen und Songwriter, der seit nunmehr zehn Jahren erfolgreich Songs im Stil BritPop, Alternative und Indie schreibt.
Für die Gigs lädt sich der Songwriter, zusätzlich zu seinem Gitarristen Tommi Oeckinghaus, mit dem er seit vielen Jahren zusammenarbeitet, unterschiedliche befreundete Musiker ein, die seine Songs mit Gastauftritten musikalisch bereicher
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Mittwoch, 10.11.10, 20.00 Uhr "Selbstversuche"
Das neue Programm von KnoWei (Daniel Knobelspies und Johannes Weigle): besungen werden u. a. Zungen, Skorpioninnen, Tankstellen, Schlüsseldienste, Gärtnerfreuden und die Melancholie des portugiesischen Dichters Fernando Pessoa...
Das Duo fand sich bei der Zusammenarbeit an Revuen des Podium-Theaters Ludwigsburg und Aufführungen der Lyrik-Bühne Esslingen. Diese in über 10 Jahren angewachsene Zusammenarbeit schlägt sich nieder in fein getexteten und komponierten Chansons, eigenwilligen Interpretationen und einem Atmosphäre schaffendem Bühnenvortrag voll hintergründigen Witzes, freudig-temperamentvollen Zusammenspiels und sehnsüchtiger Stimmung.
Zuhause sind die Beiden auf Kleinkunstbühnen, Theaterkellern, Lese- und Vortragsräumen von Büchereien, Bibliotheken und Volkshochschulen, und überall dort, wo man diesen heiter-frech-zärtlichen Liedern Raum und Aufmerksamkeit gibt.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Donnerstag, 11.11.10, 19.30 Uhr "Die Fremde"
Filmvorführung in der Aula & anschließendes Filmgespräch mit Roland Jost im Literatur-Café
Die Fremde, 2010 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin uraufgeführt, ist ein für das Kino produzierter Spielfilm von Feo Aladağ. Die in Berlin geborene fünfundzwanzigjährige Umay (Sibel Kekilli) verlässt ihren Mann in Istanbul, um mit ihrem kleinen Sohn Cem wieder ein gewaltfreies Leben in Deutschland zu führen. Auf die Unterstützung der dort lebenden Familie hoffend, muss sie jedoch bald erkennen, dass diese zwischen tradierten Konventionen und Ehrvorstellungen und der Liebe zu ihr hin und her gerissen ist. Als sie durch Zufall den Plan des älteren Bruders Mehmet mitbekommt, Cem allein nach Istanbul zu schicken, flieht Umay daraufhin in ein Frauenhaus. So schafft sich Umay unabhängig von der Familie ein eigenständiges Leben für sich und ihr Kind. Sie versucht nebenbei ihren Schulabschluss nachzuholen und arbeitet als Küchenhilfe. Dort verliebt sie sich in ihren Kollegen Stipe. Dass sie dabei nicht in der Lage ist, sich von der Familie ganz zu lösen, führt letztlich zum missglückten Ehrenmord, bei dem Cem ums Leben kommt.
veranstaltet vom MoKi Ludwigsburg in Kooperation mit dem Lit-Café und der Abteilung Deutsch, Eintritt an der Kinoabendkasse vor der Aula
Dienstag, 16.11.10, 20.00 Uhr "4. PH-PowerPoint Karaoke"
Bereits zum vierten Mal wird Powerpoint-Karaoke im Lit-Café präsentiert und inzwischen ähnlich kultig, wie der PHoetry sLam...
Dabei handelt es sich um einen Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. Diese können entweder eigens erstellt werden, oder man verwendet Folien, die man im Internet gefunden hat. Es ist ein rhetorisches, präsentatorisches Trainingsspiel mit Unterhaltungscharakter. Teilweise wird es mittlerweile auch als Improtheater- oder Theatersport-Spiel verwendet. Voranmeldungen bitte an M. Gans.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Mittwoch, 17.11.10, 20.00 Uhr "Mensch ärger dich"
Konzert mit "SchönenTagNoch" (Micha, Wolfgang, Ferdi), die die Hymne zum Bildungsstreik an der PH im Wintersemester 2009/2010 geliefert haben: "
Lubu brennt"
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Donnerstag, 18.11.2010, 19.00 Uhr: Kurzfilmgala mit Verleihung der „goldenen PfandPHlasche“ im Literatur Café
Am Donnerstag, den 18.11. veranstaltet der Studiengang Kultur- und Medienbildung in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum, der Abteilung Medienpädagogik und dem Literatur Café eine Kurzfilmgala. Beginn ist 19:00 Uhr im Literatur Cafe der PH Ludwigsburg.
Gezeigt werden kurze Spiel- und Dokumentarfilme, die in unterschiedlichen Seminaren von den Studenten erstellt wurden. Um die Filme dieses Jahr auf eine ganz besondere Art zu würdigen, organisieren die Studenten des Studiengangs Kultur- und Medienbildung eine Filmgala, die den großen Filmfestivals in nichts nachstehen soll: Die PH rollt den roten Teppich aus. Der Abend wird ganz unter dem Motto „Trashgala- die Verleihung der goldenen PfandPHlasche“ stehen. Wir freuen uns über themengetreue Abendgarderobe, von selbstgestalteten Trashoutfits bis hin zum “Kurzen Schwarzen“. Jedoch soll die medienpädagogische Sicht auf die Arbeiten der Studenten nicht zu kurz kommen: In Gesprächsrunden stehen die Filmemacher dem Publikum Frage und Antwort und reflektieren so ihre Werke und den Entstehungsprozess. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend mit vielseitigen Werken. Der Eintritt ist frei.
Artikel von Irina Bril & Lena König in
imPHuLs
Montag, 22.11.10, 20.00 Uhr "Von der belebenden Wirkung des Verbrechens"
Autorenlesung mit Albrecht Schau aus seinem neuen Roman
»Von der belebenden Wirkung des Verbrechens. Urlaubsgrüße aus dem wahren Leben« wird im Klappentext als »Dialogroman« vorgestellt, »der ein irrlichterndes Kaleidoskop skurriler Komik darstellt.« In ungefähr dreiundzwanzig Abschnitten trifft sich das Who is who der historischen und fiktiven Wirklichkeit zu einem vom Philosophen Keuner einberufenen Symposium. Binnen einer Woche wird ein bunter Strauß unterschiedlicher Themen der Welt-, Literatur- und Geistesgeschichte verhandelt... (Michael Gans)
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Donnerstag, 25.11.10, 20.00 Uhr "Das Herz von Jenin"
Filmvorführung und anschließendes Gespräch
"Das Herz von Jenin" ist ein Dokumentarfilm von Marcus Vetter und Leon Geller aus dem Jahr 2008. Der Film erzählt die Geschichte des Palästinensers Ismail Khatib aus Dschenin, der die Organe seines von israelischen Soldaten erschossenen Sohnes an israelische Kinder spendete. Im April 2010 erhielt „Das Herz von Jenin“ den Deutschen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm.
"Das Herz von Jenin“ erzählt die wahre Geschichte von Ismael Khatib aus dem Flüchtlingscamp von Dschenin im nördlichen Westjordanland. Sein 11-jähriger Sohn Ahmed wird im Jahr 2005 von Schüssen israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen; die Ärzte im Krankenhaus von Haifa können nur noch seinen Hirntod feststellen. Ismael Khatib muss entscheiden, ob die Organe seines Sohnes gespendet werden sollen. Mit seiner Entscheidung beweist er Menschlichkeit im Moment seines größten Schmerzes. Der Palästinenser ermöglicht dadurch mitten im Nahostkonflikt israelischen Kindern das Weiterleben.
Der Film begleitet Ismael Khatibs Besuche bei drei Familien, deren Kinder dank Ahmeds Organen gerettet wurden. Die unterschiedlichen Begegnungen - mit einer jüdisch-orthodoxen, einer Drusen- und einer Beduinenfamilie, aber auch mit Soldaten am Checkpoint - spiegeln immer auch die Situation in der konfliktbelasteten Region wider.
Veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Hochschulgemeinde und dem Fachbereich Theologie, Eintritt frei
Dienstag, 30.11.10, 20.00 Uhr 12.PHoetry sLam mit Hanz & Alex
Der „PHoetry sLam“ ist Kult in Ludwigsburg!
Zum zwölften Mal wird die Dichterschlacht, bei der jeder Schreibende teilnehmen kann, an der PH ausgetragen. Über 200 Zuschauer verwandelten beim letzten Slam das Literatur-Café in einen Hexenkessel – was sowohl die Stimmung als auch die Temperatur betraf – aus dessen Mitte die Poeten auf die Bühne traten.
Im Vorfeld wird wieder montags ein Workshop Slam Poetry stattfinden. Aus dem Teilnehmerfeld werden die besten Fünf für den PHoetry sLam nominiert. Die offenen Plätze werden am Abend ausgelost.
Moderiert wird der sLam von
Hanz &
Alex.
veranstaltet von der Fachschaft Deutsch, Eintritt € 5.-/3.-
Trailer vom 10 PHoetry sLam am 08.12.2009 im Lit-Café
Artikel von Hanz im Online-Magazin
imphuls
Donnerstag, 02.12.10, 19.30 Uhr "Alle meine Väter"
Filmvorführung & Gespräch mit Regisseur Jan Raiber und Brigitte Becker
Der junge, hochsympathische Regisseur und „Darsteller“ Jan Raiber beschloss, seinen ersten Film über die Suche nach seinem leiblichen Vater zu machen. Er offenbart die Idee zunächst seinen Geschwistern. Sein Bruder ist schockiert, weil er dachte, sein Vater sei auch Jans Vater "krass, krass" kann er immer nur sagen; die Schwester wusste um die Halbbruderschaft, hat aber immer geschwiegen. Mama und Papa ahnen was, als Jan von seinem Filmprojekt erzähllt, und unterstützen ihn bald in aller Ehrlichkeit, Befangenheit, Scham, begleitet von eigenen Ängsten und verdrängten Konflikten.
Alle meine Väter ist ein Film über das Paradox, dass es am allerschwierigsten ist, mit den Leuten über etwas sehr persönliches zu sprechen, die einem am nächsten stehen: der eigenen Familie.
Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit Jan Raiber im Literatur-Café statt.
veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Hochschulgemeinde, Eintritt frei
Dienstag, 07.12.2010, 20.00 Uhr "Happy End"
Chansons von Bertolt Brecht und Kurt Weill, vorgetragen von Musik-Studierenden unter der Leitung von Frank Wörner
1927 begann die Zusammenarbeit von Brecht und Weill, deren erster Höhepunkt ein Jahr später die "Dreigroschenoper" war. Fast auf den Tag genau ein Jahr nach der Sensation gab es am 2. September 1929 im Theater am Schiffbauerdamm für das neue Stück kein wirkliches Happy End, und das paradoxerweise ausgerechnet mit einem durchaus witzigen und spannenden Gangsterstück, das das damals schon florierende Hollywood-Gewerbe auf die Schippe nehmen sollte. Chicago in den zwanziger Jahren, die Hochburg der Kriminalität. Mit eiserner Faust regiert hier „Fliege”, die Dame in Grau: Wer gegen ihre Anordnungen verstößt, den bittet sie um Feuer – mit dem Ergebnis, daß er es auch bekommt wie beispielsweise Governor, der anscheinend bei der Verschiebung geklauter Autos zuviel in die eigene Tasche verschoben hat...
veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Musik, Eintritt € 5.-/3.-
Dienstag, 18.01.2011, 20.00 Uhr "Berlin! Berlin!"
eine Tucholsky-Revue - 8. Programm der PHLeddermäuse unter der Leitung von Johannes Weigle und Michael Gans
Der Journalist, Satiriker, Essayist, Literatur- und Theaterkritiker, Erzähler, Lyriker, Chanson- und unermüdliche Briefeschreiber Kurt Tucholsky steht im Mittelpunkt des Programms. Texte und Chansons von Tucholsky und über Tucholsky wurden seit dem Sommersemester 2010 gesichtet und für ein musikalisch-literarisches Revue-Programm arrangiert, das heute Premiere feiert.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
2. Aufführung am Donnerstag, 20.01.2011
Dienstag, 01.02.2011, 20.00 Uhr "Wa(h)r was?"
Satirischer Jahresrückblick mit dem Kabarettisten Mike Jörg
Was für ein Jahr - schlimmer geht´s immer! Mike Jörg hatte diesem Jahr nicht so viel Politclownerie zugetraut. Aber ab dem ersten Tag des Jahres ging es voll zur Sache. Das Motto der Regierung lautet knallhart: Schlimmer geht´s immer. So hat sich für 2010 eine klare Struktur herausgebildet: Vor der WM - während der WM - nach der WM. Vor der WM hatten wir uns gewundert; während der WM hatten wir keine Zeit, uns zu wundern, weil wir Löw´s junge Löwen bewundert haben; - und seit dem Ende der WM wundert uns überhaupt nichts mehr. Andererseits: was hätte unsere Kanzlerin besser machen können? Hätte sie sich Krake Paul ins Kanzleramt holen sollen oder Roland Koch als Tellerwäscher? Hätte sie den lieben Wulff mit seiner weichgespülten Stimme bei den Geißlein im Märchenland lassen und Annette Schavan einen Hosenanzug ausleihen sollen? Egal wie peinlich es weiter gehen wird, eins ist sicher: der Jahresrückblick gibt uns allen eine letzte Gelegenheit, uns mal wieder richtig gesund zu lachen...
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
















