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09. - 17.11.2017: Tage des interkulturellen Films im Literatur-Café

Von: Michael Gans

17-11-2017

Am 9. November startet eine kleine Reihe zum interkulturellen Film im Literatur-Café der PH Ludwigsburg. Die Tage des interkulturellen Films sind öffentlicher Teil einer Kompaktveranstaltung "Aspekte einer interkulturellen Filmdidaktik", die die Abteilung Deutsch der PH Ludwigsburg in Kooperation mit dem Lehrstuhl Deutsch der Pädagogischen Universität Samara in Russland veranstaltet. Anlass ist das 20jährige Bestehen der Hochschulpartnerschaft Samara - Ludwigsburg. Nach den Vorführungen besteht jeweils die Möglichkeit zum Austausch im Gespräch, moderiert von Julia Blinova (PU Samara, Russland) und Michael Gans.

Quelle: russendisko-derfilm.de

Zum Auftakt wird am 9. November der Film "Russendisko" gezeigt. Er handelt von drei jungen Russen Wladimir, Mischa und Andrej, die nach der Wende im Sommer 1990 beschließen, von der Sowjetunion nach Deutschland auszuwandern. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Wladimir Kaminer aus dem Jahr 2000 und dem Drehbuch von Oliver Ziegenbalg.

Am 11. November läuft der Film »Tschick«, der auf dem gleichnamigen Erfolgsroman Wolfgang Herrndorfs von 2010 basiert: Der Unternehmersohn Maik Klingenberg und der Russland-deutsche Tschick finden trotz ihrer Verschiedenheit zusammen, weil sie beide Außenseiter sind. Sie machen sich in einem gestohlenen Lada auf den Weg durch die ostdeutsche Provinz. Mit sympathischem Trotz, Spaß an der Anarchie und einem erfrischenden Sprachwitz meistern sie Widerstände, erobern sich merkwürdige Gegenden und schließen Bekanntschaften.

Am 14. November wird "Der Mann mit der Kamera" gezeigt: ein poetischer Dokumentarfilm von Dsiga Vertov aus dem Jahr 1929, der sich experimenteller Mittel bedient. Der Film zeigt einen Tag in einer sowjetischen Großstadt – vom Erwachen der ersten Bewohner, über ihre Arbeitsschichten, bis hin zum Feierabend mit sportlicher Betätigung und diversen Freizeitbeschäftigungen. Den ganzen Tag über begleitet der Zuschauer einen Filmreporter mit einer Kamera.  

Am 17. November läuft das russische Filmdrame "Leviathan" von Regisseur Andrei Swjaginzew aus dem Jahr 2014. Die Geschichte ist eine moderne Adaption des Buches Hiob und spielt auf einer Halbinsel in der Barentssee. Der Automechaniker Nikolai Sergejew lebt zusammen mit Frau Lilia und Sohn Roman aus erster Ehe in einem selbstgebauten, bescheidenen Holzhaus. Das Haus liegt einsam, umgeben von einigem Schrott, auf einem schön gelegenen Grundstück am Ufer einer kleinen Bucht. Wadim Schelewjat, der korrupte Bürgermeister der Stadt Pribreschny, will Sergejew das Grundstück samt Besitz – auch die Autowerkstatt – enteignen. Dafür soll Nikolai mit einem lachhaften „Kaufpreis“ entschädigt werden, der es ihm nicht mal erlauben würde, eine einfache Wohnung in der Stadt zu kaufen...


Uhrzeit: jeweils 19.30 Uhr
Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter: www.ph-ludwigsburg.de/7658

 

 


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