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Das Konzept für eine Interimssporthalle steht

Von: Pressemitteilung des Amtes für Vermögen und Bau Ludwigsburg

10-04-2019

„Seitdem die alte Sport- und Schwimmhalle auf dem Areal der Pädagogischen Hochschule (PH) in Ludwigsburg im September 2018 geschlossen werden musste, hat sich einiges getan“, sagte die Amtsleiterin Corinna Bosch des zuständigen Amts Ludwigsburg von Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Auf dem Gelände der Sportplätze soll eine temporäre Halle mit drei Spielfeldern sowie Umkleiden und Duschen entstehen. Nächste Woche soll die Systembauhalle ausgeschrieben werden.

Der Zeitdruck ist hoch, da die Interimshalle bis zum Beginn des Wintersemesters noch in diesem Jahr entstehen soll. „Einen Puffer haben wir leider nicht“, so Corinna Bosch.

Mit der Interimssporthalle kann das Sportstudium der PH wieder möglichst reibungslos ablaufen. „Im Moment muss im Außenbereich und vor allem in Sporthallen im Umland trainiert werden, zu denen die Studierenden teilweise per Shuttle-Bus gefahren werden müssen“, ergänzte der Rektor der PH Professor
Dr. Martin Fix. „Die PH ist sehr dankbar für die Unterstützung aller benachbarten Hallen, aber für ein geordnetes Sportstudium brauchen die angehenden Lehrerinnen und Lehrer wieder eine Sportstätte auf dem Campus, weshalb wir nicht mehrere Jahre auf einen Neubau warten können.“

Für eine Interims-Unterbringung des Schwimmbetriebs ist jedoch keine bauliche Lösung möglich. „Eine Schwimmhalle mit entsprechender Technik lässt sich leider nicht so einfach und schnell provisorisch bauen, obwohl das seitens des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) Außenstelle Ludwigsburg
als notwendig angesehen worden war“, so Bosch.

Auch die Überlegung, ein neues Dach über die alte Halle zu bauen, musste relativ schnell aufgegeben werden, da zuerst die bestehende Konstruktion geordnet zurückgebaut werden und der Ablauf genau geplant werden muss. Im Moment darf die Halle noch nicht betreten werden.

Die Suche nach längerfristigen Interimsschwimmstätten läuft derzeit weiter. Die meist zweitägigen Lehrgänge des ZSL konnten bisher mit einem hohen logistischen Aufwand und hoher Flexibilität aller Beteiligten in den Sportschulen, etwa in Karlsruhe-Durlach, in Ostfildern-Ruit und im Oskar-Frech-See Bad in Schorndorf stattfinden. Die Studierenden der PH schwimmen derzeit vorrangig im Campusbad in Ludwigsburg. Die Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen haben die Möglichkeit, das Hallenbad der Fröbelschule zu nutzen.

Die Interimslösungen werden solange erforderlich, bis die neue Sport- und Schwimmhalle voraussichtlich Ende 2022 fertiggestellt ist. Das renommierte Architekturbüro Auer und Weber wurde mit der Planung beauftragt. In Kürze wird die Bauunterlage vorgelegt, die die Grundlage für die Finanzierung bildet. Die neue Sport- und Schwimmhalle wird ebenfalls auf dem Sportgelände errichtet. Auf rund 3.200 m² Nutzfläche soll eine funktionale und architektonisch ansprechende Sporthalle mit drei Feldern sowie eine Schwimmhalle mit 25 Meter-Becken errichtet werden. Zwei Gymnastikräume und ein Fitnessraum sowie Büros für das Lehrpersonal sollen das Programm abrunden.

Für die beiden Baumaßnahmen für den Sport muss das Bauplanungsrecht auf städtischer Seite noch geschaffen werden. Die Stadt Ludwigsburg hat deshalb einen Bebauungsplan auf den Weg gebracht.

Weitere Maßnahmen auf dem Areal

Der Masterplan des Areals sieht weitere Maßnahmen vor: Das Flächendefizit der beiden Hochschulen von rund 7.500 m² Nutzfläche wird behoben. „Die Studierendenzahlen der PH sind seit 2008 von 4.600 auf 5.800 gestiegen. Diese Studierenden sind aber bereits auf dem Campus. Es geht also in erster Linie darum, die bereits vorhandenen Studierenden mit angemessenen Räumlichkeiten zu versorgen“, so Fix. Hinzu kommt, dass sich auch die Hochschule für Verwaltung und Finanzen (HVF) eines regen Zuwachses erfreut.

„Das Areal stellt für uns einen Schwerpunkt unserer Aufgaben im Amt dar. Eine gute Unterbringung der Studierenden und Lehrkräfte liegt uns sehr am Herzen. Die Sanierung hat hier bereits begonnen“, betonte Bosch.

Die Anlage wurde 1966 erbaut. Die Gebäude stammen zum Großteil aus dieser Zeit. Die Z-Bauten wurden 1973 ergänzt. Bau 1, das Lehrsaalgebäude, wurde bereits 2013 bis 2016 saniert. Derzeit läuft die Sanierung von Bau 2, der naturwissenschaftlichen Institute, auf Hochtouren. Gebaut werden kann immer nur in engen Zeitfenstern. Bis zur ersten Jahreshälfte 2021 soll die Maßnahme abgeschlossen werden.


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