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„Never walk alone“ - Gelungener Studienstart für die neuen Erstsemester der PH Ludwigsburg

Von: Hochschulkommunikation

11-11-2020

Der Studienbeginn unter Pandemiebedingungen stellt an alle Beteiligten besondere Anforderungen. Trotzdem wollten über 1400 Erstsemester (838 Bachelor-, 571 Masterstudierende) an der PH Ludwigsburg ihr Studium beginnen. Um den Start etwas zu erleichtern, fanden deshalb vom 19.-30. Oktober 2020 unter strengen Hygieneregeln spezielle Angebote vor Ort statt. Ein großer organisatorischer Kraftakt, der sich gelohnt hat.

„Wie schaffen wir es, dass sich die neuen Erstsemester trotz Onlinesemester persönlich kennenlernen, Kontakte knüpfen und mit wertvollen Tipps ins Studium starten können?“ Diese Frage stellte sich das Kompetenzzentrum für Bildungsberatung (KomBi) der PH Ludwigsburg gemeinsam mit dem AStA. Gemeinsam wurden in den Einführungswochen des Wintersemesters 2020/2021 gleich mehrere zukunftsträchtige Konzepte für einen gelungenen Studienstart realisiert:

  • Kennenlernworkshops für „Erstis“ in Kleingruppen als Präsenzveranstaltungen und online
  • Ein Patenprogramm zwischen „Erstis“ und erfahrenen PH-Studierenden
  • Bildung von Lerngruppen, sogenannte „Study-Buddys“ 
  • Konzeption eines semesterbegleitenden Tutorenprogramms für die Erstsemester

„Manche dieser Ideen lagen schon länger in unseren Schubladen und wollten umgesetzt werden. Durch das Onlinesemester, in dem die persönliche Begegnung und der gegenseitige Austausch nicht mehr selbstverständlich zustande kommt, war für diese Ansätze jetzt genau der richtige Zeitpunkt zur Umsetzung gekommen,“ erklärt Adeline Schach, psychologische Beraterin am KomBi.

Die konkrete Umsetzung der neuen Konzepte sah für dieses Semester folgendermaßen aus:
In den beiden Einführungswochen vom 19.-30. Oktober 2020 fanden insgesamt 47 Kleingruppen-Workshops mit einer Dauer von drei Stunden für Erstsemester statt (42 Workshops als Präsenzveranstaltung und 5 Workshops online). Dies war gerade noch vor dem neuerlichen Teil-Lockdown, sodass sich Gruppen mit bis zu 15 Teilnehmern unter Einhaltung der Abstands- und Maskenregeln treffen konnten. Dabei stand im Vordergrund, das gegenseitige Kennenlernen anzuleiten, nachhaltige Austausch -und Kontaktmöglichkei-ten zu schaffen, die wichtigsten Informationen zum Studium zu vermitteln und die verständlicherweise vielen Fragen zu beantworten. Außerdem gab es einen Rundgang über den Campus der PH. Geleitet wurden die Workshops von erfahrenen Studierenden der PH, die zuvor als „Tutoren“ geschult worden waren.

Zusätzlich startete der AStA eine Initiative über seine Social-Media-Kanäle mit der Suche nach Paten für die neuen Erstsemester. Diese schon erfahrenen Studierenden erklärten sich bereit, Erstis zu unterstützen, Fragen zu beantworten und Netzwerke zu knüpfen. Jeder Ersti bekam in seinem Workshop einen Paten/eine Patin aus dem gleichen Studien-gang. Insgesamt meldeten sich über 400 Studierende als Paten, die zukünftig einen oder mehrere Erstis begleiten werden. Dieser positive Start ermöglicht Patenschaften auch für Studierende, die nicht am Workshop teilgenommen haben.
Und schließlich wurden als Teil des Workshop-Programms Lernpartnerschaften unter den Erstis, sogenannte „Study-Buddy“-Gruppen gebildet. Nach dem Austausch von Telefon-nummern und Adressen wurde gleich ein weiteres Treffen vereinbart mit einem kleinen Auftrag. Nach dem Kennenlernworkshop konnte jeder „Ersti“ auf mindestens einen Paten, 2 Study-Buddy-Kontakte sowie eine Menge beantworteter Fragen zurückgreifen.

„Das Wichtigste war für mich das persönliche Kennenlernen …“ war die häufigste genannte Antwort bei den durchweg begeisterten Rückmeldungen der Teilnehmenden. Bestärkt durch die positive Resonanz wurde der neue Ansatz bereits während der Einführungswochen weitergedacht und ein semesterbegleitendes Tutorenprogramm konzipiert, welches die jetzigen Erstsemester mit regelmäßigen Tutoren-Workshops in ihrem Startsemester an der PH begleiten soll. Das KomBi startete bereits in der ersten Novemberwoche mit einer Schulung und Begleitung der studentischen Tutoren für das neue Erstsemester-Tutorenprogramm.

Das Motto „Never walk alone“ ging damit für das Online-Wintersemester 2020/2021 voll auf und die viele Organisationsarbeit hat sich gelohnt, freut sich Johanna Rapp, die Erstsemesterreferentin des AStA. Die Erfahrungen fließen nun in die Betreuung künftiger Studienanfänger*innen ein, denn klar ist, Patenschaften soll es auch ohne Pandemie geben.

Die wichtigsten Zahlen:
Anzahl Kennenlernworkshops: 47
Anzahl Teilnehmende Erstsemester: 490
Anzahl Paten/innen: 412
Anzahl Tutor/innen: 12


Text zur freien redaktionellen Verwendung.

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