„Alle gleich – alle verschieden …“
Minderheiten, Migrations- und Integrationspolitik in der Bundesrepublik Deutschland und in Westeuropa
Hauptseminar Mo, 15.45-17.15h (4.-013)
14. 04. EINFÜHRUNG, VORSTELLUNG DES PROGRAMMS, ORGANISATORISCHES
21. 04. DAS THEMA UND ICH – SUBJEKTIVE ANNÄHERUNGEN …
Lit.: Topcu, C.: In die Ecke gedrängt. In: SPIEGEL-Special. Allah im Abendland 2/2008, 55
I. Theoretische Perspektiven
28. 04. MIGRATION IM SPANNUNGSFELD VON GLOBALISIERUNG UND NATIONALSTAAT
Lit.:
*Hollifeld, James F.: Offene Weltwirtschaft und nationales Bürgerrecht: das liberale Paradox. In: Thränhardt, Dietrich/ Hunger, Uwe (Hrsg.): Migration im Spannungsfeld von Globalisierung und Nationalstaat. Leviathan Sonderheft 22/ 2003, Wiesbaden 2003, 35-57
*Baringhorst, Sigrid/ Hunger, Uwe/ Schönwälder, Karen: Staat und Integration. Forschungsperspektiven zur politischen Intervention in Integrationsprozesse von MigrantInnen. In: Dies. (Hrsg.): Politische Steuerung von Integrationsprozessen. Intentionen und Wirkungen, Wiesbaden 2006, 9-26
05. 05. FRAUEN UND MIGRATION
Lit.:
*Treibel, Annette: Migration als Form der Emanzipation. Motive und Wanderung von Frauen. In: Butterwegge, Christoph / Hentges, Gudrun: Zuwanderung im Zeichen der Globalisierung. Migrations-, Integrations- und Minderheitenpolitik, Wiesbaden 2006, 93-110
12. 05. PFINGSTMONTAG (FEIERTAG)
II. Deutschland als Einwanderungsgesellschaft
19. 05. BILDER, DIE WIR UNS MACHEN …
Lit.:
Beck-Gernsheim, Elisabeth: Wir und die Anderen. Vom Blick der Deutschen auf Migranten und Minderheiten, Frankfurt/M. 2004, 9-17; 52-73
*Drieschner, F.: Was denkt der Kopf unter dem Tuch? In: DIE ZEIT 38/2006
26. 05. DIE DRITTE UND VIERTE GENERATION – LOST GENERATIONS?
Lit.:
Martin, K.-P.: Für eine Auseinandersetzung ‚auf Augenhöhe’. Die Debatte um die Integration muslimischer Jugendlicher in Deutschland. In: ‚Kommune. Forum für Politik, Ökonomie, Kultur’, 2/2006
*Ünsal, E.: „Soziale Probleme werden ethnisiert.“ In: ZEIT online vom 12.2.08 www.zeit.de/online/2008/07/integration-uensal
*Celik, N. im Gespräch mit K. Krüger: „Ich bin bestimmt nicht deutschenfeindlich“. In: FAZ vom 28. 03. 2008
Echtermeyer, K./ Schulz, I.: „Türkische Machos“ und „kriminelle Ausländer“ – Der Einfluss des Fernsehens auf das Ausländerbild von Kindern und Jugendlichen. In. Medien. Impulse, Dez. 2003, 24-29
02. 06. RELIGION; INTEGRATION UND DIE FRAGE VON „PARALLELGESELLSCHAFTEN“
Lit.:
*Lüders, Michael: Integration ist eine soziale Frage. In: Frankfurter Rundschau vom 6. 12. 2004
Beck-Gernsheim, Elisabeth: Wir und die Anderen. Vom Blick der Deutschen auf Migranten und Minderheiten, Frankfurt/M. 2004, 20-50
*Reetz, D.: „Schlüsselwort Vertrauen“. SPIEGEL-Gespräch über Muslime in Deutschland, soziale Spannungen und religiöses Bekenntnis. In: SPIEGEL-Special. Allah im Abendland 2/2008, 22-25
Schiffauer, Werner: Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs – ein Lehrstück zum verwickelten Zusammenhang von Migration, Religion und sozialer Integration. In: Migrationsreport 2004, Frankfurt/New York 2004, 67-96
*Walter, F.: Integration. Eingliederung durch Abschottung. In: ZEIT online vom 13. 2. 08; www.zeit.de/online/2008/07/parallelgesellschaften
09. 06. MIGRATIONS- UND INTEGRATIONSPOLITIK IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Lit.:
Reißlandt, C.: Fit für die Globalisierung? Die deutsche Migrations- und Integrationspolitik nach den rot-grünen Reformen. In: Butterwegge, C./ Hentges, G. (Hrsg.): Zuwanderung im Zeichen der Globalisierung. Migrations-, Integrations- und Minderheitenpolitik, 3., akt. Aufl., Wiesbaden 2006, 135-160
Reißlandt, C.: Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) zu Migration und Integration in Deutschland (bitte selbst recherchieren!) www.bpb.de/themen/T0P083,0,0,Migration_und_Integration_in_Deutschland.html
*Müller-Hofstede, C./ Reißlandt, C.: Neue Integrationsdebatten und – politik. In: www.bpb.de/themen/48QVFC.html
III. Von den Nachbarn lernen? Integrationspolitik in Großbritannien und Frankreich
16. 06. MINDERHEITEN UND INTEGRATIONSPOLITIK IN WESTEUROPA – EINE VERGLEICHENDE PERSPEKTIVE
Lit.:
*Heckmann, Friedrich: Integrationsweisen europäischer Gesellschaften: Erfolge, nationale Besonderheiten, Konvergenzen. In: Migrationsreport 2004, Frankfurt/New York 2004, 203-224
Al-Arab, T.: Das Recht auf den Schleier schützen. www.qantara.de
Simons, S.: Am Tisch der Republik. Frankreichs Muslime zwischen Argwohn und Anerkennung … . In: SPIEGEL-Special. Allah im Abendland 2/2008, 65-67
IV. Bildung für die Einwanderungsgesellschaft
23. 06. BILDUNGSPOLITIK UND BILDUNGSPRAXIS IN EINWANDERUNGSGESELLSCHAFTEN – ENGLAND UND FRANKREICH IM VERGLEICH
Lit.:
Hormel, Ulrike/ Scherr, Albert: Bildung für die Einwanderungsgesellschaft, Bonn 2005, 53-79 (England); 102-122 (Frankreich)
(das Buch kann preisgünstig bei der Bundeszentrale für politische Bildung bestellt werden)
30. 06. „KNALLHART“ – EIN SPIELFILM FÜR DIE POLITISCHE BILDUNG?
Lit.:
*Akgün, L. im Gespräch: „Explosive Mischung“. In: ZEIT online. www.zeit.de/online/2006/14/interview_akguen
07. 07. VON RÜTLI LERNEN?
Lit.:
Vonnekold, G.: Neukölln knallhart, aber nicht hoffnungslos! Jugendarbeit in einem schwierigen Bezirk.
*Hochschild, H.: Neukölln knallhart. Auswege aus dem Gewaltdilemma – Was die Schule in benachteiligten Stadtteilen gegen Gewalt leisten kann.
Köse, A.: Neukölln knallhart. Vermitteln zwischen parallelen Welten. Gewaltprävention des Quartiersmanagement Rollberg.<http://www.migrationboell.de/web/integration/47_1542.asp>
Sutterlüty, F.: Dynamik der Gewalt. In: Die ZEIT 15/2006
Lau, J.: Die neuen Klassenunterschiede. In: Die ZEIT 06/2007
14. 07. ZUSAMMENFASSUNG, SCHLUSSDISKUSSION
www.bpb.de; hier finden Sie zahlreiche informative und weiterführende Texte und Links!
Die angegebene Literatur ist als Orientierungshilfe gedacht, soll aber zusätzliche Recherchen der ReferentInnen nicht ersetzen. Sie findet sich im Semesterapparat oder im Internet.
Voraussetzungen für einen Leistungsnachweis:
Für ein Testat:
1. regelmäßige und aktive Teilnahme
2. Übernahme eines Referats (ca. 15-20 min.) mit Handout und strukturierender Einführung in die Seminardiskussion. Verpflichtende Grundlage ist die angegebene Literatur, die gerne ergänzt werden kann.
Die ReferentInnen sollten bitte mindestens eine Woche vor der Sitzung, in der sie referieren, in der Sprechstunde ihr Konzept vorstellen!
Für eine Akademische Teilprüfung oder einen Hauptseminarschein:
1. regelmäßige und aktive Teilnahme
2. Übernahme eines Referats (ca. 15-20 min.) mit Handout und strukturierender Einführung in die Seminardiskussion
3. Hausarbeit zum Thema des Referates (ca. 15-20 Seiten)


