Prof'in Dr. Ursula Stinkes
Professorin für Geistigbehindertenpädagogik
Schwerpunkte: Pädagogik und Didaktik
Sprechzeiten: Do. 13.00-14.00 Uhr u.n.V.
LEHRANGEBOT IM WINTERSEMESTER 2011-2012
Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2011/2012
Prof. Dr. Ursula Stinkes
Altwerden und Altsein von Menschen mit geistiger Behinderung (P2)
Mi 14.15-15.45 Uhr, Gebäude 14, 0119
Beginn: 26.10.
Die verbesserte medizinische Versorgungsstruktur und eine breite pädagogische Unterstützung erhöhen die Lebenserwartung von Menschen mit geistiger Behinderung. Speziell für Deutschland besteht zudem die Situation, dass es erstmals nach den Euthanasiemorden im Nationalsozialismus Senioren und Seniorinnen mit geistiger Behinderung gibt.
Das Seminar fragt nach Wohn- und Unterstützungsformen für alte Menschen und führt in die Problematik des Altwerdens und Altseins umfassend ein.
Die Grundlagenliteratur entnehmen Sie bitte ebenso wie den Seminarplan und die Literaturliste dem Reader (Sekretariat Hr. Serotzki). Eine Powerpointunterstützung kann auf meiner homepage abgerufen werden. Erwerb von Scheinen nach Absprache.
Lesen- und Schreiben mit Schülern mit geistiger Behinderung in heterogenen Gruppen (P2)
Beginn: 26.10.
Mi 16.15-17.45 Uhr, Gebäude 14, 0119
Dieses Einführungsseminar gibt einen Überblick über die Bedeutungen des Lesens und Schreibens: Lese- und Schreibstrategien mit unterrichtlichen Beispielen, Modelle und Methoden des Lese- und Schreiberwerbs, Prozessdiagnostik etc.
Die Grundlagenliteratur entnehmen Sie bitte ebenso wie den Seminarplan und die Literaturliste dem Reader (Sekretariat Hr. Serotzki). Eine Powerpointunterstützung kann auf meiner homepage abgerufen werden. Erwerb von Scheinen nach Absprache.
Benachteiligte und behinderte Kinder und Jugendliche in Armutsverhältnissen (P1)
Beginn: 20.10.
Do 9.15–10.45 Uhr, Gebäude 14, 0102 Jauch, Stinkes, Weiß
Wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft, in der die Gruppe der wirtschaftlich und sozial ausgegrenzten Menschen (Migranten) marginalisiert wird. Zwei Drittel der Kinder und Jugendlichen geht es so gut wie nie in einer Generation und das andere Drittel (2–2,5 Millionen Kinder und Jugendliche) lebt von staatlicher Unterstützung (Hartz IV: 215 bis 285 Euro pro Monat). Benachteiligten Kindern und Jugendlichen stellen sich keine ‚Auffangnetze’ wie behinderten Kindern und Jugendlichen. Während der ersten Gruppe eine gesellschaftliche Existenz am Rand droht, werden behinderten Kindern ‚goldene Auffangnetze’ angeboten um den Preis der lebenslangen Exklusion.
Das Seminar wird soziologische und pädagogische Konzepte des Verständnisses und des Umgangs mit Armut von Kindern und Jugendlichen vorstellen. Ein Schein kann nach Absprache erworben werden.
Den Unterricht planen
Do 11.15–12.45 Uhr, Gebäude 14, 0119
Beginn: 20.10.
Das Seminar führt anhand eines Beispiels ein in Planungselemente des Unterrichts. Berücksichtigt werden insbesondere Fragen des heterogenen Unterrichts, der Methoden, Inhalte, Bedingungen und Zielstellungen etc. der täglichen Unterrichtsarbeit. Die Planungselemente sind mit dem Ausbildungsseminar Stuttgart (2. Ausbildungsphase Referendariat) grundkoordiniert. Die Grundlagenliteratur entnehmen Sie bitte ebenso wie den Seminarplan und die Literaturliste dem Reader (Sekretariat Hr. Serotzki). Eine Powerpointunterstützung kann auf meiner homepage abgerufen werden. Erwerb von Scheinen nicht möglich.



