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Boys' Day an der PH Ludwigsburg

Am  26.  April 2012  findet auch in diesem Jahr - parallel zum Girlsday - ein Boys'Day statt. Auch die PH Ludwigsburg beteiligt sich in diesem Jahr wieder, um mehr junge Männer für den Beruf des Lehrers zu begeistern.

Geplant sind 6 Workshops, in denen die Dozentinnen und Dozenten ein Programm für 131 Teilnehmer anbieten und damit die Schüler für Studium an der PH Ludwigsburg begeistern werden. Anmelden können sich die Jungs auf der bundesweiten  Homepage.

Die allermeisten Lehrer sind Lehrerinnen. Je jünger die Schüler und Schülerinnen, desto häufiger werden sie von Frauen unterrichtet. An Grund- und Hauptschulen waren nach Angaben des  Statistischen Landesamtes im Schuljahr 2005/06  73% ihrer Lehrkräfte Frauen.

Berücksichtigt man, dass in den Hauptschulen deutlich mehr Männer unterrichten, dann ist der Anteil von Frauen an den Lehrkräften in der Grundschule noch höher.

Diese Entwicklung hat dazu geführt, dass der Lehrerberuf, jedenfalls in der Grundschule, zu einem „Frauenberuf“ geworden ist. In den Lehrerzimmern an Grundschulen muss man sich genauer umsehen, bis man einen Lehrer entdeckt. Andererseits haben zahlreiche Untersuchungen gezeigt, dass Kinder, die lernen, dazu Frauen und Männer gleichermaßen brauchen.

Jungen und Mädchen an den Schulen Baden-Württembergs wünschen sich zunehmend, auch von Männern unterrichtet zu werden. Für sie ist klar, was wissenschaftliche Studien belegen: Frauen und Männer haben unterschiedliche Stile und unterschiedliche Zugangsweisen zu Themen, ob in Deutsch, in Mathematik, in Biologie, in Sport oder in Werken. Davon profitieren die Kinder und Jugendliche beim Lernen, die im Übrigen auch weibliche und männliche Vorbilder für ihr Denken und Handeln brauchen. An der Schule der Zukunft sind deshalb gemischte Teams von Lehrerinnen und Lehrern gefragt.

Gastvortrag am 24. Januar 2012, Jochen Geppert, (Institut für gleichstellungsorientierte Prozesse & Strategien, Berlin), "Mit Gender Mainstreaming auf dem Weg zu Gleichstellung."

Vortrag mit Diskussion


Überlegungen zum praktischen Umgang mit Komplexität.
Gender Mainstreaming ist eine Strategie, mit der Gleichstellungsaspekte systematisch in politische und organisatorische Prozesse integriert werden können. Sie zielt auf eine Veränderung komplexer Strukturen und Abläufe. An Beispielen aus dem pädagogischen Feld wird erläutert, was dies praktisch bedeutet.

 

PDF  zum Vortrag

Gastvortrag am 12. Januar 2012, Prof’in Dr. Ingrid Hotz-Davies, Uni Tübingen : "In Praise of the Eccentric Woman: The Benefits of Not Fitting In"

 

"This paper will address the question of "oddity" as a condition that has been seen as constitutive of their art by a significant number of women writers throughout the ages and will investigate what insights may be gained if we take the "eccentric" perspective as a hallmark of their writings. We will address works by writers such as Margaret Cavendish, Emily Bronte, Emily Dickinson, Sylvia Townsend Warner and Stevie Smith".

12. Januar 2012,

18 Uhr, 

Raum 1.247

Gastvortrag am 22.11.2011 "... in Auschwitz fröhliche Musik spielen." Zur Geschichte und Rezeption des Frauen- und Männerorchesters in Auschwitz-Birkenau, Dr. Juliane Brauer, MPI Berlin

Musik in Auschwitz steht stellvertretend für eine Ambivalenz zwischen Unvorstellbarem und Vertrautem, die sich nie ganz auflösen lässt. Häftlingsorchester mussten auf Befehl zum Aus- und Einmarsch der Häftlinge spielen, zu Selektionen und zur Ankunft der Deportationszüge.

In Auschwitz-Birkenau gab es neben dem Männerorchester ab April 1943 auch eine Kapelle der weiblichen Häftlinge. Die Erinnerungen der überlebenden Musikerinnen und Musiker ermöglichen einen tiefgreifenden Einblick in verschiedene Wahrnehmungen des Lageralltages, in die tiefe Verzweiflung und Angst der Gefangenen genauso wie in deren Sehnsüchte und Hoffnungen.

Damit scheint die Geschichte der Häftlingskapellen auch geeignet, ein historisches Lernen über die Geschichte des Holocaustes anzuregen und zu begleiten.

Der Vortrag fand am 22.11.2011 statt.

Kennenlern-Treffen für Studierende mit Kind/ern

Zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch laden wir zum Semesterstart regelmäßig alle Interessierten zu einem Kennenlern-Treffen für Studierende mit Kind/ern ein.

Bitte beachten Sie die Aushänge zum Semesterstart am Infobrett des Gleichstellungsbüros .

Tagesseminar Stärken kennen - Zukunft gestalten

Ein Seminar zur Begleitung von Studentinnen auf dem Weg in die berufliche und persönliche Zukunft.

Wir erarbeiten das persönliche Stärkenprofil und setzen Impulse für die berufliche und persönliche Zukunft. Ziel ist es Inhalte und Strategien fürs Werben in eigener Sache zu entwickeln - damit sind Sie gut gerüstet für Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgespräch.

Anke Wiest,         Diplompädagogin, Systemische Beraterin,
                               
Beratungsstelle Frau und Beruf Ludwigsburg

Für das Sommersemester wird der ganztägige Workshop wieder geplant. 

Weitere Infos finden Sie am Infobrett des Gleichstellungsbüros im Treppenfoyer des Hauptgebäudes vor 1.201.

Selbstverteidigungskurs

Der Selbstverteidigungskurs für Frauen findet in jedem Semester statt. Studentinnen bringt dieser Kurs: mehr Selbstbewusstsein, verbales Abgrenzen lernen, Körpersprache einzusetzen, einfache Verteidigungstechniken kennen lernen und üben, Eskalationen vermeiden.

Der Kurs wird für das Sommersemester wieder geplant.

Weitere Infos zur Anmeldung finden Sie am Infobrett des Gleichstellungsbüros im Treppenfoyer des Hauptgebäudes vor 1.201.

05.07.2011 Lesung Herr Peter Modler zu seinem Buch "Arroganzprinzip"

Am 5. Juli lädt die Hochschulbibliothek der PH Ludwigsburg zu einer Lesung in der Veranstaltungsreihe "Aigner und PH-Bibliothek präsentieren ..." mit Peter Modler ein, der sein Buch "Das Arroganz-Prinzip: So haben Frauen mehr Erfolg im Beruf" vorstellen wird.

Näheres finden Sie hier

Frau Prof'in Dr. Laura Martignon wird die Anmoderation übernehmen.

Fairness von Schülerinnen und Schülern: Kulturelle Einflüsse und geschlechtsspezifische Unterschiede

Prof'in Dr. Monika Keller,  Vortrag aus der Reihe Frauen in der Bildungsforschung,

Die Entwicklungsforscherin aus dem Max Planck Institut für Bildungsforschung in Berlin berichtet über empirische Resultate aus der Verhaltensökonomie: dabei wurde die Frage untersucht, wie Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene die Aufteilung einer (realen) Summe Geldes zwischen sich und (anonymen) anderen verhandeln und was sie als gerecht beurteilen.

Aufteilungen und Argumente zeigen das Zusammenwirken von Eigeninteresse und intuitiven Fairness-Vorstellungen im Entwicklungsverlauf in verschiedenen Kulturräumen. Auffallende Geschlechterunterschiede werden diskutiert.

Wann:  Dienstag, 31. Mai 2011

um:   17.30 Uhr

Hörsaal:  1.101

Herausforderungen im Lehrerberuf aus psychologischer Sicht

In der Reihe Frauen in der Bildungsforschung konnten wir am 20. Jan. 2011 Frau Prof'in Dr. Elsbeth Stern begrüßen

Die Lehr- und Lernforscherin Elsbeth Stern promovierte in Psychologie, habilitierte sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München und forschte als Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Seit 2006 lehrt sie an der renommierten ETH Zürich. Nicht nur durch die Veröffentlichung ihrer Studien in internationalen Fachjournalen, sondern auch durch ihre kontroversen Stellungnahmen zu den Thesen von Prof. Dr. Spitzer und Dr. Sarrazin in den vergangenen Monaten wurde sie sehr bekannt.

zum Vortrag: hier

 

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Frauenförderpreis

Der Frauenförderpreis der Pädagogischen Hochschule wurde im Dezember 2010 an Frau apl. Prof. Dr. Anke Thyen   verliehen.

Frau Thyen hat auf ihrem Gebiet der Philosophie, wie auch in der Frauenförderung und als Gleichstellungsbeauftragte Wichtiges geleistet. Ihre Dissertation über Adorno wurde ein grundlegendes, viel zitiertes Buch der modernen Philosophie. Ihre Habilitationsschrift ist heute ein zentrales Werk im Kontext jener Anthropologie der Intersubjektivität, die ihr aktueller Schwerpunkt ist. Bedeutend ist auch das umfangreiche Nachwort zu „Erkenntnis und Interesse“ von Habermas, das 2008 bei Meiner neu verlegt wurde.

Anke Thyen hat sich aber auch für die Frauenförderung engagiert und wirkte vier Jahre als Gleichstellungsbeauftragte. Als solche setzte sie sich aktiv in zentralen Programmen zur Unterstützung von Studentinnen und Wissenschaftlerinnen ein insbesondere bei der Einrichtung von Strukturen zur Unterstützung von Frauen mit Kindern.

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