Verena Ketter
Kurzvita
Jahrgang 1974
- seit 2007
Promotion an der PH Ludwigsburg Arbeitstitel „Medienbildung im Kontext von Web 2.0“ - 2006
Abschluss: Master of Arts in Media Education, Thema der Masterarbeit: “Weblogs als Methode des E-Learnings in der Kinder- und Jugendarbeit - Grundlagen sowie Entwicklung und Umsetzung eines Medienprojektes“
Betreuer: Prof. Dr. Bardo Herzig und Leif Pullich - 2003-2006
weiterbildender Masterstudiengang FESTUM (Fernstudium Medien) an der FernUniversität Hagen - seit 2005/2006
Lehrauftrag an der Fachhochschule Wiesbaden im Fachbereich Sozialwesen - 2002/2003 - 2003; seit Sommersemester 2005
Lehrauftrag an der Hochschule Darmstadt im Fachbereich Sozialpädagogik - seit 08/1999
Jugendbildungsreferentin im Jugendbildungswerk des Main-Taunus- Kreises Schwerpunkt: Computerpädagogik - 02-07/1999
Medienpädagogin im Haus der Jugend in Mainz - 1999
Abschluss: Diplom-Sozialpädagogin (FH)
Thema der Diplomarbeit „Connected – verNETzte Pädagogik“
Betreuer: Prof. Dr. Karlheinz Schneider und Dr. Franz-Josef Röll - 1994 bis 1999
Studium „Sozialwesen“ an der Fachhochschule Wiesbaden
Veröffentlichungen
Stand März 2007
2007
Ketter, Verena: „WE blog – Netznovela“ – ein Medienprojekt der außerschulischen Jugendbildung. In: COMPUTER + UNTERRICHT. In Vorbereitung. Mai 2007. Seelze.
2005
Ketter, Verena: Multimedia mit Kindern – Konzepte, Projekte und Potentiale. In: FH Darmstadt, Fachbereich Sozialpädagogik (Hrsg.) (2005): Neue Medien – Herausforderung und Chance für die Sozialpädagogik. 6. Fachbereichstag Soziale Arbeit Fachhochschule Darmstadt. Darmstadt. S. 35-42.
2004
Ketter, Verena: Politische Bildung im kommunalen und virtuellen (Lebens) Raum - Selbstlernprozesse mit und in Hypermediasystemen. In: Schindler, Wolfgang (Hrsg.) (2004): Bildung und Lernen online. München. S. 175-181.
2001
Ketter, Verena; Piatkowski, Dirk: Carpe varietatem – Multimedia und noch viel mehr. In: gruppe & spiel - Zeitschrift für kreative Gruppenarbeit. Heft 5/2001: „Neue Medien“. Sleeze-Velber. S.33-37.
2000
Ketter, Verena: Netzspiele. Spiele im Netz. In: Hessische Jugend. Zeitschrift des Hessischen Jugendrings (Hrsg.). Heft 3/ 2000. Wiesbaden. S. 21-23.
Vorträge
Als freie Medienpädagogin/ Referentin für unterschiedliche Institutionen und Zielgruppen:
Akademie Remscheid, Spiellandschaft Stadt e.V. München, Mädchentreff Wiesbaden e.V., medienpädagogische Agentur paedware Köln, Projektgruppe der Universität Mainz "Schulen ans Netz", Institut für Medienpädagogik und Kommunikation/ Landesfilmdienst Hessen e.V. in Frankfurt am Main u. a.
Promotionsvorhaben - Projektskizze
Medienbildung im Kontext von Web 2.0 (Arbeitstitel)
Täglich werden Tausende von selbstproduzierten Videoclips bei YouTube veröffentlicht, Millionen von Menschen teilen ihr Wissen in Weblogs mit, hunderte digitaler Photos werden bei Flickr ins Netz gestellt, Lesezeichen werden bei del.icio.us gespeichert und mit anderen Internetnutzern geteilt, mehrer Millionen schreiben Artikel für die Online-Enzyklopädie Wikipedia und auch öffentlich-rechtliche Nachrichtensendungen berichten über das Web 2.0.
Unter dem Begriff Web 2.0 wird eine grundlegende Veränderung des Internets verstanden, hin zu einem sozial-interaktiven Netz. Die Nutzer stellen die bedeutsame Neuerung von Web 2.0 dar, sie stehen im Mittelpunkt und produzieren die Inhalte des Internets der neuen Generation.
Mit dem Promotionsvorhaben sollen bildungsrelevante Aspekte des Web 2.0 geprüft werden, insbesondere im Hinblick auf die spezielle Qualität des sozial-interaktiven Netzes für Wissensproduktion, Selbstausdruck und Kommunikation Jugendlicher. Daneben wird erhofft, über die Studie Hinweise für medienpädagogische Konzepte zu erhalten, so dass ein Theorie-Praxis-Transfer erfolgen kann. Die Studie wird mit Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren unter Berücksichtigung des Genderaspekts sowie möglicher bildungs- und sozialbedingter Unterschiede durchgeführt. Folgenden Leitfragen soll nachgegangen werden: Wie nutzen Jugendliche die neuen Möglichkeiten von Web 2.0 im Kontext formeller und informeller Bildungsprozesse? Welche medienpädagogischen Konzeptionen und Lernarrangements sind geeignet, damit auch Jugendliche die Potenziale von Web 2.0 nutzen?
Zur Untersuchung der Fragestellungen sollen unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen: Durch Formen aktivierender Befragung, die visuelle Methoden einbezieht, werden bisherige Erfahrungen zum Internet der ersten und zweiten Generation erhoben und reflexiv-analytisch ausgewertet. Produktions- und Kommunikationsprozesse sowie Medienproduktionen werden mit teilnehmender Beobachtung, Einzelinterviews, Gruppendiskussionen und Produktanalysen dokumentiert und ausgewertet. Das Untersuchungsdesign orientiert sich an Ansätzen einer medienethnografischen und medienpädagogischen Praxisforschung (NIESYTO 2006).



