Sommersemester 2008
Warum gibt es große und kleine Pinguine? Und was hat das mit Mathematik zu tun?

Dr. Christian Spannagel Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Donnerstag, 08.05.2008
16:00 - 16.40 Uhr
Für Kinder zwischen 8 und12 Jahren
Bei einem Besuch der Wilhelma sieht man viele verschiedene Tierarten. So trifft man unter anderem auf die kleinen Brillenpinguine, die sich lebhaft im Wasser tummeln. Spaziert man weiter, dann begegnet man den Königspinguinen und ist vielleicht erstaunt, dass diese im Vergleich recht groß sind. Weshalb gibt es eigentlich Unterschiede in der Körpergröße bei verschiedenen Pinguinarten?
Diese Frage ist der Ausgangspunkt für diese Vorlesung im Rahmen der Kinderuni an der PH Ludwigsburg. Bei der Beantwortung dieser Frage kommt eine wissenschaftliche Disziplin ins Spiel, an die man in diesem Zusammenhang wahrscheinlich nicht sofort denkt: die Mathematik. Der Begriff der Ähnlichkeit und der Zusammenhang zwischen Oberfläche und Rauminhalt werden anschaulich erläutert und mit dem Phänomen unterschiedlicher Pinguingrößen in Verbindung gebracht. Daneben fließen auch biologische, physikalische und geographische Aspekte in die Überlegungen ein. Dadurch wird in dieser Vorlesung die Bedeutung des Zusammenwirkens verschiedener Fächer, also die Wichtigkeit interdisziplinären Denkens, verdeutlicht. Darüber hinaus zeigt diese Veranstaltung im „Jahr der Mathematik 2008“ einmal mehr, dass abstrakte mathematische Inhalte durchaus anschaulich und greifbar vermittelt werden können.
Weitere Infos:
Wer sich für Pinguine interessiert, der findet im Buch „Was ist Was? Band 107: Pinguine“, erschienen im Tessloff-Verlag, viele Informationen.
Für Grundschulkinder ist auch das Buch „Die Pinguinfamilie“ von R. Gersmeier und C. Naujok empfehlenswert.
Eine schöne Webseite zu Pinguinen ist Anjas Pinguin-Homepage:
http://www.anjaspinguine.de/
Materialien zur Veranstaltung können nach der Vorlesung auf der Webseite des Instituts für Mathematik und Informatik zum Jahr der Mathematik heruntergeladen werden: http://www.ph-ludwigsburg.de/jdm2008/
Was ist eigentlich eine Olympiade? Von den Olympischen Spielen, ihrer Geschichte, dem Sport und den Symbolen

Dr. Annette Hofmann Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Donnerstag 12. Juni
16.00 - 16.40 Uhr
Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
Die Olympischen Spiele stellen weltweit das größte Sportereignis dar. Es nehmen daran Athletinnen und Athleten aus fast allen Ländern der Welt teil. Millionen von Zuschauern verfolgen die zweiwöchigen Wettkämpfe am Fernsehen. Doch es gibt viele Fragen rund um dieses internationale Geschehen: Wer hat die Olympischen Spiele erfunden? Warum finden sie alle vier Jahre statt? Warum heißen sie mal Olympiade, mal Olympische Spiele? Was bedeuten die fünf bunten Ringe auf der olympischen Fahne, und warum ein olympisches Feuer während der Spiele? Diese und andere Fragen sollen in dieser Vorlesung geklärt werden. Zunächst wird ein knapper Bezug zu den Olympischen Spielen im antiken Griechenland hergestellt werden. Im Zentrum stehen aber die Spiele der Neuzeit, die 1896 vom französischen Baron Pierre de Coubertin ins Leben gerufenen wurden. Coubertin verfolgte damit nicht nur eine Austragung sportlicher Wettkämpfe zwischen den Nationen, sondern eine „pädagogische“ Idee: es ging ihm vor allem um die charakterliche Bildung des Menschen durch Sport, ein gegenseitiges Kennenlernen der Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturen und dem Einhalten des Fairnessgedankens beim Sporttreiben und darüber hinaus. Die Vorlesung beabsichtigt aber auch aktuelle Probleme des olympischen Sports zu streifen. Es soll zum Beispiele die Einnahme verbotener leistungssteigender Mittel, also Doping, thematisiert werden, die immer wieder dazu führen, dass der Hochleistungssport und damit auch der Olympische Sport kritisch hinterfragt werden müssen.
Weitere Infos:
Unterrichtmaterialien Peking, abzurufen unter
http://www.dosb.de/de/sportentwicklung/bildung/olympische-erziehung/
Weil’s schmeckt – warum uns manche Lebensmittel besonders gut schmecken

Dr. Steffen Schaal Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
10.Juli
16.00 - 16.40 Uhr
Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
Warum schmecken uns manche Lebensmittel besser als andere? Weshalb schmeckt besonders ein Hamburger so gut? Warum kann man mit Schnupfen nur noch wenig schmecken? Und wie funktioniert überhaupt unser Geschmack? In der Vorlesung gehen wir der Funktion des menschlichen Geschmackssinns auf die Spur und versuchen diese Fragen mit einigen Versuchen zu beantworten. Dabei werden wir auch aufzeigen, welche anderen Sinne beim Essen angesprochen werden und auf welche Weise unsere Geschmackswahrnehmung ausgetrickst wird.Anschließend suchen wir nach Gründen, wie der Geschmack unser Ernährungsverhalten beeinflussen kann.
Weitere Infos:
- Ein sehr interessantes „Mitmachbuch“ zum Geschmacks- und Geruchssinn kommt von: A. Saan und M. Peickert (2008). Rund ums Riechen und Schmecken. Kempen: Moses-Verlag.
- Die Verbraucherinitiative EUROTOQUES bietet nützliche Informationen und Geschmacksunterricht für deine Schule an (
www.eurotoques.de).
- Jede Menge über gesunde Ernährung kannst Du unter
www.dge.de,
www.aid.de und unter
www.fitkid-aktion.de erfahren.
Die Materialien zu dieser Vorlesung an der Kinderuni kann man unter www.ph-ludwigsburg.de/269.html nachlesen.
Wie entsteht eine Comic-Geschichte?

Jan Gulbransson, Donald Duck Zeichner
29.Juli.2008
1. Vorlesung : 9.00 – 10.00 Uhr
2. Vorlesung: 13.00 – 14.00 Uhr
2 Vorlesungen mit je 60 Teilnehmern
Alter: 8 – 12 Jahre
Der Disney-Zeichner, Buch-Illustrator und Filmemacher Jan Gulbransson wird in seiner rund einstündigen Vorlesung den Weg von der Ideenfindung über die Herstellung bis zum Druck eines Comics vorstellen. Weiter wird er aufzeigen, in welchen anderen künstlerischen Berufen der klassische Zeichner mit Bleistift und Papier eine Zukunft hat. Exemplarisch können die Teilnehmer mit Hilfe von Jan Gulbransson lernen, wie man mit wenigen Tricks Zeichnungen leichter herstellen kann. Bitte Papier und Bleistift mitbringen.
Mehr zu Jan Gulbransson
Veranstalter
Filmakademie Baden-Württemberg GmbH / Kinderfilmhaus Ludwigsburg
Ort: Filmakademie Baden-Württemberg, Mathildenstr. 20,
71638 Ludwigsburg in der Filmgalerie (EG)


