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Einführung in das Neue Testament             
Mo 17.30-19.00
EVT 24, Modul 2                               
Raum 1.314

Diese Einführung vermittelt einen Gesamtüberblick über das biblische Neue Testament und seine historisch-kritische Erforschung. Dabei stehen die Schriften des NT incl. ihrer Verfasser, ihrer Abfassungsverhältnisse und ihrer jeweiligen theologischen Intention im Mittelpunkt. Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf der Evangelientradition, die für die Religionspädagogik besonders bedeutsam erscheint, - aber auch die anderen Gattungen (Brief, Apokalypse etc.) werden berücksichtigt. Ein methodischer Schwerpunkt liegt auf dem Erlernen einer systematischen Exegese eines biblischen Textes (Literarkritik, Formkritik, Redaktionskritik etc.). Bibel, Synopse und Lehrbuch sind zwingend anzuschaffen.
Beachten Sie unsere homepage zur Methodik der Abfassung einer Exegese (hier klicken).

Literatur:

 


Der historische Jesus und der verkündigte Christus – Mythos und Entmythologisierung in Frühchristentum und Gegenwartstheologie
Di 13.45-15.15
EVT 22, M 3, M 5-8
Raum 1.314

Bekanntlich lautet der erste Satz in Rudolf Bultmanns „Theologie des Neuen Testaments“: „Die Verkündigung Jesu gehört zu den Voraussetzungen der Theologie des NT und ist nicht ein Teil dieser selbst.“ Eine solche Aussage wird PH-Religionspädagogik-Studierende ebenso verwirren wie die Frage selbst weit in den Bereich systematischer Theologie hineinreicht. Die Frage nach historischem Jesus und verkündigtem (kerygmatischem) Christus formuliert exemplarisch eine Grundfrage von Religion überhaupt, nämlich die Bedeutung von Historizität für die mythologische Sprache des Glaubens und berührt damit ein Problem der Hermeneutik, das Bultmann unter dem Stichwort „Entmythologisierung“ geführt hat.

Literatur:



Bibel und Literatur – Ein Kapitel Rezeptionsästhetik:           
Jesus in der Weltliteratur – interdisziplinäre Aspekte  
       
Mi 13.45-15.15
EVT 21, M3, M 5-8, Grundlagenwahlfach
Raum 1.314

Jesus begegnet nicht nur in der Bibel; Jesus bildet nicht selten explizit oder implizit den Hintergrund von Roman(Held)en. Wir begeben uns auf die Suche nach Jesus in der Literatur – und werden vielfältig und höchst unterschiedlich fündig werden. Die Rezeptionsästhetik gewinnt angesichts von Semiotik und Postmoderne immer mehr an Bedeutung. Die Bibel ist wie kein anderes Buch rezipiert worden, sie beeinflusst auch heute noch in vielfältiger Weise, - bewusst und unbewusst - , unsere Kultur. Auch die Literatur des 20. Jhdts setzt sich nicht selten, - kritisch - , mit biblischer Tradition auseinander. – Ein Hauptseminar, das Lektüre-Bereitschaft voraussetzt und besonders den fächerverbindenden Dialog mit den Fächern Deutsch, Englisch und Französisch aufnehmen möchte.

Literatur:

Hinweis:
Alle in diesem kommentierten Vorlesungsverzeichnis genannte Literatur findet sich in der Regel in meinem Handapparat in der PH-Bibliothek!



Theologie im 20. Jahrhundert                       
Mi 10.15-11.45
EVT 23, M 3, M 5-8                               
Raum 1.314

Unterschiedliche Konzeptionen der Theologie haben jeweils auch die religionspädagogischen Ansätze des 20. Jahrhunderts geprägt: die Offenbarungstheologie stand wesentlich Pate für die Ev. Unterweisung und den hermeneutischen Religionsunterricht (hier wären die großen B´s zu berücksichtigen: Barth, Bonhoeffer, Bultmann – und natürlich Buschmann …). Paul Tillichs Konzept einer Verschränkung von Offenbarungstheologie mit liberaler (Kultur-)
Theologie im Korrelationsbegriff hat wesentlich den problemorienteierten Ansatz gefördert und endlich noch in den 80er Jahren mit der Zentralstellung des Symbolbegriffs die Symboldidaktik maßgeblich inspiriert …

Literatur:




Exkursion in die „christliche Welthauptstadt“ Rom vom 30.09.-07.10.2007
EVT 20, Modul 3 / 5 / 6
Kirchengeschichtliches und interdisziplinäres Hauptseminar / ev.: M 3/5/6, kath.: M 5/6/
in Kooperation mit dem Fach Kunst, Dr. phil. Thomas Bickelhaupt / ästhetischer Fächerverbund


Die kirchen- und kunstgeschichtliche Exkursion (Reisekosten ca. 520,- Euro) findet in fächerübergreifender Kooperation mit dem Fach Kunst und dem Kollegen Dr. Thomas Bickelhaupt statt. Die „christliche Welthauptstadt“ scheint sich besonders in solch fächerverbindender Wahrnehmung aufzuschließen. Die 20 ExkursionsteilnehmerInnen aus beiden Fächern werden am Beginn des SoSe 2007 ausgelost; ein erstes Vortreffen findet im Mai 2007 statt (Aushänge beachten). Verpflichtend zur Teilnahme sind bis 6 Wochen vor Fahrtbeginn schriftlich auszuarbeitende Referate in kirchen- und/oder kunstgeschichtlicher Perspektive zu zentralen Besichtigungspunkten, die zu einem Exkursionsreader vor Fahrtbeginn zusammengestellt werden. –
Wir planen die regelmäßige Durchführung solcher Exkursionen vor dem Wintersemester und bitten bei Interesse jeweils um Beachtung der aktuellen Aushänge im Sommersemester und/oder die Voranmeldung unter:
buschmann(at)ph-ludwigsburg.de   oder   bickelhaupt(at)ph-ludwigsburg.de

Literatur:

Es wird ein Exkursions-Reader mit allen Referaten zu Fahrtbeginn ausgeteilt.




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