Verlag PHLB
„Verlag Pädagogische Hochschule Ludwigsburg“
Die Bibliothek ist auch als Verlag tätig, allerdings nur für Schriften von Angehörigen der Hochschule und sie übernimmt auch keine Herstellungs- und Vertriebsaufgaben eines herkömmlichen Verlages, sondern sichert die bibliographische Verzeichnung der Werke über die Vergabe einer so genannten ISBN (Internationale Standard Buchnummer).
Was ist dies und welchen Zweck hat das Verfahren?
Die ISBN ist eine eindeutige 10- bzw. 13-stellige Nummer zur Kennzeichnung von Büchern und anderen selbstständigen Veröffentlichungen und zwar ganz überwiegend für Warenwirtschaftssysteme des Buchhandels. Mit der ISBN wird eine Veröffentlichung eines Verlags eindeutig identifiziert. Jedes Buch, das eine ISBN trägt wird in das Verzeichnis der lieferbaren Bücher aufgenommen (zu recherchieren auch über die Online-Plattform
http://www.buchhandel.de ). Ihr Werk ist somit im Buchhandel präsent, wird von thematisch interessierten Leserinnen und Lesern gefunden und wird zudem auch an die Deutsche Nationalbibliographie weitergeleitet, die alle in Deutschland erschienenen Werke verzeichnet. Mit der Vergabe einer ISBN erhält das publizierte Werk also eine Präsenz auf dem Buchmarkt und in der Bibliothekswelt und wird wie durch kein anderes Mittel „öffentlich“ – und können Sie nicht genau das Ihrem Werk wünschen?
Sie erscheinen dann also im „Verlag Pädagogische Hochschule Ludwigsburg“ (dies muss auch so in Ihrer Veröffentlichung eingedruckt sein). Die entstehenden Kosten für diese Vergabe einer ISBN trägt die Bibliothek.
Die ISBN hat eine leicht entschlüsselbare Struktur: Sie trägt als erste Ziffer einen Ländercode ( z.B. die „3“ für deutschsprachig), eine Verlagsnummer, eine unterschiedlich lange Kennzahl für den Verlag (diese wird von der nationalen oder regionalen ISBN-Agentur vergeben, unser Verlag hat die Verlagsnummer 3-924080 ), dann folgt die vom Verlag vergebene Titelnummer (die Nummer Ihres Werkes also) und zum Schluss wird eine Prüfziffer angegeben. Die Prüfziffer ermöglicht das Erkennen von Tippfehlern in einer ISBN und ihre Korrektur. Getrennt werden die unterschiedlichen Nummerbestandteile jeweils durch einen Bindestrich.
Aus der Geschichte der ISBN:
Seit Mitte der 1960er-Jahre machte man sich in Europa, insbesondere in England an der London School of Economics and Political Science und bei der Publisher Association of Great Britain, Gedanken über eine eindeutige internationale Identifikation von Büchern. 1966 führte W H Smith erstmals eine Standardbuchnummer „SBN“ ein. Die internationale Normung griff 1968 diese Vorschläge auf und veröffentlichte 1972 die Norm ISO 2108 (die deutschsprachige Fassung dieser Norm lautet DIN ISO 2108).
Der Nummernraum der ISBN war bislang 9-stellig, da die zehnte Ziffer eine Prüfziffer ist. Vor allem in Osteuropa und im englischen Sprachraum gab es daher Schwierigkeiten, für neue Verlage und Publikationen Nummern zu finden. Anfang 2005 wurde die erweiterte 13-stellige ISBN eingeführt. Im Impressum stehen die ISBN-10 und ISBN-13 gleichberechtigt nebeneinander. Ab 1. Januar 2007 ist die Angabe der ISBN-13 Pflicht und die ISBN-10 kann entfallen.
Falls Sie eine ISBN beantragen möchten: wenden Sie sich bitte an:
Silja Ueckermeier
Raum: 5.117 Tel.: 07141/140-676
e-Mail: verlag(at)ph-ludwigsburg.de


