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Dr. Veit-Jakobus Dieterich                                         

 

Wissen oder Können? – Kompetenzorientierung im Religionsunterricht
EVT 32 HS                                                                                                                             Mi, 13.45-15.15

Seit der neuen Generation von Bildungsplänen in Baden-Württemberg steht die „Kompetenzorientierung“ ganz oben auf der Agenda nicht nur der religionspädagogischen Theoriediskussion, vielmehr auch der Praxis des Religionsunterrichts. Das religionsdidaktische Seminar versucht nun, Fragen der Theoriediskussion mit solchen der Unterrichtpraxis zu verbinden. Zentral ist dabei die Frage, welche Kompetenzen für den Religionsunterricht wichtig sind und wie sie konkret in unterschiedlichen Doppeljahrgangsstufen insbesondere der Sekundarstufe I ausgebildet und gefördert werden können.

Literatur:

SpurenLesen? – Religionsunterricht in der Sek I am Beispiel eines Schulbuchs
EVT 33 HS                                                                                                                        Mi, 15.45-17.15

Die einzelnen Themen des Bildungsplans für den Religionsunterricht in der Sekundarstufe I sind innerhalb eines Netzes von „Dimensionen“ aufgespannt und verortet. Diese Lern-Dimensionen werden Thema der Veranstaltung sein und anhand eines Religionsbuches mit einer neuen kompetenzorientierten, konstruktivistisch ausgerichteten Konzeption konkretisiert. Im Vordergrund des Werkes stehen Bilder, Geschichten und ein kreativer, offener Lernprozess.

Literatur:

„Auf zwei Beinen kann man sicherer stehen.“ – Theologie / Religionspädagogik im Dialog mit den Naturwissenschaften
EVT 35 V                                                                                                                                   Do, 8.15-9.45

Die Veranstaltung fragt nach dem Verhältnis von Schöpfungstheologie und Evolutionstheorie: Wie kann ein modern denkender Mensch beides zusammenbringen? Zudem gehen wir der Frage nach, wie Kinder und Jugendliche die Welt deuten und wie sie sich in dieser Fähigkeit weiter entwickeln (können) … Schließlich ist zu fragen, wie beides im Unterricht zusammen gebracht werden kann: das Fühlen, Denken und Handeln der Schüler/innen und die systematische Erarbeitung der Weltbildthematik in den unterschiedlichen Klassen- und Schulstufen.

Literatur:

Es lohnt sich zu leben! – Die Sinnfrage als Thema der Theologie
EVT 34 HS                                                                                                                             Do 13.45-15.15

„Die Sinnfrage ist allgegenwärtig... - Aber sie entzieht sich...“ (Helmut Gollwitzer)
Die Sinnfrage ist eine der wichtigen Themen der Jugendzeit. Identitätsbildung und Sinnfindung sind aufs engste miteinander verknüpft. Nach dem Sinn des Lebens fragen aber auch wir Erwachsenen. Sinnlosigkeit bedroht das Leben im Kern, Sinnfindung macht das Leben wertvoll und reich. Die Sinnfrage hat dabei einen individuellen und einen gesellschaftlichen Aspekt: Jede/r muss seinen Lebenssinn selbst finden oder „erfinden“, jedoch gelingt dies nur in konstruktiver Auseinandersetzung mit den Mitmenschen und der Gesellschaft.

Eine multiperspektivische Vorgehensweise will die Sinnfrage in ihren unterschiedlichen Dimensionen und Facetten ausloten und Fragen und Antworten aus unterschiedlichen Bereichen heranziehen, aus Theologie und Philosophie, Psychologie und Pädagogik, Literatur und Film. An zentraler Stelle aber stehen Texte aus der biblischen, theologischen und religiösen Tradition, die in Verbindung gebracht werden sollen mit den Einstellungen von Studierenden und Schüler/innen der Gegenwart.

Literatur:


Rechtfertigung aus Gnade – und sonst nichts? – Varianten der Reformatorischen Theologie
EVT 31 HS                                                                                                                            Do 15.45-17.15

Die Veranstaltung führt in Werk und Wirken verschiedener Theologen ein, die zu den bedeutendsten und wirkungsmächtigsten der Reformationszeit zählen, sowohl für die deutsche als auch die weltweite protestantische Theologie – und an zentraler Stelle in ihre jeweilige Auffassung vom Heil (Soteriologie), von der Rechtfertigung aus Gnade. Die Personen stellen zudem Persönlichkeiten dar, die durch ihre Haltung für die theologische und kirchengeschichtliche Entwicklung in der Reformationszeit zentrale Bedeutung gewannen. Im Zentrum stehen neben Martin Luther und Philipp Melanchthon auch Thomas Müntzer, Ulrich Zwingli und Jean Calvin.

Literatur:

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