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25-05-2012
Lehrveranstaltungen & Kommentare WS 2009/10
Prof. Dr. Siegfried Zimmer WS 2009/10
Evangelische Theologie
Einführung in die Dogmatik
Einführung Do 10.15-11.45
M1 Raum 1.315
Dieses Seminar will ein erstes Kennenlernen der christlichen Glaubenslehre ermöglichen. Dabei geht es um folgende Schwerpunkte: Die Rolle der Bibel für den christlichen Glauben, das christliche Gottesverständnis (Gottes Wesen, Gott als Schöpfer, die Theodizeefrage) die zentrale Bedeutung Jesu Christi für den christlichen Glauben und die christliche Hoffnung (Auferstehung der Toten, Weltgericht u.a.) und die Klärung der Frage: Was ist unter dem Begriff „Glaube“ zu verstehen? Grundlage des Seminars und der Vorbereitung auf die Klau-sur ist die Dogmatik von Wilfried Härle.
Literatur:
Härle, W., Dogmatik, Berlin/New York 20073
Zimmer, S., Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen, 2.Aufl. 2008
Rochus, L., Grundinformation Dogmatik, Göttingen, 3.Aufl. 2008
Schneider-Flume, G., Grundkurs Dogmatik, Göttingen 2004
Gleichnisse Jesu
Hauptseminar Mi 10.15-11.45 Uhr
M 3 / 5 / 6 Raum 1.307
Die Gleichnisse Jesu gehören zum Kernbestand der Verkündigung Jesu. Sie sind sein "erzählerisches Lebenswerk" (Baudler). Nicht zufällig üben sie bis heute eine Faszination aus. In seinen Gleichnissen erzählt Jesus, was er unter "Reich Gottes" versteht und wie es sich im Leben der Menschen und der Gesellschaft auswirkt. Dabei geben diese Erzählungen viel über den Erzähler selbst zu erkennen. Der Reiz der Gleichnisse Jesu liegt unter anderem in ihrer sprachlichen Qualität. Worin besteht sie? Inwiefern vermag Jesus auch durch Worte zu heilen und zu befreien? Wie versucht Jesus in seinen Gleichnissen einen Weg zu seinen Hörerinnen und Hörern zu finden, sich ihnen verständlich zu machen, sie für das Reich Gottes zu gewin-nen? Diesen Fragen wird das Hauptseminar nachgehen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Auslegung der bekanntesten Gleichnisse Jesu. Es werden aber auch einige der unbekannteren Gleichnisse interpretiert. Neben der praktischen Auslegung spielt auch die Theorie der Gleichnisauslegung im 20. Jahrhundert eine Rolle. Didaktische und entwicklungspsychologi-sche Fragen im Blick auf den Unterricht kommen bei der Einzelauslegung der Gleichnisse immer wieder mit zur Sprache, stehen aber nicht im Vordergrund des Seminars.
Literatur:
Artikel „Gleichnis“ in RGG und TRE
Weitere Literatur wird im Seminar bekannt gegeben.
Theologiestudium und persönlicher Glaube Di 13.45-15.15
Hauptseminar, zusammen mit Ephraim Härer Raum 1.314
Allgemeine Lehrveranstaltung, M 5, M 6
Dieses Seminar ist ein besonderes Angebot. Es fällt aus dem üblichen Rahmen des Lehrangebots an einer Hochschule. Das Seminar ist in erster Linie gesprächsorientiert. Wir Dozenten möchten ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung stehen. Es geht um folgende Fragen: Wie wirkt sich das Theologiestudium (an der PH Ludwigsburg) auf meinen Glauben aus? Wie kann man wissenschaftliche Theologie und persönlichen Glauben so miteinander verbinden, dass sie sich gegenseitig nicht lähmen, sondern bereichern und befruchten? Alle konkreten Gesprächsthemen und Beispiele können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Seminars selbst entscheiden. Wir laden alle Studierenden ein, die an Fragen dieser Art Interesse haben und von ihnen bewegt werden. Wir denken dabei auch an Studierende, die der heutigen Bibelwissenschaft gegenüber Bedenken haben und sich deshalb nur schwer auf sie einlassen können. Wir werden diese Sorgen ernst nehmen und Verständnis für sie haben. Wir bieten dieses Seminar an, weil wir Gespräche dieser Art für sehr wichtig halten. Das Seminar soll dazu beitragen, dass das Theologiestudium gelingt und positiv in die Persönlichkeitsentwicklung integriert werden kann.
Kompaktwoche: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten –
ein praxisorientierter Trainingskurs für Studierende
der Fächer Ev. / Kath. Theologie
08.02.-11.02.09, 9.00-16.00 Uhr,
Raum 1.256
Diese Kompakttage sind ein praxisorientierter Trainingskurs zu alle Fragen, die mit dem An-fertigen einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenhängen (Seminararbeit, Hauptseminar-arbeit, Examensarbeit). Der Kurs ist insbesondere für Studierende gedacht, die an einer Semi-nararbeit, Hauptseminararbeit oder Examensarbeit schreiben bzw. demnächst mit einer sol-chen Arbeit beginnen. Bringen Sie Ihre angefangenen Arbeiten zu dieser Kompaktwoche mit. Dann können wir an konkreten Beispielen arbeiten. Es wird in diesen Tagen vor allem um folgende Fragestellungen gehen: Was ist ein guter Stil? Wie kann man einen guten Stil erlernen? Worin liegen die Merkmale eines wissenschaftlichen Textes? Wie zitiert man? Was gehört zu einer guten Gliederung? Welche sonstigen Techniken müssen Sie kennen? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob eine wissenschaftliche Arbeit an einer Hochschule eine gute oder eine schlechte Note erhält? Die Woche ist insbesondere gedacht für Studierende des Fa-ches Ev. oder Kath. Theologie. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass interessierte Studierende anderer Fächer an diesen Studientagen teilnehmen können. Eine besondere Anmeldung ist nicht erforderlich. Erscheinen Sie einfach (mit ihren Textbeispielen) am Montag, 08.02.09, um 9.00 Uhr in Raum 1.256.
Tod und Auferstehung Jesu als zentrale Themen christlichen Glaubens
Hauptseminar Mi 13.45-15.15
M 3, M 4, M 5, M 6 Raum 1.255
Für ein angemessenes Gesamtverständnis Jesu Christi sind vor allem drei Aspekte wichtig: die öffentliche Wirksamkeit Jesu, sein Tod und seine Auferstehung. Die beiden letzten As-pekte dürfen nicht vom ersten Aspekt isoliert werden, der erste Aspekt darf nicht von den beiden letzten Aspekten isoliert werden. Jesus aus Nazareth ist keinen üblichen Tod gestor-ben, sondern einen sehr merk-würdigen Tod. Welche Gründe haben zu diesem Tod geführt? Worin liegt die Bedeutung dieses Todes für den christlichen Glauben? Was ist mit „Auferste-hung“ gemeint? Wie glaubwürdig ist die neutestamentliche Botschaft von der Auferstehung Jesu? Was ändert sich durch die Auferstehung Jesu? Diesen Fragen wird das Seminar nachgehen.
Literatur:
Wird im Seminar vorgestellt
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Prof. Dr. Siegfried Zimmer, Ev. Theologie WS 2009/10
Gökcen Tamer-Uzun, Islamische Religionspädagogik
Abdelmalik Hibaoui, Islamische Religionspädagogik
Schnupperkurs für christliche und muslimische Theologiestudierende
Hauptseminar, Allgemeine Lehrveranstaltung Fr 9.00 - 12.30
(13.11.09 - 04.12.09)
Raum 1.315
Das Gespräch zwischen Christen und Muslimen ist für die Zukunft der Gesellschaft – national und international – von großer Bedeutung. Welche Chancen hat dieses Gespräch? Wie kann es gelingen? Wie können Christen und Muslime so miteinander umgehen, dass sie beide einen Gewinn davon haben? In Bezug auf diese Fragen spricht das persönliche Sichkennenlernen eine entscheidende Rolle. Der hier angebotene Schnupperkurs dient sowohl diesem Kennenlernen als auch einem besseren Verstehen der anderen Religion. Dieser Kompaktkurs enthält sowohl Seminarelemente (Basiswissen über den christlichen Glauben für Muslime, Basiswissen über den muslimischen Glauben für Christen), als auch Exkursionen (Besuche christlicher und muslimischer Einrichtungen, Besuch einer Moschee, Besuch einer Kirche). Sehr wichtig ist uns das Gespräch zwischen den christlichen und muslimischen Studierenden. Da die Teil-nehmerzahl begrenzt ist, bitten wir christliche Studierende um eine Anmeldung im Institutssekretariat Raum 1.313 bis 1. November. Bei einer zu großen Teilnahmeinteresse entscheidet das Los.
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