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Foto: Fachschaft Deutsch

Dienstag, 21.04.09, 20.00 Uhr: Deutsch am Abend

Empfang der Deutsch-Fachschaft zum Semesterbeginn.

Eine gute Gelegenheit, um die Erstsemester in der Abteilung Deutsch willkommen zu heißen, sich untereinander besser kennen zu lernen und Informationen auszutauschen. Die Fachschaft braucht dringend Nachwuchs, sodass an diesem Abend vielleicht auch neue Mitglieder gewonnen werden können.

Schön wäre es, wenn möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung durch ihr Kommen die Aktion der Studierenden unterstützen, den Semesterbeginn der Abteilung gemeinsam feiern und neue Kolleg/innen willkommen heißen würden. Kulturelle Beiträge auf der Bühne sind natürlich immer willkommen!!! Für das leibliche Wohl werden die Fachschaft, das Theken-Team und Stefan Jeuk sorgen.

Plakatentwurf: M. Gans

Donnerstag, 23.04.09, 20.00 Uhr: "Ernst Wagner. Ludwigsburger Massenmörder"

Szenische Lesung mit Albrecht Schau & Michael Gans im Rahmen der  8. Ludwigsburger KrimiNächte

Am 4. September 1913 ermordete der Hauptlehrer Ernst August Wagner seine Frau und seine vier Kinder. Danach fuhr er nach Stuttgart und von dort mit der Bahn weiter nach Mühlhausen bei Vaihingen an der Enz. Nachts zündete er die Ortschaft an verschiedenen Stellen an und wartete, bis die Menschen vor den Flammen flüchteten. Er erschoss dann wahllos zwölf Menschen, acht weitere wurden schwer verletzt. Wagner wurde schließlich überwältigt und in Heilbronn inhaftiert. Bei den folgenden Ermittlungen stellte sich heraus, dass Wagner noch plante, seine Schwester und deren Familie umzubringen und schließlich das herzögliche Schloss in Ludwigsburg niederzubrennen und sich dabei melodramatisch im Bett des Fürsten Carl Eugen zu erschießen.
Im Prozess in Heilbronn stellten die Gutachter Robert Wollenberg und Robert Gaupp den Verfolgungswahn von Wagner fest. Statt zum Tode verurteilt zu werden, wurde Wagner am 4. Februar 1914 in die Heilanstalt Winnenthal bei Winnenden eingewiesen. Erstmals in der württembergischen Rechtsgeschichte wurde damit ein Prozess wegen Unzurechnungsfähigkeit eingestellt.
Hermann Hesse ließ die Figur des Amokläufers Ernst Wagner in seine 1919 erschienene Erzählung Klein und Wagner einfließen.
In der Anstalt schrieb Ernst Wagner mehrere Dramen, die er dem Direktor des Nationaltheaters in Mannheim und anderen Bühnen erfolglos zur Aufführung anbot.
1938 starb er an Tuberkulose.

veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-

Quelle: Lyrikbühne-Duo

Dienstag, 28.04.09, 20.00 Uhr: "Joachim Ringelnatz"

musikalische Lesung mit dem  Lyrik-Bühne Duo Harald Vogel & Johannes Weigle im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiheit und Spiel"

Joachim Ringelnatz (1883-1934) kennt man als humorvollen und akrobatisch grotesk mit der Sprache spielenden Poeten, der »schief ins Leben hineingebaut« ist und dessen abenteuerliches Leben viele Narben hinterlassen hat, die er mit einem heiter–ernsten »Dennoch« im Wunderland Sprache überspielte. Alfred Polgar schrieb über Ringelnatz: »Er hat den Stein der Narren entdeckt, welcher dem der Weisen zum Verwechseln ähnlich sieht.« Der literarische Freund von Ringelnatz hat recht, wenn er den in Sachsen geborenen Ringelnatz einen Eulenspiegel nennt« mit koboldischer Lust im Durcheinanderbringen von Sinn und Unsinn. Sein Humor hatte eine derbe und eine sublime Seite, und unnachahmlich bleibt die Grazie, mit der er von der einen zur anderen hinüberwechselte.« Dieser Lebensmatrose und Abenteurer verfügt über den Humor von Wilhelm Busch, meistert die Groteske wie Morgenstern, wagt die frivole Frechheit von Villon und besitzt die Herzenswärme eines Erich Kästner. Und doch haben seine Muschelkalk- und Kuttel-Daddeldu-Gedichte einen eigenen Ton, eine Musik von der See, stürmisch brausend und ein windstilles Weinen. Es lohnt sich, sich auf eine lyrische Seefahrt mit Ringelnatz einzulassen.

veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Deutsch, Eintritt € 5.-/3.-

Quelle: Sprechreiz

Dienstag, 05.05.09, 20.00 Uhr: "London, Mailand, Ludwigsburg"

Improviationstheater mit  Sprechreiz aus Stuttgart im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiheit und Spiel"

Eine Oper im Kühlschrank, ein Horrorfilm in der Damensauna oder ihre Lieblingsfernsehserie als Ballett? Kein Genre ist zu fordernd, kein Gefühl unspielbar, kein Ort zu fremd. Bei einer ImproShow ist alles möglich.
„sprechreiz“ macht improvisiertes Theater im Großraum Stuttgart. Eines ist dabei sicher: Nichts ist abgesprochen, jede Vorstellung ist neu und komplett improvisiert. Dabei liefert das Publikum die Stichworte und führt Regie mit Zurufen wie "Wut! Lokomotivführer! Waschmaschine ..."
Doch jede gelungene Szene sollte im Augenblick genossen werden, denn diese wird es so nie wieder geben; das ist nicht nur Gesetz im improvisierten Theater, sondern Methode.

veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Deutsch, Eintritt € 5.-/3.-

 

Quelle: brokenprojector.com

Dienstag, 12.05.09, nach der Filmvorführung: PH-Filmgespräch

im Anschluss an die Vorführung des Films "Die Klasse" in der Aula (Beginn 20.00 Uhr), moderiert Roland Jost ein Gespräch über den Film mit Hintergrundinformationen und einem Austausch im Plenum.

veranstaltet vom Lit-Café ind Kooperation mit dem MoKi Ludwigsburg, Eintritt frei

Quelle: wissenschaft-medien.com

Dienstag, 19.05.09, 20.00 Uhr: "Lyrik ist Logik" - Gedichte aus der Wissenschaft

Autorenlesung mit Gábor Paál

Die ‘taz’ bezeichnete Gábor Paál als einen Journalisten “an den Schnitt­stellen der ‘dritten Kultur’”. 1967 in Frankfurt am Main geboren, wurde er nach sei­nem Geographie-Studium in Frankfurt und Edinburgh Jour­nalist. Nach einem Volon­tariat und vier Jahren als Reporter beim damaligen Süddeutschen Rundfunk in Stuttgart ging er 1998 zum SWR-Hörfunk nach Baden-Baden. Dort arbeitet er heute als Mode­rator, Redakteur und freier Autor.
In seinen Sendungen befasst er sich meist mit Themen an den Nahtstel­len zwi­schen Wissenschaft, Kultur und Politik. Für seine Arbeiten wurde er mehrfach ausgezeichnet.

veranstaltet vom Institut für Mathematik udn Informatik in Kooperation mit dem Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-

Foto: Rüdiger Hein

Dienstag, 26.05.09, 20.00 Uhr: Rüdiger-Hein-Quartett

Sportdozent Rüdiger Hein gibt mit seinem Quartett im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiheit und Spiel" Jazziges und Lyrisches aus eigener Feder zum Besten.

veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3

Quelle: Retschenka

Donnerstag, 28.05.09, 18.00 Uhr: Diskussionsparty mit "Retschenka"

Im Literaturcafé findet eine Diskussionsparty des Studiengangs Kultur- und Medienbildung statt. Beginn ist 18.00 Uhr. Eingeladen sind alle Studentinnen und Studenten des Studiengangs, aber auch alle, die sich für ein Studium der Kultur- und Medienbildung interessieren. Nicht zu vergessen diejenigen, die in dem Studiengang lehren.

Nach der Premiere im Mai 2008 und der Weihnachts-Diskussionsparty organisiert der Studiengang diese Veranstaltung nun zum dritten Mal. Es handelt sich um eine Kombination aus studentischer Vollversammlung und Party. Hier kann man Erfahrungen austauschen, Anregungen geben und Kritik üben. Gleichzeitig ist die Diskussionsparty auch ein Informationsforum. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Studiengangs Kultur- und Medienbildung informieren darüber, was sich in den letzten Monaten im „Leben“ des Studiengangs getan hat.

An die Gesprächsrunde schließt sich eine Feier an, bei der gegessen, getrunken, geredet und getanzt werden kann. Dieses Mal steht zudem der Auftritt der Gruppe "Retschenka" aus Samara (Russland) auf dem Programm. Bei der Party werden die DJs Patrick Glogner und Adrian Wegerer auflegen.

Quelle: farm1.static.flickr.com

Dienstag, 09.06.09, 20.00 Uhr: PowerPoint Karaoke

Bei Powerpoint-Karaoke handelt es sich um einen Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. Diese können entweder eigens erstellt werden, oder man verwendet Folien, die man im Internet gefunden hat. Es handelt sich um ein rhetorisches, präsentatorisches Trainingsspiel mit Unterhaltungscharakter. Teilweise wird es mittlerweile auch als Improtheater- oder Theatersport-Spiel verwendet.

veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Physik, Eintritt frei

Sogar die FAZ hat im August'09 über unseren Event berichtet...
und hier noch ein Trailer

Quelle: PHarieté 2007

Dienstag, 16.06.09, 20.00 Uhr: PHarietétchen 2009

Die kleine Schwester des PHarieté wird dieses Semester 1 Jahr alt. Auf offener Bühne werden wieder Tanz und Musik, Sprache und Gesang, Theater und Kunst, Choreografie und Improvisation zu sehen und zu hören sein.

veranstaltet von der Fachschaft Sport, Eintritt € 5.-/3.-

hier ein Trailer

Quelle: Johannes Weigle

Dienstag, 23.06.09, 20.00 Uhr: "Die kleine Weltverschwörung"

Neue Lieder und Chansons von  Knobelspies & Weigle. Aber auch ein paar alte von Friedrich Hollaender im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiheit und Spiel"

Verschwörungstheorien sind "in". Wahlen werden damit gewonnen und Kriege legitimiert. Doch nicht nur Politiker sind exzellente Schwarzweiß-Malermeister - für den heldenhaften Kampf gegen die eingebildeten dunklen Mächte eignet sich jeder. Also frohgemut angetreten zum musikalischen Gegenprogramm! Mit dabei: Herr Knobelspies (Texte, Moderation und Gesang) und Herr Weigle (Klavier, Perkussion, Akkordeon). Sowie viele freche, nachdenkliche, poetische und satirische Portraits von Schokoladen- und Gartenliebhabern, Selbst- und unglücklich Verliebten, Geld-, Glück- und Lebensverliebten. Der zweite Programmteil widmet sich ganz und gar dem Kabarettkomponisten Friedrich Hollaender.

Hier ein Clip von einem Auftritt in der  Maxstraße 1.

veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Deutsch, Eintritt € 5.-/3.-

Foto: Hanz

Freitag, 26.06. und Samstag, 27.06.09, 14-18 Uhr: Workshop Slam Poetry

Teil der Grundidee des Poetry Slams ist es, die Texte nicht nur zu lesen, sondern zu performen, also beispielsweise zu schreien, zu flüstern, zu jaulen und zu keuchen. Rhythmisches und auswendiges Vortragen kann den positiven Eindruck bei dazu geeigneten Texten fördern. Generell sollte den Texten das Leben eingehaucht werden, das ihnen bei traditionellen Lesungen manchmal fehlt. Dabei muss der Gesamteindruck stimmig sein (Text und Performance sollten zueinander passen).
Inhaltlich wie auch formal gibt es keinerlei Vorgaben. Auf Slambühnen finden sich deshalb fast alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst, von klassischer oder moderner Lyrik über Kabarett, Comedy bis zu Prosa.
Die dargebotenen Texte sind oft (aber keinesfalls immer) reine Bühnentexte, deren Wert sich in gedruckter Form nur unvollkommen mitteilt. Bei gedruckten Anthologien müssen die Herausgeber also teilweise nach anderen Kriterien auswählen als das Slampublikum. Literarische Qualität im üblichen Sinn bestimmt grundsätzlich nur als ein Faktor unter mehreren, wie ein Text beim Slam ankommt.

Die Slammer Hanz & Alex, beide mehrfach erfolgreich beim PHoetry sLam und auf anderen Bühnen im deutschsprachigen Raum, geben im Rahmen dieses 2tägigen Workshops hilfreiche Tipps zum Schreiben von Slam Poetry und proben mit Euch auf der Bühne Eure Performance. Das Ganze als Textlauf für den 9. PHoetry sLam am Dienstag, den 30.06.09 ab 20.00 Uhr im Lit-Café.

Voranmeldungen bitte an Hanz

Alex Willrich

Dienstag, 30.06.09, 20.00 Uhr: 9. PHoetry sLam

mit Moderator Alex, hier ein  Clip vom 7. PHoetry sLam am 08.07.08

Slammer melden sich bitte unter fachschaftdeutschlb(at)gmx.de

veranstaltet von der Fachschaft Deutsch, Eintritt € 5.-/3.-

Quelle: Neuzeitmächte

Dienstag, 07.07.09, 20.00 Uhr: "Prinz Opiums Reise durch das Wunderland"

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiheit und Spiel"

Die Amateurtheatergruppe "Neuzeitmächte" aus Pforzheim arbeitet seit Oktober 2008 an der Produktion.

In "Land" gibt es Aufstände. Eigentlich ist das nur ein Problem von Land selbst, doch eines Tages schüttet jemand Zitronensaft in den großen Milchfluss, den sich Land mit Zwischenland und Wunderland teilt. Da nun die ganze Milch flockig ist, hat der König von Wunderland genug: Er erklärt Land den Krieg und schickt seine Truppen nach Land, um es von der Aufständen zu "befreien". Als Heeresführer schickt er seinen Sohn Prinz Opium. Dieser verschläft aber die Abreise der Truppen um zwei Wochen. Deshalb muss er alleine nach reisen. Hochmotiviert, aber ohne Karte, macht er sich auf den Weg durch Wunderland. Er trifft dabei verschiedene wunderliche Gestalten, die ihn immer mehr verwirren und seine Meinung verändern. Besonders prägend ist für ihn das Treffen mit dem Mädchen mit den Schwefelhölzern, dass seine Eltern in dem Krieg verloren hat und als Flüchtling nach Wunderland einreiste. Auch das Wiedersehen mit seiner Verlobten der Antiprinzessin, die eine Punk-Gang anführt, hinterlässt Spuren. Mehr und mehr beginnt er sich zu fragen: Kann man diesen Konflikt wirklich nur durch Krieg lösen? Gibt es noch andere Wege? Das Thema Überwachung und Einwanderungsgesetz werden auch am Rande angeschnitten. Insgesamt umfasst das Stück in etwa 1 1/2 bis 2 Stunden. Und um ein Gruppenmitglied über das Genre zu zitieren: "Eine Komödie als Maske, doch den Ernst im Herzen."

Den Erlös der Tour spendet "Neuzeitmächte" der Kindernothilfe für das Projekt Kindersoldaten.

veranstaltet von der Fachschaft Kultur- und Medienbildung, Eintritt € 5.-/3.-

Quelle: max francois

Dienstag, 14.07.09, 20.00 Uhr: max francois live&solo

deutsche und französische Chansons aus eigener Feder im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Freiheit und Spiel"

veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Deutsch, Eintritt € 5.-/3.-

Quelle: Lesebühne 7PS

Dienstag, 21.07.09, 20.00 Uhr: Lesebühne 7 PS

Stuttgarts erste regelmäßige Lesebühne! Ein Stamm von sechs Autoren sowie jeweils ein Gast wandeln auf den Spuren der aus der Berliner Szene nicht mehr wegzudenkenden Lesebühnen. Seit Oktober 2007 gibt es einmal im Monat in entspannter Atmosphäre Slampoetry, literarisches Kabarett, Kurzgeschichten und Liedermaching aus eigener Aufzucht - erzeugt von freilaufen den Autoren und gefüttert mit den Absurditäten des Alltags. Poetisches und Prosaisches, Komisches und Kurioses, Tragisches und Temperamentvolles wird expressiv auf die Bühne gebracht. Jedes Mal Dienstag kommt so ein immer komplett neues Programm auf die Bühne.

Das Stammensemble der  Lesebühne 7 PS setzt sich zusammen aus gestandenen Größen der Stuttgarter Slampoetry-Szene: Nikita Gorbunow, Nils Heinrich, Harry Kienzler, Christof Knüsel, Philipp Scharrenberg und Jan Siegert. Durch das Programm führt Moderator Thomas Geyer. Ergänzt und unterstützt wird das literarische Sextett durch hochkarätige Gäste aus der deutschsprachigen Slampoetry- und Lesebühnen-Szene.

veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-

Quelle: PH Ludwigsburg

Donnerstag, 23.07.09, ab 14 Uhr: Lernfestival 2009

Im Rahmen des PH-Lernfestivals wird es im Lit-Café einige Acts auf der Bühne geben. An der Theke versorgt das Lit-Café-Team alle Durstigen und Hungrigen.

 

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