Wintersemester 2009/2010
Dienstag, 20.10.09, 20.00 Uhr: PowerPoint Karaoke
Nach dem Erfolg bei der Premiere im Sommersemester, ist Powerpoint-Karaoke auf dem besten Weg zur Kult-Veranstaltung im Lit-Café. Dabei handelt es sich um einen Ableger des klassischen Karaoke, bei dem die Teilnehmer keine Liedtexte nachsingen, sondern aus dem Stegreif einen Vortrag zu ihnen vorher nicht bekannten, zufällig ausgewählten Folien halten. Diese können entweder eigens erstellt werden, oder man verwendet Folien, die man im Internet gefunden hat. Es ist ein rhetorisches, präsentatorisches Trainingsspiel mit Unterhaltungscharakter. Teilweise wird es mittlerweile auch als Improtheater- oder Theatersport-Spiel verwendet. Voranmeldungen bitte an M. Gans oder T. Rubitzko
veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Physik, Eintritt € 5.-/3.-

Foto: Fachschaft Deutsch
Dienstag, 27.10.09, 20.00 Uhr: Deutsch am Abend
Lesung der Deutsch-Fachschaft mit anschließendem Empfang zu Semesterbeginn.
Literaturbegeisterte Mitglieder der Fachschaft Deutsch päsentieren ihre Lieblingstexte. Anschließend bietet sich eine gute Gelegenheit, um die Erstsemester in der Abteilung Deutsch willkommen zu heißen, sich untereinander besser kennen zu lernen und Informationen auszutauschen. Die Fachschaft braucht dringend Nachwuchs, sodass an diesem Abend vielleicht auch neue Mitglieder gewonnen werden können.
Schön wäre es, wenn möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung durch ihr Kommen die Aktion der Studierenden unterstützen, den Semesterbeginn der Abteilung gemeinsam feiern und neue Kolleg/innen willkommen heißen würden. Kulturelle Beiträge auf der Bühne sind natürlich immer willkommen!!! Für das leibliche Wohl werden die Fachschaft, und das Theken-Team sorgen.
veranstaltet von der Fachschaft Deutsch, Eintritt frei
Montag, 02.11.09, 20.00 Uhr: Das Labyrinth - 5 historische Zugänge
Als Irrgarten (ausgeheckt oder eingezäunt) gewinnt das Labyrinth seit einigen Jahren neue Beliebtheit, ist geradezu Modezeichen für Erlebnishunger und Suchbewegung. In graphischer Form (in Stein geritzt) taucht das Labyrinth weit früher auf, seit mehr als 5000 Jahren. Dazwischen liegt das „klassische“, das sagenhafte Labyrinth, das von antiken Autoren auf Kreta verortet wird. Hier soll Theseus den Minotauros zur Strecke gebracht haben. Und nur mit der List und der Liebe einer Frau hat er den Weg ins Freie gefunden. Soweit der Mythos. Doch wie sah es wirklich aus, das viel zitierte Labyrinth? Warum erscheinen seine Gänge so verschlungen und seine Wege so verwinkelt? Schließlich: Was besagte das ursprüngliche Labyrinth im übertragenen Sinne? Und warum ist es als Sinnbild noch immer – über alle Zeiten und Varianten hinweg – aktualisierbar im menschlichen Bewusstsein?
Ekkehard Jürgens, der im Institut für Kulturmanagement auch Kulturanthropologie lehrt, bietet mehre Zugänge an, um dem Kern des Labyrinths näher zu kommen. Obwohl er ganz verschiedene Wissenschaftsdisziplinen bemüht, verspricht sein Vortrag anschaulich zu bleiben. Denn: Es gibt eine Menge Bilder und am Schluss die Gelegenheit zur Diskussion. Zum Nach- und Weiterlesen hat der Autor außerdem noch Literaturtipps parat.
Ekkehard Jürgens führt mit diesem Vortrag in die literarische Schwerpunktthematik des Deutschstudiums im Wintersemester ein, die in einigen Lehrveranstaltungen und Abendveranstaltungen im Lit-Café entfaltet und vertieft wird:
Veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der Abteilung Deutsch und dem Institut für Kulturmanagement.
Eintritt frei
Dienstag, 03.11.09, 20.00 Uhr: "Pocht eine Sehnsucht"
oder "Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein" - Ein lyrisches Lust-Spiel von und mit der Theatergruppe Augentrost aus Esslingen
Kann man mit Gedichten Geschichten erzählen,
überleben die Lettern auf Bühnenbrettern,
kann das Wort zum Ort werden,
der Reim zum Sein -
ohne dass das Gedicht zerbricht?
Dieser Frage sind wir bei unserem Projekt „Liebeslyrik“ nachgegangen. Wir haben mit Versen, Strophen und anderen Texten experimentiert, sie durchgeschüttelt, gegeneinander gesetzt und aneinander gewetzt und uns immer wieder gefragt: Was sagen sie uns, wenn man sie sagt? Gedichte auf die Bühne bringen, sie in Geschichten und Dialoge zwingen und warten was passiert. Und es passiert – nicht immer, was man erwartet, nicht immer mit Ziel, aber immer viel. Unser Rundumschlag durch die Liebeslyrik ist nicht repräsentativ, aber vielfältig. Er verspricht keine ausgefeilten Interpretationen, aber Denkanstöße. Er ist nicht immer ernst zu nehmen, aber unterhaltsam.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Dienstag, 10.11.09, 20.00 Uhr: "All das. All diese Dinge"
Performance Poesie-Programm von und mit Timo Brunke
Auf einem Stadtspaziergang überfällt Timo Brunke angesichts überbordender Reize plötzlich ein starker Schwindel. Der Poet hält sich aufrecht, indem er sich auf seine Aufgabe besinnt: Er beobachtet präzise und seziert „all diese Dinge“ um sich herum. Mit der Losung „und bist du nicht sichtbar, so bist du bedichtbar“ auf den Lippen zoomt sich Brunke auf Schönheitslotionen, Atompartikel und auf Tagpfauenaugen beim Bestäubungsakt. Ein Supermarkt wird Schauplatz einer furiosen „Tetra-Ode“. Und schließlich kommt der Moment, in dem der worterfüllte Flaneur die Wanderroute aus den Augen verliert: wenn sich Büroaluminuiumfensterrahmen zu mattgleißenden Kristallriesen verschränken und die Etappen der dichterischen Fußreise allesamt Platz nehmen in der Breitband-Gegenwart einer Stadt, die mit der Sprache selbst identisch wird.
In „
All das. All diese Dinge.“ vereint Timo Brunke klassische Formen wie Ballade und Ode mit dem fortgeschrittenen „Anything goes“ des 21. Jahrhunders. Hier experimentiert der Sprechkünstler ernsthaft und verspielt zugleich mit dem Erbe der verschiedenen Avantgarden. Und er erforscht Möglichkeiten für ein geistreiches, tiefgründiges „Easy listening“, in das er auch minimalistische und dadaistische Elemente einbezieht. Denen, die zuhören, wird eines klar: Die Renaissance der Rhapsodenkunst dauert unvermindert an.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Ein
Beitrag von CampusTV zur Veranstaltung
Montag, 16.11.09, 20.00 Uhr: "Wie Du Dir, so ich mir"
Verwirrende Prosaminiaturen von Woody Allen.
Freundlich serviert von Michael Gans & Albrecht Schau
Die kleine Nummern-Revue, die für das Ludwigsburger Literaturfest 2009 zusammengestellt wurde, soll den Schriftsteller Woody Allen bekannt machen, der meistens hinter dem Drehbuchautor, Regisseur und Schauspieler verschwindet. Der aus Brooklyn stammende Allen Stewart Konigsberg, alias Woody Allen, entstammt einer jüdischen Familie aus Brooklyn, die mütterlicherseits aus Wien, väterlicherseits aus Russland in die USA eingewandert war. Der Vater schlug sich als Gelegenheitsarbeiter durch, während die Mutter die Buchhaltung in einem Blumengeschäft besorgte. Woody Allen, der es weder zu einer Schul- noch zu einer Hochschulkarriere brachte, schlug sich bald schon auf die Seite der Kunst, um dort sein Glück zu suchen. Mit elf schrieb er erste Kurzgeschichten, mit zwölf entdeckte Woody Allen seine Liebe für den Jazz und brachte sich im Selbstunterricht das Spiel mit der Klarinette und dem Sopransaxophon bei. Früh auch war er ein eifriger Theatergänger der New Yorker Boulevard-Bühnen. Ehe er den Film und der Film ihn entdeckte, machte Woody Allen sich als Stand-Up-Comedian, Gagschreiber (u.a. für Bob Hope) und als Verfasser von Kurzgeschichten einen Namen, die im NEW YORKER und im PLAYBOY erschienen. Er bediente dabei die beliebten Formate Dialog, Szene, Essay, Satire und Aphorismus. Mit sechzehn legte er sich seinen Künstlernamen Woody Allen zu, ein Kompositum, das sich aus seinem Vornamen ALLEN und dem Spitznamen WOODY zusammensetzt, den der Vater dem Sohn gab, da dieser als kleiner Junge einen hölzernen Kricketschläger als ständigen Begleiter mit sich führte. In der Nummern-Revue wird zunächst die „Philosophie“ Allens vorgestellt, ein tiefer Einblick in das „organisierte Verbrechen“ gegeben sowie ein Dialog mit dem Tod präsentiert.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-

Simon Krickl (guitar, piano, vocals, composition), David Piper (guitar, vocals, bass and lyrics), Lisa Schlecker (vocals), Quelle: Flowing Three
Dienstag, 17.11.09, 20.00 Uhr: Flowing Three
Es war an einem warmen Sommerabend im Sommersemester'08, als Lisa, Simon und David sich nach einem langen Studientag an der H2O-Theke der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg trafen. Simon hatte seine Gitarre dabei und nach dem ersten Cappuccino und einer Runde „Schnick- Schnack- Schnuck“ entstand eine spontane Jamsession. Herr apl. Prof. Dr. Hein, der die spontanen Klänge vernahm, engagierte die drei Musiker für das „PHarieté 09“. Der Fluss, der an diesem Tage entsprang, bahnte sich fortan seinen Weg durch akustische, sphärische, soulige und popige Gefilde, die clever arrangiert oder selbst komponiert sind.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Donnerstag, 26.11.09, 20.00 Uhr: KABARETTA - ein KLEINes bisschen KUNST
Zum ersten Mal präsentieren sich die Studierenden des Wahlfaches Theater und Literatur der Abteilung Kultur- und Medienbildung auf der Bühne des Literatur-Cafés. Humorvoll und mit kritischem Blick setzen die Theaterstudierenden unter der Leitung von Vanessa Puttner ihre eigenen Texte schwungvoll in Szene. Kabaretta ist ein wortwitziges, musikalisches, buntes Kleinkunstprogramm.
Lassen sie sich mit einem KLEINen bisschen KUNST großes Vergnügen bereiten!
veranstaltet von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, Eintritt € 4.-/2.-
Dienstag, 01.12.09, 19.30 Uhr: "Menschenskinder!"
Dokumentarfilm von Jai Wanigesinghe (2009, Filmakademie Ludwigsburg)
Der Zuschauer taucht ein in den Schulalltag einer 3. Klasse und erfährt etwas über den holprigen Weg eines 9-jährigen Jungen, der durch sein Verhalten häufig aneckt und Konflikte mit seinen Mitschülern provoziert. Die Situation führt selbst seine Lehrerinnen an ihre Grenzen. Doch sie nehmen seine Schwierigkeiten ernst und versuchen, ihn mit kindgerechten Maßnahmen zu integrieren. Ein Film über die Probleme von Kindern, ihr Ringen um Anerkennung und eine Schule, die etwas über das Menschsein lehrt.
Im Anschluss Podiumsdiskussion mit dem Regisseur und Prof. Dr. B. Reichle (Pädagogische Psychologie PH.
veranstaltet vom Lit-Café in Kooperation mit der ESG / KHG Ludwigsburg, Eintritt frei
Dienstag, 08.12.09, 20.00 Uhr: 10. PHoetry sLam
Inzwischen ist der PHoetry sLam im Lit-Café der PH Ludwigsburg "kult". Bereits zum 10. Mal, d.h. seit 10 Semestern liefern sich Student/innen, Dozent/innen und Externe eine Dichterschlacht, wie es sich gehört: mit selbst geschriebenen Texten versuchen die Slamer in 7 Minuten das Publikum von ihren Texten und ihrer Performance zu überzeugen. Moderiert wird dieser Jubiläumsslam vom Rekordsieger Hanz (Bild). Wer Ambitionen hat, meldet sich bitte per Mail bei der Fachschaft Deutsch an. Kurz Entschlossene sind natürlich ebenfalls willkommen, das Teilnehmerfeld wird aber auf 10 begrenzt...
veranstaltet von der Fachschaft Deutsch, Eintritt € 5.-/3.-

Quelle: Pixelio
Dienstag, 15.12.09, 20.00 Uhr: Bücher, Kerzen, Rotwein
Buchvorstellung im Lit-Café mit Herrn Dr. Krämer: Kurz vor Weihnachten noch ein paar gute Geschenkideen gefällig? Dann hat Herr Krämer sicher wieder ein paar gute Büchertipps parat. Im vorweihnachtlichen Ambiente des Lit-Café bei Kerzenschein und Rotwein stellt er, wie in den vergangenen Jahren, aktuell Lesens- und Schenkenswertes vor.
veranstaltet von der Pädagogischen Hochschulbibliothek durch freundliche Vermittlung der Katholischen Erwachsenenbildung, Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V., Eintritt frei
Dienstag, 12.01.2010, 20.00 Uhr: Kurzfilmnacht
des Profilbereichs Film im Studengang Kultur- und Medienbildung.
Der Profilbereich „Film und digitale Medien“ legt großen Wert auf die Förderung des medialen Selbstausdrucks von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen: Der Schritt von der Filmrezeption zur eigenen Filmproduktion ermöglicht die Förderung kreativer Gestaltungspotenziale, um eigene Themen, Gefühle, Phantasien auszudrücken und anderen mitzuteilen. Die Eigenproduktion von Filmen schafft zugleich günstige Voraussetzungen,
um sich im Wechselspiel von Produzieren, Präsentieren und Reflektieren Medien-, Sozialund
Kommunikationskompetenzen anzueignen. Gleichzeitig befähigt die Ausbildung im
Profilbereich „Film und digitale Medien“ sich nicht nur mit Potenzialen, sondern auch mit
Problemfeldern auseinanderzusetzen.
Seit der letzten Kurzfilmnacht im WS 08/09 sind wieder einige sehenswerte und unterhaltsame Filme entstanden, die vor der interessierten Öffentlichkeit im Lit-Café uraufgeführt werden.
veranstaltet von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, der Abteilung Medienpädagogik und dem Medienzentrum der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Eintritt frei
Dienstag, 19.01.10, 20.00 Uhr: "Der große Apfel - Freiheit und Spiel"
7. Kabarettprogramm der PHLeddermäuse zu New York (Premiere).
"I want to be a part of it – New York, New York." Egal ob New-York-Grünschnabel oder NYC-Experte, lassen Sie sich in den Bann der Metropole New York City ziehen. Seit dem Sommersemester'09 arrangieren die PHLeddermäuse Texte, Musik und theatrale Ausdrucksweisen zu einem Multikultikunterbuntprogramm mit Satire, Witz und Unterhaltung, mit leisen und lauten Tönen, nachdenklichen und lyrischen, giftigen und süßen Worten...
Zerkratzte Wolken
zwischen Schluchten
gefallener Traum von
Freiheit
Gleichheit
Brüderlichkeit
zur Goldader gelassen
atmete der Tag
sein Ritual
bis ein Datum
explodierte
(M. Gans 2009)
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt 5.-/3.-
Donnerstag, 21.01.10, 20.00 Uhr: "Der große Apfel - Freiheit und Spiel"
Kabarettprogramm der PHLeddermäuse zu New York (2. Aufführung)
New York, du bist Wahnsinn
Manchmal lieb‘ ich dich
Manchmal hass‘ ich dich
Irrenhaus, Lustmaschine, Brandruine
Du reckst deinen Schizokopf in die Wolken rein
doch unterm weissen Smoking
bist du dreckig wie ein Schwein
Ist n‘ geiles Gefühl wenn ich deine rote Sonne
überm Hudson seh'
Leben aus dem vollen wenn ich am Broadway steh‘
Du bist Sehnsucht und Utopia
Paradies und Untergang
Schön wie’n Brilliant von Tiffany
und unheilbar krank
Und ich kauf mir’n paar Flügel
Und fliege die Skyline entlang
New York, ich streun‘ so gerne
durch deine tiefen Straßenschluchten
Ich seh‘ Superstars, die löffeln Kaviar
Und saufen Champagner im „Waldorf Astoria“
Doch ein paar Blocks um die Ecke
Und schon siehst du die Endstation:
Ein Negerkind verhungert in Harlem...
(Udo Lindenberg)
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt 5.-/3.-
Dienstag, 26.01.10, 20.00 Uhr: "Herzzeit"
Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan mit der "Lyrik-Bühne" aus Esslingen (Andrea Hancke, Harald Vogel und Johannes Weigle).
Es beginnt fast nebenbei, leicht und frühsommerlich. Ein Tag im Mai 1948. Die einundzwanzigjährige Dichterin und Philosophiestudentin ist eine umschwärmte junge Frau, als ihr im Wiener Haus des Malers Edgar Jené ein junger Mann vorgestellt wird: Paul Celan. Blicke fliegen hin und her, erste Worte knüpfen ein Band zwischen den jungen Leuten, das unverbindlich scheint zwischen dem Gelächter und den Diskussionen in dieser Runde aus Künstlern und Literaten. Ingeborg Bachmann ist nicht allein gekommen, sie befindet sich in Begleitung ihres Wiener Mentors, des Schriftstellers Hans Weigel, auch er ein Exilierter jüdischer Herkunft, mit dem sie zeitweilig zusammenlebt.
Wann weiß einer, dass ihm der andere zum Prüfstein wird? Dass ein Wort des einen dem anderen das Sprechen vereisen, aber auch die Zunge lösen würde, dass nichts mehr ist, wie es vorher war? Von jenem Maitag aus spannt sich das Drama dieser Begegnung in das Leben der beiden Dichter hinein, die von da an miteinander und gegeneinander ihren Weg suchen, ein jeder mit seiner eigenen Herkunft und seiner eigenen Geschichte geschlagen. Ingeborg Bachmann ist die Tochter eines früh der NSDAP beigetretenen Kärntner Lehrers, der als Offizier den Zweiten Weltkrieg mitgetragen hatte; Paul Celan ein aus Czernowitz gebürtiger staatenloser Jude deutscher Sprache, dessen Eltern in einem deutschen Konzentrationslager ermordet wurden und der ein rumänisches Arbeitslager unter schwierigsten Bedingungen überstanden hat.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-
Dienstag, 02.02.10, 20.00 Uhr: Hedgehog's Garden
Hedgehog’s Garden spielen in wechselnder Besetzung seit 15 Jahren in der Region Stuttgart, vor allem in Ludwigsburg und Tübingen. Die fünfköpfige Band besteht aus Sängerin Susanne Rebhahn, Drummer Fabian Piwonka, Bassist Felix Peña sowie den Gründungsmitgliedern Rainer Wisniewski (Gitarren) und Flötist, Saxophonist und Songwriter Stefan Jeuk. Das Repertoire der zum großen Teil selbst geschriebenen Songs ist ein Mix aus Folk und Rock, Traditionals und Balladen.
Nach dem Vorjahreserfolg ist es Hedgehog's Garden auch 2010 vorbehalten das Lit-Café-Kulturprogramm im Wintersemester mit Ihrem Auftritt krönend abzuschließen.
veranstaltet vom Lit-Café, Eintritt € 5.-/3.-















