Erhard Anthes

beendete sein Studium der Fächer Mathematik und Physik an der Universität Frankfurt mit dem ersten und zweiten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Seit 1968 ist er in der Lehrerbildung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg tätig, wo er sich immer wieder um den Einsatz von Medien, speziell Taschenrechnern und Computer, im Mathematikunterricht der Schulen und in der Ausbildung der Lehrer kümmert. Er arbeitet seit 1993 im Projekt CIMS (ComputerIntegration in das MathematiklehrerStudium) der PH Ludwigsburg und ab 1998 im Projekt VIB (Virtualisierung im Bildungsbereich) der PH Baden-Württembergs mit.
Er treibt sich seit 1979 auf Flohmärkten herum, um mathematische Instrumente, vor allem Rechenhilfsmittel jeder Art, aufzustöbern. Die so entstandene Sammlung enthält Proportionalzirkel, Winkelmeßgeräte, Planimeter, Rechenschieber, Kugelrechner, mechanische Rechenmaschinen und elektronische Taschenrechner. In Verbindung mit der Ausbildung von Mathematiklehrern an Grund-, Haupt-, Real- und Förderschulen entwickelte sich sein Arbeitsgebiet zur Geschichte des Rechnens und der Rechenmethodik, aus dem die meisten seiner Publikationen hervorgingen. Seit 1991 ist er beim Aufbau des Arithmeums im Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik der Universität Bonn beteiligt, zunächst bei der Beschaffung von Objekten, dann bei der Produktion der Ausstellungstexte und schließlich bei der Erstellung der Inventartexte.
Seit Oktober 2000 ist er Dekan der Fakultät für Kultur- und Naturwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.