Einige Informationen zu Thema Rechenschwäche
Jens Holger Lorenz

 
 
Allgemeine Infos
Gesetzliche Grundlagen
Adressen / Beratung
Softwareadressen
Literatur

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1. Allgemeines Vorgehen bei dem Verdacht auf Rechenschwäche:

Prinzipiell sollte jegliche außerschulische Förderung mit der Lehrerin/dem Lehrer abgesprochen werden, da auftragsgemäß die Schulen für die Förderung bei Lernschwierigkeiten zuständig sind. Zudem kann der Schulpsychologische Dienst und ein speziell für Dyskalkulie zuständiger Beratungslehrer eingeschaltet werden. Diese wissen auch über die außerschulischen Fördermöglichkeiten in der jeweiligen Region am besten Bescheid. Der "Arbeitskreis Legasthenie e.V." (meist der zuständige Landesverband) und die Schul- und Jugendämter können ebenfalls mit Adressen weiterhelfen.

Prinzipiell liegt aber die eigentliche Verantwortung und auch die Kompetenz und Erfahrung mit mathematischen Lernprozessen bei der Lehrerin bzw. dem Lehrer, die hierfür ausgebildet sind. Sie können ihren Unterricht so gestalten, dass individuelle Schwierigkeiten frühzeitig erkannt und damit rechtzeitig angegangen und behoben werden können.

Auch wenn die Eltern sich in ihrer Not selten anders zu helfen wissen und einen Kontakt mit der Schule scheuen: Die Eltern sind die schlechtesten Nachhilfelehrer, denn sie sind emotional zu eng mit ihrem Kind verbunden. Die vermeintliche Hilfe endet häufig mit Tränen auf beiden Seiten. Deshalb sollte der Rat der Schule immer eingeholt werden.

Bei Lernschwierigkeiten besteht häufig die Schwierigkeit, dass jede Seite die andere für das Problem verantwortlich macht: Die Eltern halten die Schule für unfähig, ihrem Kind das Rechnen beizubringen, die Lehrerperson vermutet das Problem hingegen in der mangelnden Begabung des Kindes oder der Familiensituation. Die wechselweise Schuldzuweisung hilft aber dem Kind nicht. Erst wenn beide Seiten sich gemeinsam dem Problem widmen, werden individuelle Fördermaßnahmen möglich. Erst wenn beiden Seiten deutlich ist, dass außerschulische Förderanstrengungen notwendig sind, sollten diese geplant werden.

Ich werde an dieser Stelle prinzipiell keine privatwirtschaftlichen Einrichtungen benennen oder gar empfehlen. Dies hat mehrere Gründe:

a) Es gibt zur Zeit keine Ausbildung zum Dyskalkulietherapeuten (auch nicht zum Legasthenietherapeuten). Lediglich an Hochschulen wird im Rahmen der Lehrerausbildung die Förderung bei Rechenschwäche (und bei Lese-Rechschreib-Schwäche, LRS) unterrichtet. Dementsprechend unterschiedlich sind die Kenntnisse derjenigen, die sich "Dyskalkulietherapeuten" nennen und solche Veranstaltungen besucht haben oder eben auch nicht.

Für die Förderung rechenschwacher Kinder sind weitreichende Kenntnisse erforderlich, insbesondere in

Mathematikdidaktik (u. a. Methodik, Veranschaulichungsmittel, arithmetische und geometrische Kernideen und ihr spiraliger Aufbau über die Schuljahre)

Lernprozesse bei mathematischen Inhalten, ihre individuellen Ausformungen und ihre Störungen

Psychologie (Testverfahren, klinische Psychologie, Pädagogische Psychologie)

Psychotherapeutischen Verfahren (z. B. bei emotionalen Störungen als Begleitsymptomatik)

Diese Kenntnisse sind nicht bei allen niedergelassenen "Dyskalkulietherapeuten" vorhanden.

b) Genauso wenig gibt es eine Qualitätssicherung der niedergelassenen Therapeuten (mit wenigen Ausnahmen, etwa in Bayern), so dass nicht gewährleistet ist, dass eine fortwährende Weiterbildung durchgeführt wird. So kann nicht in allen Fällen davon ausgegangen werden, dass die Förderung auf dem aktuellen Stand didaktischer Erkenntnisse basiert.

c) Die Eltern gehen häufig mit den Instituten einen Knebelvertrag ein: Die Kosten müssen über einen längeren Zeitraum bezahlt werden, auch dann, wenn dem, etwa in den Ferien, keine Leistung gegenüber steht. Denn private Institute sind Wirtschaftsunternehmen, deren primäres Anliegen es meist ist, einen finanziellen Gewinn zu erzielen.

d) Von vielen Instituten ist mir bekannt, dass sie ein genormtes Lernprogramm anbieten. Dies kann nicht allen Kindern helfen, da die Gründe, die zu der Lernschwierigkeit führen, bei jedem Kind unterschiedlich sind und individuell diagnostiziert werden müssen. Daher ist bei gravierenderer Rechenschwäche eine Förderung in Gruppen nicht möglich, zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse des einzelnen Kindes.

e) Es ist mir bekannt, dass einige Institute mit unseriösen, manche mit esoterischen, andere mit vollkommen wirkungslosen Programmen Kindern helfen wollen. Bei einigen wenigen Instituten würde ich das Vorgehen sogar als eher schädlich einstufen. Dass sie in einigen Fällen damit trotzdem erfolgreich sind, belegt nicht notwendig ihre Güte. Jeder Erwachsene wird bei einigen Kindern Lernprozesse anregen, wenn er sich nur jede Woche ein oder zwei Stunden alleine mit ihm beschäftigt.

Bevor Sie Ihr Kind einer privatwirtschaftlichen Einrichtung anvertrauen, versuchen Sie alle Informationen hierüber zu sammeln. Verzichten Sie lieber auf die Geldausgabe zugunsten einer Zusammenarbeit mit der Schule.

2. Die Gesetzliche Grundlage für außerschulische Förderung

In einigen Fällen kann eine außerschulische Förderung finanziert werden. Ein gesetzlicher Anspruch lässt sich aus dem § 35a des Sozialgesetzbuches VIII (Kinder- und Jugendhilfe) ableiten (Eingliederungshilfe). Voraussetzung hierfür ist, dass aufgrund der Dyskalkulie eine seelische Behinderung vorhanden ist oder droht. Dies muss diagnostiziert werden, üblicherweise von einem Arzt.

Liegt ein solcher Fall vor, dann kommen die Jugendämter für die Kosten auf. Die Jugendämter haben in der Regel eine Verfahrensvorschrift, wer was diagnostiziert darf oder soll und wie die Richtlinien für die Einordnung der Lernschwierigkeit sind (nicht jede Lernbeeinträchtigung wird als Dyskalkulie anerkannt, nicht jede Dyskalkulie führt automatisch zu einer seelischen Behinderung). Zwar handelt es sich bei dem SGB VIII § 35a um ein Bundesgesetz, aber die speziellen Ausführungsbestimmungen und Anerkennungspraktiken können regional unterschiedlich sein.

3. Eventuell nützliche Adressen

(Es wird versucht, diese Liste ständig zu aktualisieren)

Elterninitiative "Initiative zur Förderung rechenschwacher Kinder (IFRK)"
Frau Margret Schwarz
Badstraße 25
73776 Altbach
Tel.: 07153-27448

Initiative zur Förderung rechenschwacher Kinder in Sachsen-Anhalt e.V.
Frau Heike Stephan
Herr Bernd Pickut
Quittenweg 54
39118 Magdeburg
Tel.: 0391-66 29 148

In Bayern wird die Dyskalkulietherapie vor allem von niedergelassenen, speziell fortgebildeten Psychologen durchgeführt, die zusammengeschlossen sind im
Arbeitskreis  Legasthenie Bayern e.V.
Waldstraße 3 a
82 166 Gräfelfing
Tel.: 089-85 41 908
Mit Hochschulen verbundene Beratungsstellen:
Frau Prof. Dr. Marianne Nolte
Fachbereich Erziehungswissenschaften
Institut 9
Von-Melle-Park 8
20146 Hamburg

Tel.: 04104-96 290 90 (zwischen 18.00 - 19.00 Uhr versuchen

Beratungsstelle für Lernschwierigkeiten
Prof. Dr. Wilhelm Schipper
Institut für Didaktik der Mathematik
Universität Bielefeld
Postfach 10 01 31
33501 Bielefeld

Beratungsstelle für Lernschwierigkeiten
Dr. Silvia Wessolowski
Prof. Dr. Jens Holger Lorenz
Institut für Mathematik und Informatik
Pädagogische Hochschule
Reuteallee 46
71634 Ludwigsburg

Ursula Chaudhuri
Im Tale 13
37079 Göttingen
Tel.: 0551-66 809

Oliver Thiel
Institut für Schulpädagogik und Pädagogische Psychologie
Abt. Grundschulpädagogik
Humboldt-Universität
Geschwister-Scholl-Straße 7
10099 Berlin
Tel.: 030-66 46 10 36

4. Software für rechenschwache Kinder
Da sich das Angebot für Software, die Übungsmaterial für den Mathematikunterricht enthalten, ständig ändert, wird an dieser Stelle lediglich auf Adressen verwiesen, die Auskunft über aktuelle Lernsoftware geben können: Landesinstitut für Erziehung und Unterricht Baden-Württemberg
Softwarebegutachtung - Frau Reuß
Wiederholdstr. 14
70 174 Stuttgart

Akademie für Lehrerfortbildung
Institutsrektor Bernd Ganser
Kardinal von Waldburg-Straße 6-7
89 407 Dillingen

Literatur zum Thema "Rechenschwäche/Dyskalkulie

(Die Literaturauswahl ist notwendig subjektiv und umfasst nur einen Teil der verfügbaren Titel. Die aus meiner Sicht wichtigen Bücher für Lehrer und Eltern sind fett gedruckt.)

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