„Sensible Schwelle“
Realisiert an folgenden Schulen:
Rütli-Schule in Berlin, Grundschule Pattonville
Idee:
Das Radio, Hörspiele, Audio-Guides etc. machen in Form von Texten, Geräuschen, Musik etc. vielfältige Aspekte eines Themas hörbar. Diese Laute könnten durch Bewegungen im Raum und synchron aufgerufen werden.
„Sensible Schwelle“
An der Decke im Schuleingangsbereich wird eine Kamera montiert, die sechs Areale taxiert. Betritt eine Person eines dieser Areale, aktiviert die Kamera ein digitales Tonfile. Betritt sie ein anderes, so ist eine andere Tonspur zu hören. Durch die Kombination der verschiedenen Tonfiles entsteht eine Art „Audio-Guide“ (siehe =).
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-> Unterrichts- und Schulprojekt:
Die Durchführung eines Projektes ist integraler Bestandteil der Lehr- Rahmen- und Bildungspläne aller Schularten in allen Bundesländern. Damit soll das Bildungsziel einer umfassenden Entwicklung fachlicher und überfachlicher Kompetenzen eingelöst werden. Die Lehrer(innen) sind jedoch mit der praktischen Schwierigkeit konfrontiert, ein Projekt bei Klassenstärken von im Durchschnitt 24,1 Schüler(innen) sinnvoll vorzustrukturieren.
Das von mir entwickelte Unterrichts- und Forschungsinstrument einer „Sensiblen Schwelle“ fungiert als Hilfestellung bei der Projektentwicklung, -durchführung und -präsentation:
Betreten Schüler(innen) ihre Schule, so erklingt ein „Audio-Guide“ zu einem bestimmten Thema, das sie sich haptisch und sich bewegend sowohl emotional wie auch kognitiv selbst erschließen können. Im Rahmen der Projektarbeit wählen die Schüler(innen) eigene Themen, sie finden eine Lösung, wie man diese hörbar machen kann und sammeln die dazu nötigen Geräusche, Töne, Klänge unter Anleitung selbst (per Internet, MP3-Player etc.). Sie erstellen eigene „Audio-Guides“, die in die Klanginstallation eingespeist und als „Sensible Schwelle“ eingerichtet Lernanlässe für Schüler(innen) anderer Klassen bieten.
-> Forschungsprojekt:
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Konstituierende Leiblichkeit als didaktisches Prinzip“ wird die „Sensible Schwelle“ als Kunstwerk eingesetzt, anhand dessen das Geschehen auf körperlich vermittelte Lernprozesse und in Hinblick auf seine Responsivität hin beforscht wird.
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