Artikel-Schlagworte: „Trinationales Projekt“
6. Sendung (Juli 2010)
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Komplette Sendung (ca. 661 MB, Format: FLV Flash-Video)
Details zu den Beiträgen
Sendung 6: Barockcity Rollerderby; Nachgetreten – Kummerkasten; Umgefragt – Trinationales Projekt Israel, Polen, Deutschland; Hingeschaut – Urban Art in Ludwigsburg; Literaturcafé Juni: Claire Waldoff, Wortwirbel, Allerliebst; Reform Plus
Barockcity Rollerderby
Schnelligkeit, Durchsetzungsvermögen und Rollschuhe. Das sind die Dinge, die man braucht um bei den Frauen des Barockcity Rollerderby mitzumachen. Eine Sportart die hierzulande noch nicht allzu bekannt ist, jedoch in den USA große Anerkennung besitzt. Im Mai 2010 gab es eine Vorführung in Ludwigsburg und Luphe war auch dabei. Falls ihr Interesse an dieser Sportart habt, dann meldet euch doch einfach bei den Rollergirls unter folgender Adresse: http://www.rollergirls-ludwigsburg.de
Ein Beitrag von Alexander Nutz und Oliver Koll.
Kummerkasten – Studenten-nicht-Streik an der HVF Ludwigsburg
Die Studentenstreiks vom letzten Jahr sind uns noch frisch in Erinnerung. Europaweit waren die Hörsäle besetzt. Aber an einer Hochschule in Ludwigsburg wurde nicht gestreikt, an der Hochschule für Verwaltung und Finanzen, der „Beamtenschmiede“ Baden-Württembergs. Haben diese Studenten etwa keine Probleme mit der Umstellung auf das Bachelor-System? Dieser Beitrag geht den Fragen auf den Grund, warum die Studenten der HVF Ludwigburg nicht streiken dürfen, welche Probleme sie mit der Bachelor-Umstellung haben und wie – nach Ansicht der Hochschulleitung – diese Probleme gelöst werden können.
Ein Beitrag von Patrick Scheffel und Dominique Dietrich.
Trinationales Projekt: Irael, Polen, Deutschland
Jubiläumsfeier zur 20-jährige Partnerschaft zwischen dem israelischen Beit Berl College und der PH Ludwigsburg.
Ein Beitrag von Oliver Koll und Katharina Beck.
Urban Art in Ludwigsburg
Was passiert an den Wänden der PH Ludwigsburg? Es entstehen wahre Unterwasser- und Traumwelten! Man sieht zwei Mädchen mit Taucherbrillen von der Decke hinuntersteigen, eine anmutige Wassernymphe kauert alleingelassen in einer Ecke während ihr prächtiges Haar empor steigt…
…und ein riesenhafter Fisch blubbert gemächlich vor sich hin. Diese Geschöpfe der Phantasie bleiben stumm und zeigen nur Ihre graziöse Art, an den nackten Betonwänden der PH. Aber sie gehen allmählich eine Symbiose ein und werden mit der Zeit von den Wänden akzeptiert. Allerdings nicht von dem zuständigen Bauamt und Brandschutzbeauftragten der PH Ludwigsburg. Die Werke sollen den Beton angreifen, heißt es in einer E-Mail. Alles muss rückstandsfrei entfernt werden, ansonsten muss das Fach Kunst für die Kosten aufkommen. Dass allerdings normaler Tapeten-Kleister die Wände angreifen soll ist zu bezweifeln.Vielmehr möchte das Bauamt die alleinige Kontrolle über das visuelle Aussehen der Hochschule für sich beanspruchen. Dabei ist die Hochschule ein öffentlicher Raum an dem jeder und vor allem die Menschen die dort leben, sprich die Studierenden mitbestimmen dürfen, wie dieser aussehen soll. Dies stellt eine direkte Drohung dar, bei dem Menschen andere Menschen ohne bösartige Absichten observieren möchten. Was schon lange in städtischen Räumen der Fall ist, darf an unserer Hochschule nicht stattfinden, da es eine Einschränkung der Freien Meinung und der Kunstfreiheit mit sich zieht. Eine Dokumentation über die urban art in Ludwigsburg und speziell an der PH Ludwigsburg.
Ein Beitrag von Oliver Koll, Alexander Steeb, Florian Stockmayer und Künstlern des Urban Art Kurses.
Sound: GAS – Pop/ Extrawelt – Trümmerfeld
Lieraturcafé – Rückschau Juni 2010
Vanessa entführt uns ins Literaturcafé der Hochschule: Claire Waldoff, Dadaistische Sprachexperimente mit WortWirbel, Allerliebst
"Die Berolina – Claire Waldoff und ihre Lieder" – Die Berliner Chansonette, vorgestellt von Stefanie Bohatsch und Johannes Weigle
Claire Waldoff, die in den Zwanziger und Dreißiger Jahren die größten Erfolge auf Berlins Kabarettbühnen feierte und sich mit ihrer ungekünstelten und heiter-frechen Berliner Schnauze in die Herzen ihrer Zuhörer/Innen sang, hatte prominente Bühnenpartner: Marlene Dietrich, Theo Lingen, Wilhelm Bendow u. a. – Tucholsky schrieb in jener Zeit Liedtexte für sie. Ihre Konzerte: unvergessliche Abende voller Witz, Berliner Schnauze, origineller Kommentare, frecher – aber auch leiser Töne. Stefanie Bohatsch, deren Stimme ausdrucksvoll und mit Temperament Claires Lieder zu vitalem Leben erweckt, präsentierte einen Reigen der bekanntesten Waldoff-Lieder, eingebettet in eine moderierte Wanderung durch die Biographie. Am Piano war zu hören: Johannes Weigle.
(Michael Gans)
Sprachexperimente der DADAisten mit dem Duo Wortwirbel
Am Dienstag, 8. Juni 2010, ab 20 Uhr stellte das Duo WortWirbel (Robert Lang Cello und Klavier) und Albrecht Schau (Moderation und Rezitation) in einer erfrischenden Nummern-Revue im Literatur-Café die kurze, aber nachhaltige Epoche des Dadaismus (ca. 1916-1924) vor.
Der Dadaismus ist als ein Reflex auf den Ersten Weltkrieg sowie die gesellschaftlichen Verwerfungen weltweit zu verstehen, die ihn hervorbrachten. Er wurde getragen von einer kleinen internationalen Elite, die die hergebrachten kulturellen Traditionen „auf den Kopf stellte“ und frech, auf Teufel komm raus, mit dem künstlerischen Material experimentierte und den Kunstbetrieb revolutionierte. Der Dadaismus nahm 1916 seinen Ausgang vom Cabaret Voltaire in Zürich, einem Sammelpunkt internationaler Künstlerexilanten, und strahlte von hier weltweit aus. Die ausgewählten und eigenwillig musikalisch instrumentierten Textbeispiele, fokussiert auf ausgewählte französische und deutsche Autoren, sollen die vielfältigen Donquichotterien der Dadaisten sichtbar machen, die bis in die Gegenwart hineingewirkt haben. (Michael Gans)
Das ist nicht lustig – Allerliebst mit ihrem allerliebsten Kabarett-Programm
Am Dienstag, 15 Juni 2010, ab 20 Uhr, gastierte, im dritten Jahr seines Bestehens, das Kabarett-Trio Allerliebst (Lotte und Mokka: Gesang, Giovanni: Instrumente und Gesang) mit neuem Programm im Literatur-Café. "Manche ihrer Texte sind ein reizendes Gemisch von trivialem Motiv und erhabener Form, was sich dann wundersam in tiefe Stimmung und Bedeutsamkeit verwandelt. Hingebungsvoll komisch wird da etwa die "Freundschaft von Format" besungen nach dem "Was unterscheidet uns vom Tier? Din A4". Allerliebst gelingt es aber auch Abstraktes mit hübschen Wortspielen dingfest zu machen. Die "Muse öffnet die Bluse", "Der Bauch macht sich kein Kopf". Wenn es um Politik geht, kann Allerliebst recht unfreundlich werden zu den Globalplayern und der Kanzlerin: "Angela, die Zauderin hat Zauderstab und Hut". In gespielt schauriges Heavy-Metal-Gebaren verfallen sie gar, wenn es um Kirchenlatein und Dogmen geht. Dazwischen immer wieder herrlich poetische Zeilen wie "Die Frage steht im Raum, darüber steht ein Haus". Und Lieder, die keine 30 Sekunden lang udn mit ihrem abrupten Ende nicht zu unterbieten sind." (Astrid Killinger in der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 01.03.2010) (Michael Gans)
Drei Beiträge von Vanessa Dreischer-Scheib.
Reform Plus
Das Praxissemester „Reform Plus“, Erfahrungen von Studierenden und die Abschlussveranstaltung werden vorgestellt.
In dem Beitrag „Reform Plus“ wird das integrierte Semesterpraktikum vorgestellt. In diesem Semesterpraktikum sind die Studierende ein Semester lang, je vier Tage an einer reformpädagogisch arbeitenden Schule. Sie erleben ein Semester den Alltag einer reformpädagogischen Schule und sollen diesen aktiv mit gestalten.Jeden Freitag besuchen sie speziell für das Praxissemester ausgerichtete Seminare in Erziehungswissenschaften und ihren jeweiligen Fächern.Die Studierende sollen durch dieses erweiternde Angebot, Kenntnisse über alternative Schulmodelle, Öffnung von Unterricht oder auch selbstbestimmtes Lernen erhalten. Jedes Semester haben je 30 Studierende die Chance an diesem Projekt teilzunehmen. Neben der Vorstellung des Praxissemester zeigt der Beitrag auch Erfahrungen von Studierenden und Dozenten, sowie die Abschlussveranstaltung des Praxissemesters im Lit-Cafe.
Ein Beitrag von Miriam Malcher, Sibylle Hammer und Sina Seigel.
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