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12-11-2019

Aktuelles

Polytechnik-Preis für Umweltbildung an Schulen: Naturwissenschaften werden mit den Lebens- und Erfahrungswelten der Schüler verknüpft

Ludwigsburg 24. Oktober 2019. Die Polytechnische Gesellschaft zeichnete Dr. Markus Scholz aus der Fakultät für Sonderpädagogik an der PH Ludwigsburg und Professor Dr. Björn Risch, Arbeitsgruppenleiter Chemiedidaktik an der Universität Koblenz-Landau, mit dem 3. Preis des Polytechnik-Preises 2019 aus.

Markus Scholz (re) & Björn Risch (li)

Mit diesem Preis werden herausragende Forschungs- und Entwicklungsleistungen in den Bereichen Didaktik der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausgezeichnet. Markus Scholz nahm gemeinsam mit Björn Risch am Montag den 21.10. bei der feierlichen Preisverleihung im Jügelhaus der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung in Frankfurt für ihr Projekte NachHLtig den 3. Preis des Polytechnik-Preises 2019 in Empfang. Die Laudatio hielt Professor Franz B. Wember von der Technischen Universität Dortmund. Das Konzept NachHLtig bietet didaktisch-pädagogische Handlungsempfehlungen, die darauf zielen, Lernmaterialien in Bezug auf Lesefähigkeiten und die Komplexität der Lerninhalte zu differenzieren. Die Keimzelle des Konzepts bildete das Projekt „Umweltbildung und Inklusion“, das in zwei universitären Lehr-Lern-Laboren eingesetzt wird. Somit ist gewährleistet, dass es direkt in der Lehrerausbildung aufgegriffen wird. Die speziellen Arbeitsmaterialien werden kontinuierlich weiterentwickelt und kostenlos zur Verfügung gestellt.

Der mit insgesamt 70.000 Euro dotierte Preis steht unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung und wird seit 2011 ca. alle drei Jahre an herausragende und empirisch erprobte Konzepte für Unterricht und Lehrerbildung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik vergeben. Die Ausschreibung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Umgang mit Vielfalt in der MINT-Bildung“. Nach zwei Auswahlrunden wurde das Projekt NachHLtig von Markus Scholz und Björn Risch zunächst als eines von acht Projekten auf die Nominierungsliste gesetzt. Nach einer persönlichen Präsentation vor einer zehnköpfigen Expertenjury wurden die drei Preisträger für dieses Jahr ausgewählt.

Informationen zu den Preisträgern:
Markus Scholz arbeitet seit 2016 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Arbeitsbereich Förderschwerpunkt geistige Entwicklung. Nach seinem Studium der Sonderpädagogik promovierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München und arbeitete als Juniorprofessor an der Universität Koblenz-Landau.

Björn Risch hat 2003 das Studium des Lehramtes der Sekundarstufen I und II für die Fächer Chemie und Sport an der Universität Paderborn abgeschlossen. Nach seiner Promotion 2006 an der Universität Bielefeld und verschiedenen Lehrtätigkeiten ist er seit 2010 Professor für Chemiedidaktik an der Universität Koblenz-Landau.

 

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