EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport

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ERASMUS+ ist das Förderprogramm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Programm ist für den Zeitraum 2014-2020 mit insgesamt 14,774 Mrd. Euro ausgestattet und dient der Förderung der transnationalen Zusammenarbeit verschiedener Akteure.

Das neue Programm startet am 1. Janaur 2014 und eröffnet vielfältige Projektmöglichkeiten für die Pädagogischen Hochschulen in unterschiedlichen Bildungsbereichen:

  • Schulische Bildung
  • Erwachsenenbildung
  • Berufliche Bildung
  • Hochschulbildung
  • Jugend
  • Sport

Projekte können bereichsspezifisch oder auch bereichsübergreifend beantragt werden. I.d.R. werden mind. 2 ausländische Partner dafür benötigt.

In ERAMUS + gibt es drei Leitaktionen:

  1. Lernmobilität für Einzelpersonen
  2. Kooperation für Innovation und Austausch guter Praxis
  3. Unterstützung politischer Reformen

Weiterhin gibt es noch spezielle Programme für den Bereich der Europäischen Integration und der Kooperation mit Nicht-EU-Ländern:

  • Jean Monnet (hier werden u.a. Projekte gefördert, die die Europäische Integration zum Thema haben, z.B. "Über die EU in der Schule lernen")
  • Programme mit Partnern außerhalb der EU (Nachfolger der zuvor getrennten Programme  Erasmus Mundus, Tempus,  Alfa, Edulink sowie Kooperationsprogramme mit industrialisierten Nicht-EU-Ländern).

Die entsprechenden Seiten der EU zu diesem Programm finden Sie hier

Projektarten

  • Individuelle Mobilität (von Lehrenden und Lernenden)
  • Strategische Partnerschaften (kleine Partnerschaften,  multilaterale Projekte, Netze)
  • Partnerschaft zwischen Arbeitswelt und Bildung (sog. Knowledge alliances und Sector skill alliances)
  • Kapazitätsaufbau (früher Tempus, Alfa, Edulink-Projekte)
  • Jean-Monnet: Lehrstühle, Module, Spitzenforschungszentren, Netze, Projekte

Rahmenbedingungen für die Teilnahme

Teilnahmeländer: die EU-28; die assoziierten Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen; die Kandidatenländer Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien; die Schweizerische Eidgenossenschaft. Bestimme Aktionen sind auch für Partner aus Drittstaaten (Partnerländer) offen.

Mindestgröße der Konsortien: z.B. bei strategischen Partnerschaften mind. 3 Partner aus verschiedenen Ländern, bei Wissensallianzen mind. 6 Partner aus 3 verschiedenen förderfähigen Ländern.

Fristen: es gibt i.d.R. jährlich eine Frist für die Antragseinreichung.

Budget: die Höhe der EU-Zuschüsse ist von Maßnahme zu Maßnahme sehr unterschiedlich. Die EU-Förderung deckt in der Regel nicht die gesamten Projektkosten ab.