EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport

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Hier finden Sie den aktuellen Call for Proposals 2018, den Programmguide (2. Version vom 15.12.2017) und das Erasmus+ Arbeitsprogramm 2018 , in dem weitere Ausschreibungen in Erasmus+ angekündigt werden.

ERASMUS+ ist das Förderprogramm der Europäischen Union für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport. Das Programm ist für den Zeitraum 2014-2020 mit insgesamt 14,774 Mrd. Euro ausgestattet und dient der Förderung der transnationalen Zusammenarbeit verschiedener Akteure.

Das neue Programm startet am 1. Janaur 2014 und eröffnet vielfältige Projektmöglichkeiten für die Pädagogischen Hochschulen in unterschiedlichen Bildungsbereichen:

Projekte können bereichsspezifisch oder auch bereichsübergreifend beantragt werden. I.d.R. werden mind. 2 ausländische Partner dafür benötigt.

In ERAMUS + gibt es drei Leitaktionen:

  1. Lernmobilität für Einzelpersonen
  2. Kooperation für Innovation und Austausch guter Praxis
  3. Unterstützung politischer Reformen

Weiterhin gibt es noch spezielle Programme für den Bereich der Europäischen Integration und des Sports:

  • Jean Monnet (hier werden u.a. Projekte gefördert, die die Europäische Integration zum Thema haben, z.B. "Über die EU in der Schule lernen")
  • Sportprogramm der EU

Die entsprechenden Seiten der EU zu diesem Programm finden Sie hier

Projektarten

  • Individuelle Mobilität (von Lehrenden und Lernenden)
  • Strategische Partnerschaften (kleine Partnerschaften,  multilaterale Projekte, Netze) - dezentrale Antragstellung und Projektverwaltung über die Nationalagenturen
  • Projekte in Leitaktion 3 (Initiatives for policy innovation):
  • Partnerschaft zwischen Arbeitswelt und Bildung (sog. Knowledge alliances und Sector skill alliances)
  • Kapazitätsaufbau /Capacity Buidling Projekte mit Nicht-EU-Ländern im Bereich der Hochschulbildung (früher Tempus, Alfa, Edulink-Projekte)
  • Jean-Monnet: Lehrstühle, Module, Spitzenforschungszentren, Netze, Projekte (z.B. "über die EU in der Schule lernen")
  • Sportprojekte (Kooperationsprojekte und Sportveranstaltungen)

Rahmenbedingungen für die Teilnahme

Teilnahmeländer: die EU-28; die assoziierten Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen; die  Türkei und die ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien. Bestimme Aktionen sind auch für Partner aus Drittstaaten (Partnerländer) offen.

Mindestgröße der Konsortien: z.B. bei strategischen Partnerschaften mind. 3 Partner aus verschiedenen Ländern, bei Wissensallianzen mind. 6 Partner aus 3 verschiedenen förderfähigen Ländern.

Fristen: alle Projektarten werden i.d.R. jährlich ausgeschrieben.

Budget: die Höhe der EU-Zuschüsse ist von Maßnahme zu Maßnahme sehr unterschiedlich. Die EU-Förderung deckt in der Regel nicht die gesamten Projektkosten ab.