Das vorhergehende Programm für lebenslanges Lernen (Laufzeit 2007-2013) führte die zuvor getrennten EU-Programme des Bildungsbereichs unter einem Dach zusammen.

Es setzte sich aus vier sektoralen Einzelprogrammen und einem transversalen Programmteil zusammen, bei dem die Bereiche Sprachenlernen, e-Learning, politische Zusammenarbeit und die Best-Practice-Verbreitung im Vordergrund standen. Dazu kam das Jean-Monnet-Programm zur Förderung von Maßnahmen der europäischen Integration in der Hochschulbildung.

 

Projektarten

  • Individuelle Mobilität (von Lehrenden und Lernenden)
  • Partnerschaften (= kleine multilaterale Projekte)
  • Multilaterale Projekte (Transfer und Entwicklung von Innovation)
  • Netzwerke
  • flankierende Maßnahmen

Rahmenbedingungen für die Teilnahme

Teilnahmeländer: die EU-27, die assoziierten Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen und das Kandidatenland Türkei. Vor. ab 2008 gibt es auch ein Teilnahmeabkommen mit der Schweiz. [Die Aktion Jean Monnet ist auch für Hochschulen aus Drittstaaten offen.]

Mindestgröße der Konsortien: bei multilateralen Projekten mind. 3 Partner aus verschiedenen Ländern, bei Netzwerken (je nach Programm) z.T. mind. 10 Partner aus verschiedenen förderfähigen Ländern.

Fristen: es gibt i.d.R. jährlich eine Frist für die Antragseinreichung, i.d.R. am Jahresanfang.