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27.01.2020 Vortrag anläßlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus

Von: Doris Arnold

27-01-2020

Am Montag, den 27. Januar 2020 hält der Historiker Dr. Jakob Eislers von 12.15 - 13.45 Uhr in Raum 1.102 einen Vortrag anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus.

Jakob Eisler

Herzliche Einladung

Die Vernichtung des jüdischen Volkes war staatlicherseits das verfolgte Ziel der Nationalsozialisten. Nach dem Holocaust schien alles Jüdische ausgelöscht zu sein.
Dass dies nicht gelang, zeigt u.a. beispielhaft eine Forschungsarbeit über jüdische Musik des Historikers Dr. Jakob Eislers.

Das umfangreiche Forschungsprojekt VORBEI: Dokumentation jüdischen Musiklebens in Berlin 1933 – 1938 (2001), an dem drei Forscher über 5 Jahre intensiv gearbeitet haben, dokumentiert jüdisches Kulturleben in Deutschland zwischen 1933 bis 1941 und sichert ganz konkret jüdische Musik vor dem Vergessen.
( Literatur: Bergmeier, Horst J. P., Eisler, Ejal Jakob und Lotz, Rainer E. (2001), Vorbei . Dokumentation jüdischen Musiklebens in Berlin 1933 – 1938, Bear-Family-Verlag, Hambergen.)
Namengebend ist das Lied „VORBEI, vorbei, vorbei …“ das die jüdische Sängerin und Schauspielerin Dora GERSON, die 1943 im KZ Auschwitz ermordet wurde, bekannt machte.
Die TAZ (15.12.2001) nennt dieses Forschungsprojekt VORBEI, „eine brillante Dokumentation“ die das Erbe des sog. Jüdischen Kulturbundes „wieder aufscheinen“ lässt.

Im Foyer vor dem Hörsaal 1.101 der PH informiert die Landeszentrale für Politische Bildung (LpB) Baden-Württemberg von 11 – 15 Uhr über ihre Arbeit zu den Themenbereichen Gedenken/Erinnern/Gedenkstättenpädagogik für zukünftige Lehrer und Lehrerinnen.
https://www.lpb-bw.de/gedenkstaettenarbeit-fb/

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen erklärte am 01. Nov. 2005 den 27. Januar zum internationalen „Holocaust Remembrance Day“ (Holocaust Gedenktag). In ihrer Resolution (A/RES/60/7) wird die Hoffnung ausgesprochen, „dass der Holocaust, bei dem ein Drittel des jüdischen Volkes sowie zahllose Angehörige anderer Minderheiten ermordet wurden, auf alle Zeiten allen Menschen als Warnung vor den Gefahren von Hass, Intoleranz, Rassismus und Vorurteil dienen wird.“
(zitiert nach. Wessen Gedenken? Wessen gedenken? in: Information zur politischen Bildung aktuell Nr. 23/2016, S. 2)


Vortrag am 27. Januar 2020 – dem Internationalen Holocaust Gedenktag -
12.15 – 13.45 Uhr – Raum 1.201
und anschließendes Gespräch, Moderation Prof. Dr. Tobias Arand, PH LB


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