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11.12.2018: Stand up for Human Rights - Projekttag & Campusaktion

Von: Sven Sauter

11-12-2018

Anlässlich des 70. Jahrestages der Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte findet am Dienstag, 11. Dezember, von 16 bis 18 Uhr die Campusaktion "Stand up for Human Rights" rund um und in Gebäude 1 statt.

 

Menschenrechtsbildung ist auch ein Auftrag an Lehrerinnen und Lehrer sowie andere pädagogische Fachkräfte. Im Rahmen des Human Rights Day 2018 veranstalten Studierende aus dem Kurs „Bildung, Behinderung, Barrieren: Menschenrechte verstehen und anwenden“ in Raum 1.349 den Workshop „Menschenrechte im Unterricht spielerisch erarbeiten“, der sich mit den Fragen "Worauf haben Kinder und Jugendliche ein Recht?" und " Wie hängen Kinderrechte, Demokratie und Schule zusammen?" beschäftigt.

Am 10. Dezember 2018 findet weltweit der Human Rights Day 2018 statt. An diesem Tag jährt sich zum 70. Mal die Verkündung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

In diesem Kontext haben sich eine Vielzahl von Personen in Wissenschaft, Bildungsforschung und Bildungspraxis miteinander vernetzt und verabredet, um an diesem Tag die besondere Bedeutung der Menschenrechtsbildung sowie konkret der Menschenrechte für eine Stärkung der Demokratie und einer Teilhabe an der Gesellschaft ohne Diskriminierung in Erinnerung zu rufen und gleichzeitig zu bekräftigen.

Eine hochwertige, chancengerechte und inklusive Bildung für alle ist das Ziel der UNESCO, der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die globale Nachhaltigkeitsagenda hat die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet, dieses Ziel bis 2030 zu erreichen. Wie in dieser Agenda grundgelegt, teilen die Akteurinnen und Akteure im Netzwerk die Ansicht, dass Bildung ein Menschenrecht und der Schlüssel zu individueller und gesellschaftlicher Entwicklung ist. Bildung befähigt Menschen dazu, ihre Persönlichkeit zu entfalten und ein erfülltes Leben zu führen. Bildung stärkt Demokratie, fördert Solidarität sowie eine weltbürgerliche Haltung. Auf diesem Weg kann den aktuellen und immer massiver werdenden Bedrohungen der Demokratie und des Friedens durch Ausgrenzung, Nationalismus, Rechtspopulismus und sogenannten alternativen Wahrheiten entschieden entgegengetreten werden.

„In der Demokratie kann man das Denken nicht delegieren und den Experten, Performern oder Demagogen überlassen“, so Aleida und Jan Assmann in ihrer Dankesrede zum Friedenspreis des deutschen Buchhandels 2018.

Dieses Denken kann und muss gelernt werden. Dass diese Lernprozesse demokratisch, menschenrechtsbasiert und kritisch-reflexiv stattfinden, ist Konsens im zu gründenden Netzwerk Menschenrechtsbildung.
„Wahr ist, was uns verbindet!“ dieser Satz des Philosophen Karl Jaspers bildet die Überschrift der oben erwähnten Dankesrede und er verbindet auch die Akteurinnen und Akteure im Netzwerk, die fächerübergreifend und an unterschiedlichen Standorten in der Bunderepublik Deutschland zum 10. Dezember 2018 verschiedene Aktivitäten durchführen werden.


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