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Neuerscheinung: "Responsibility and Resistance"

In der Reihe "Ethik in medatisierten Welten" ist der aktuelle IMEC-Band "Responsibility and Resistance. Ethics in Mediatized Worlds"  erschienen. Herausgegeben von Tobias Eberwein, Matthias Karmasin, Friedrich Krotz und Matthias Rath, führt der Band zwölf internationale und interdiziplinäre Beiträge zur Medienethik und mediethisch relevanten Fragen zusammen.

Aus der FJMB sind drei Beiträge vertreten, Gudrun Marci-Boehncke (TU Dortmund) schreibt über "Meta-discourses Between Responsibility and Resistance: Reaching the Aim of Multimodal Learning by Ways of Mediatization Processes" und Matthias Rath (PH Ludwigsburg) steuert einen der Einleitungsbeiträge unter dem Titel "Ethics of the Mediatized World" bei. Nina Köberer (NLQ Hildesheim), Mitgleid der Forschungsgruppe Medienethik der PHL, diskutiert "Doing Good ‘With Just One Click’: Normative Aspects of Solidarity 2.0 as an Act of Resistance in Today’s Mediatized Worlds".

IMEC Medienethik-Tagung 2019 in Klagenfurt

Die Jahrestagung 2019 des Interdisciplinary Media Ethics Centre IMEC findet vom 6. bis 8. November 2019 an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (Österreich) statt. Die Tagung steht unter dem Thema:

Brauchen Recht und Ethik einander – und wenn ja, inwiefern?
Interdisziplinäre Perspektiven auf ethische wie rechtliche Herausforderungen in der mediatisierten Welt

Einreichungen für diese Tagung (siehe CfP) sind erbeten bis zum (VERLÄNGERUNG DER FRIST:)

 

31. Juli 2019 an die Kontakt-Mailadresse.

Medienethische Materialien für die Schule

Seit einiger Zeit kooperiert das Fach, allen voran die Forschungsgruppe Medienethik, mit dem Referat Medienethik am NLQ Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (Dr. Nina Köberer). Das Referat erarbeitet kontinuierlich Materialien zur medienethischen Bildung v.a. für die Schule. Hier finden sich die aktuellen Einheiten für die Bearbeitung der Themen "Fake News" und "Influencer".

MIT Tagung: Democracy and Digital Media

Am 17. und 18. Mai 2019 findet am Massachusetts Institute of Technology MIT in Boston die 10. Media-in-Transition-Tagung statt zum Thema Democracy an Digital MediaProf. Dr. Dr. Matthias Rath spricht dort im Rahmen eines von dem Innsbrucker Erziehungswissenschaftler und Medienpädagogen Prof. Dr. Theo Hug organiserten Panel zum Thema Are Robots "Moral Actors"? Darüber hinaus spricht er in Kooperation mit der Forschungsstelle Jugend – Medien – Bildung Dortmund zum Thema Focussing "Teachers Beliefs" – How German Pre-Service Teachers Think About Digital Media, Democracy, and Political Denunciation.

Weibliche Gender-(Vor-)Bilder im Computerspiel

Nina Köberer, Matthias Rath und Patrick Maisenhölder thematisieren in einem Beitrag für die Online-Zeitschrift Paidia Fragen jugendlicher Identitätsarbeit mit Blick auf Geschlecht und Geschlechtlichkeit in digitalen Spielen und andererseits die Produktionsseite und deren gender-Präferenzen. Basis des Beitrags mit dem Titel It is a man’s world… but it will be nothing without a woman or a girl!” Weibliche Charaktere in digitalen Spielen ist eine Online-Befragung von GamerInnen zur Identifikation mit Spielfiguren in digitalen Spielen. Eine differenzierte Darstellung von Geschlechterkonzeptionen – so die These des Beitrags – ist nicht nur medienethisch geboten, sondern auch wirtschaftlich lohnenswert. Vorgestellt werden Daten zu The Last of Us, da sich an diesem Spiel beispielhaft der sich vollziehende Bewusstseinswandel zu weiblichen Spielcharakteren darstellen lässt. Zunächst wird die theoretische Rahmung skizziert, auf welche sich die anschließende Analyse des Spiels mit Blick auf die Darstellung der weiblichen Spielfiguren und der „Heldenreise“ als Identifikationsmoment bezieht.

(Medien-)Ethik in der Grundbildung Medien

Seit diesem Semester wird an der PHL ein Zusatzzertifikat "Grundbildung Medien" angeboten. Dieses Angebot soll vor allem die Medienkompetenz zukünftiger Lehrkräfte verbessern, steht aber auch Studierenden anderer Studiengänge offen.

Medienethik ist eine wichtige Komponente der Medienkompetenz. Sie sichert die bei Dieter Baacke, der Medienkompetenz als Konzept im deutschsprachigen Bereich bereits früh propagiert hat, wichtige Teilkompetenz "Medienkritik", aber nicht nur in dieser Teilkompetenz werden normative Aspekte thematisiert.

In der aktuellen Ausgabe der Online-Zeitschrift "Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik" entfaltet Matthias Rath mit seinem Beitrag "(Medien-)Ethik in der Grundbildung Medien" das Veranstaltungsangebot der Ethik für dieses Zertifikat. 

Medienethische Studie zu Werbung in Jugendzeitschriften

Die Dissertation von Frau Dr. Nina Köberer ist erschienen:

Advertorials in Jugendprintmedien. Ein medienethischer Zugang. Wiesbaden: VS Verlag

Advertorials vermitteln den Eindruck redaktioneller Berichterstattung, sie sind jedoch bezahlte Werbeinhalte und folgen wirtschaftlichen Interessen. Nina Köberer beschäftigt sich aus normativer Perspektive mit dem Trennungsgrundsatz von Werbung und redaktionellen Inhalten. Aus medienethischer Sicht ist der Anspruch auf Transparenz (und die Überprüfbarkeit von Transparenz) plausibilisierbar und im Rahmen medialer Kommunikation weiterhin zu fordern. In diesem Zusammenhang erörtert die Autorin – unter Rückbezug auf empirische Ergebnisse –, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Sonderwerbeformen wie Advertorials auf Produzentenseite sowie auf Ebene der Rezipienten zu gewährleisten.

Neu erschienen: Normativität in der Kommunikationswissenschaft

Ein Sammelband zu Fragen der normativen Fundierung in der Kommunikations- und Medienwissenschaft und ihren Teildisziplinen ist im VS-Verlag erschienen. Herausgegeben von Matthias Karmasin, Matthias Rath und Barbara Thomaß präsentiert der Band mit dem Titel "Normativität in der Kommunikationswissenschaft" in über 20 Beiträgen die verschiedenen normativen Zugänge, Themen und auch Abgrenzungen des Fachs auf.

Von Matthias Rath sind zwei Beiträge vertreten, einer zu Medienethik als Teildisziplin der Kommunikationswissenschaft und ein Beitrag zur normativen Begründungsleistung der Medienethik innerhalb der Kommunikationswissenschaft am Beispiel des Konzepts der "Medienkompetenz".

 

 

 

Neu erschienen: Der Sammelband "Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit", hrsg. von Martin Emmer, Alexander Filipovic, Jan-Hinrik Schmidt und Ingrid Stapf. Weinheim: Beltz Juventa 2013, reflektiert das Konstrukt der "Authentizität" in der Online-Kommunikation. Darin findet sich auch der Beitrag von Prof. Dr. Dr. Matthias Rath: Authentizität als Eigensein und Konstruktion – Überlegungen zur Wahrhaftgkeit in der computervermittelten Kommunikation

Ethik im Gespräch - Ethik der PR und Werbeethik

Die Kooperation BR alpha und ORF Ethik im Gespräch diskutierten die Themen "Ethik der PR" und Werbeethik, u. a. mit Prof. Dr. Matthias Rath.

Die Aufzeichnung kann im Netz abgerufen werden unter diesem Link.

"Medien- und Zivilgesellschaft" erschienen

Die Tagungsakte der Jahrestagung 2011 des Netzwerks Medienethik bzw. der FG Kommunikations- und Medienethik der DGPuK ist erschienen: Der Sammelband  "Medien- und Zivilgesellschaft", hrsg. von Alexander Filipovic, Michael Jäckel und Christian Schicha. Weinheim: Beltz Juventa 2012, reflektiert, wie das Konstrukt der "Zivilgesellschaft" angesichts der Medialisierung und Mediatisierung als medienethisches Konzept interpretiert und angewendet werden kann. Darin findet sich auch der Beitrag von Prof. Dr. Matthias Rath: Wider den Naturzustand. Kann es ein "informationelles Selbstbestimmungsrecht" des Staates geben?

Stipendium finden

Viele Studierende würden gerne ein Stipendium bekommen, wissen aber nicht, wie sie das anstellen könnten. Weiterführende infos zu diesem Thema hier.

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