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Präsentation des Jahresberichts 2019/2020 durch die Hochschulleitung

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg stellt Jahresbericht 2019/2020 vor und vergibt Preise und Stipendien

Ludwigsburg, 22. Dezember 2020. Die Hochschulleitung der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg hat am 22. Dezember in einer gemeinsamen Sitzung des Senats und des Hochschulrats, zu dem auch alle Mitarbeiter*innen eingeladen waren, den Jahresbericht der Hochschule 2019/2020 vorgestellt. Coronabedingt fand diese Veranstaltung als Videokonferenz statt. Der Rechenschaftsbericht des Rektorats bildet den Zeitraum vom 01.10.2019 bis 30.09.2020 ab und informiert über alle Bereiche der Hochschule.

Rektor Prof. Dr. Martin Fix zog für das akademische Jahr 2019/2020 trotz der widrigen Umstände, bedingt durch die Corona-Pandemie, eine insgesamt positive Bilanz. Auch wenn die Krise viele Einschränkungen mit sich brachte, konnte die PH Ludwigsburg auf Kurs gehalten werden. Sie erfreut sich weiterhin einer starken Nachfrage und liegt mit Ihrer Studierendenzahl inzwischen deutlich über 6000, eine Steigerung um rund 1000 Studierende in den letzten sechs Jahren. Als systemakkreditierte Hochschule konnte die PH im Berichtszeitraum turnusgemäß den Bachelorstudiengang Kultur- und Medienbildung sowie die Master-Studiengänge Kulturelle Bildung, Bildungsmanagement und Berufliche Bildung erfolgreich reakkreditieren. Und in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Amt Vermögen und Bau wurden Baumaßnahmen auf den Weg gebracht, um den Flächenfehlbedarf für die gewachsene Studierendenzahl in den nächsten Jahren zu decken. Bereits erbaut wurde die Interimssporthalle, die wegen der Corona-Pandemie von den Sportstudierenden allerdings zunächst nur eingeschränkt genutzt werden durfte. Weitere Bauten sind in Vorbereitung, so neben der neuen Sport- und Schwimmhalle auch das so genannte Verfügungsgebäude an der Reuteallee, das künftig gemeinsam mit der HVF genutzt werden soll.

Prof. Dr. Jörg-U. Keßler, Prorektor für Forschung und Internationalisierung, konnte über eine erfreuliche Steigerung der eingeworbenen Drittmittel berichten. Auch die Kooperati-onen mit anderen Hochschulen konnten dadurch weiter intensiviert werden. So ist die Professional School of Education Stuttgart - Ludwigsburg (PSE), ein Zusammenschluss der fünf lehrerbildenden Hochschulen der Region, das größte Drittmittelprojekt der PH Ludwigsburg. Es wird weiterhin vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) großzügig unterstützt. Auch die Zahl der angenommenen Doktorand*innen ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. 10 Juniorprofessor*innen konnten besetzt werden, 15 Promotionen wurden abgeschlossen.

Ebenfalls gestärkt werden konnten die Weiterbildungsstrukturen an der PH Ludwigsburg. So stellte der Prorektor für Studium und Weiterbildung, Prof. Dr. Peter Kirchner, den Ausbau des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung und das Hochschuldidaktikzent-rum (HDZ) vor. Seit 2019 sind die sechs Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs als Verbund Mitglied im Hochschuldidaktikzentrum Baden-Württemberg. Die HDZ-Arbeitsstelle der Pädagogischen Hochschulen ist an der PH Ludwigsburg angesiedelt ist. Mit dem Baden-Württemberg Zertifikat des HDZ schlossen erstmals drei Absolventinnen diese auf drei Jahre angelegte berufsbegleitende Qualifikation ab.

Kanzlerin Vera Brüggemann berichtete von den Aktivitäten im Bereich Information und Digitalisierung. Die PH Ludwigsburg hat im Bereich der Digitalisierung im letzten Jahr einen starken Schub erhalten. Projekte, die schon vor Corona angestoßen waren, wurden nun schneller umgesetzt. Bei der Bibliothek wurde die Digitalisierung in Form eines Open Campus Projektes umgesetzt, mit dem Bibliotheksbestände dezentral auf dem Campus zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der neuen Arbeitsweise verstärkt per Videokonferenzen musste auch das Thema Datenschutz und Datensicherheit im Berichtszeitraum stärker in den Fokus genommen werden. Die Kanzlerin stellte außerdem auch die solide Entwick-lung der Finanzen und der Personalsituation vor, die sich durch den neuen Hochschulfinan-zierungsvertrag mit dem Land plan im kommenden Jahr noch verbessern wird.

Preise und Stipendien

Im Rahmen der Vorstellung des Jahresberichtes wurden verschiedene Preise und Stipendien überreicht. Die PH Ludwigsburg konnte zehn Deutschlandstipendien vergeben. Die Vector-Stiftung finanzierte insgesamt sechs Stipendien, davon vier an Studierende des Lehramts Sekundarstufe I mit MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Chemie, Physik, Biologie und Technik). Die Vector Stiftung setzt sich dafür ein, mehr junge Menschen für den Lehramtsberuf, besonders im MINT-Bereich, zu begeistern. Die Stipendiaten sind Herr Josias Göhner, Frau Larissa Ihrig, Frau Lena-Marie Maisenhölder und Herr Jim-Collen Tews. Zwei weitere Stipendien vergab die Stiftung an die Lehramtsstudentinnen Frau Anna-Carina Dellwing und Frau Cathérine Pfauth.
Von der Kreissparkasse Ludwigsburg wurden zwei Stipendien gestiftet, zwei weitere von privaten Förderern. Sie gingen an Frau Ina Klisch, Frau Rahel Meier, Frau Anna Quenzer und Frau Anna-Maria Sonntag. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten das Leistungsstipendium in Höhe von 300 Euro monatlich für die Dauer eines Jahres. Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg gibt es im Internet unter www.ph-ludwigsburg.de/12521

Mit dem auf 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis für herausragende ausländische Studierende honoriert die Hochschule besonders gute Leistungen in Kombination mit gesellschaftlichem oder interkulturellem Engagement. Er ging in diesem Jahr an Frau Ioanna German, die an der PH Ludwigsburg studiert.

Kerstin Bischoff, Koordinatorin für Incoming Studierende im International Office der PH Ludwigsburg wurde mit dem Preis für das Engagement in der Hochschulkoordination im Baden-Württemberg-STIPENDIUM ausgezeichnet.

Den Preis für studentisches Engagement erhielt das Projekt Ludwigsburger Summer Camp 2020. Bei diesem Projekt boten 58 Studierende ehrenamtlich in den Sommerferien 24 Workshops für Ludwigsburger Schüler*innen im Alter von 6 – 13 Jahren an. Unter der Trägerschaft der Stadt Ludwigsburg und mit einem strengen Hygienekonzept konnten so die Kinder in konstanten Kleingruppen den besonderen Herausforderungen während des Distanzlernens begegnen. Das Projekt wurde vom Senat auch für die Einreichung zur Preis-vergabe auf Landesebene im kommenden Jahr ausgewählt. Ein zweiter Preis in diesem Bereich ging an das engagierte Hochschultheater für seine kontinuierliche Theaterarbeit seit 2016.

Text zur freien redaktionellen Verwendung.

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