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19.07.2017: „Fokus Grundschule: Was lernen wir aus den Bildungsstudien? Antworten aus der Lehrerbildung“

Die Veranstaltung findet von 16.00 bis 18.00 Uhr im Hörsaal 1.201 statt. Lehrerinnen und Lehrer, Eltern, Studierende und andere Interessierte sind herzlich eingeladen.

In regelmäßigen Abständen werden Studien der empirischen Bildungsforschung mit großem Medienecho veröffentlicht. Kürzel wie PISA, IGLU, TIMSS oder IQB sind in aller Munde. Wenn, wie zuletzt bei der IQB-Studie 2016 geschehen, die Schülerleistungen in Baden-Württemberg nicht mehr überdurchschnittlich gut sind, ist die Aufregung oft groß und bei der Suche nach Ursachen für ein Abrutschen sind Schuldzuweisungen schnell bei der Hand.

So wurde zum Beispiel in der öffentlichen Debatte um die IQB-Studie („Bildungstrend“) immer wieder auf die Grundschule verwiesen, die die Grundlage in allen Fächern legt, insbesondere im Lesen, Schreiben und Rechnen, aber auch in der Fremdsprache oder im Sachunterricht. Viele Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Studierende sind dadurch verunsichert und fragen sich, wie Unterricht unter den vorhandenen Bedingungen am besten gelingen kann und die Schülerinnen und Schüler optimal gefördert werden können. Dabei lassen sich die Ergebnisse der Vergleichsstudien in der Regel nicht monokausal beantworten, sondern erfordern differenzierte Betrachtungen.

Die Veranstaltung möchte versuchen, Antworten aus der Fachdidaktik und Bildungswissenschaft auf die aufgeworfenen Fragen zu finden und daraus auch Erkenntnisse für die Lehrerbildung und Schulentwicklung zu ziehen. Sie richtet den Fokus dabei insbesondere auf die Kernfächer in der Grundschule. Zunächst werden zwei Bildungsforscherinnen zu Wort kommen und in jeweils halbstündigen Kurzvorträgen die Ergebnisse ihrer Studien vorstellen:

  •     Dr. Heike Wendt, TU Dortmund, Projektleiterin der Vergleichsuntersuchungen TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study) und IGLU (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung)
  •     Dr. Katrin Böhme, stellvertretende wissenschaftliche Leiterin der Bildungstrendstudien des IQB (Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen, Berlin)

Im Anschluss stehen die beiden Bildungsforscherinnen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg aus verschiedenen Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kultus und Schulpraxis für Fragen des Publikums zur Verfügung:

  •     Prof. Dr. Charlotte Rechtsteiner, Mathematik
  •     Prof. Dr. Ingrid Barkow, Deutsch
  •     Prof. Dr. Jörg-U. Keßler, Englisch
  •     Prof. Dr. Heike Deckert-Peaceman , Erziehungswissenschaft/ Grundschulpädagogik
  •     Prof. Dr. Marco Ennemoser, Sonderpädagogik Förderschwerpunkt Kommunikation und Sprache
  •     Anja Vocilka, Sachunterricht
  •     Sabine Ruppel, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
  •     Ulrike Schiller, Schulleiterin der Grundschule Pattonville
  •     Michael Hirn, Schulleiter der Helene-Fernau-Horn-Schule Stuttgart (SBBZ Sprache)


Moderation: Prof. Dr. Martin Fix, Rektor der PH Ludwigsburg


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