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01.02.2018: Vortrag "Willkommens- und Anerkennungskultur zwischen kommunaler Integrationsarbeit und weltpolitischen Krisen"

Von: Indira Suresh

01-02-2018

Am Donnerstag, 1. Februar 2018, findet von 14.15 - 15.45 Uhr im Literatur-Café ein Vortrag von Anne Kathrin Müller mit dem Titel "Willkommens- und Anerkennungskultur zwischen kommunaler Integrationsarbeit und weltpolitischen Krisen" statt. Der Eintritt ist frei.

Willkommens- und Anerkennungskultur sind wichtige Ziele der kommunalen Integrationsarbeit, die auf bestimmten Werthaltungen und ethischen Grundlagen fußen. Mit Projekten und Regelangeboten arbeiten Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte in Kommunen für eine nachhaltige Implementierung dieser beiden Paradigmen in der gesamten Stadtgesellschaft.

Gleichzeitig verändern sich im Lichte weltweiter Krisen und der Gefährdungslage durch extremistische Gruppierungen unterschiedlicher Couleur die Einstellungen gegenüber Migration und Integration, ethische Grundlagen werden in Frage gestellt. Der Sicherheitsaspekt wird zunehmend wichtiger, Othering wird sowohl in der politischen, öffentlichen, der medialen wie individuellen Meinungsäußerung immer präsenter.

Der Vortrag beleuchtet die ethischen Grundlagen von Willkommens- und Anerkennungskultur und die neuen Herausforderungen für Praktikerinnen und Praktiker der Integrationsarbeit bei der Implementierung von Willkommens- und Anerkennungskultur, die z.B. in der Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern oder dem Knüpfen neuer Netzwerke entstehen.

 

Anne Kathrin Müller ist seit 2013 die Integrationsbeauftragte der Stadt Ludwigsburg. Die studierte Soziologin (Spezialisierung: Soziale Ungleichheit und europäische Migration) ist damit als Teamleiterin des Büros für Integration und Migration zuständig für Schwerpunkte wie Partizipation, Willkommens- und Anerkennungskultur, Interkulturelle Öffnung und soziale Kohäsion. In enger Kooperation mit dem Integrationsbeirat, Einrichtungen verschiedener Religionen und Migrantenselbstorganisationen arbeitet sie für ein friedliches Zusammenleben. Besondere Herzensangelegenheiten ihrer Arbeit sind die Projekte zum Aufbau von Netzwerken für Menschen mit Migrationshintergrund, z. B. „Willkommen in Ludwigsburg“ und „Ludwigsburger Akteure für Integration“ und damit verbunden die Förderung ehrenamtlichen Engagements in der Stadt. 


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