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Studierende treffen auf Schulentwicklung

31 Studierende der PH Ludwigsburg nahmen am 3. Mai an der Netzwerk- und Schulentwicklungstagung des Ortenauer Wegs teil und waren wichtige Akteur*innen dieser Veranstaltung.

 

Der Ortenauer Weg ist ein Schulentwicklungsprojekt des Schulamtes Offenburg und des Vereins Bildungsregion Offenburg. Es wird über sechs Jahre durch die Neumayer Stiftung gefördert. Das Institut für Erziehungswissenschaft an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ist wichtiger Netzwerkpartner. Frau Prof. Höhmann ist eine der Schulentwicklerinnen, die jährlich die Schulen besuchen, um sie in ihrem Schulentwicklungsprozess zu beraten und zu begleiten. Für die Studierenden, die ihre Abschlussarbeit im Zusammenhang mit dem Ortenauer Weg schreiben möchten, ist sie die zentrale Ansprechpartnerin.   
Inspiriert wurde das  Projekt auch durch die Initiative „Lernen durch Engagement“ der Freudenberg Stiftung.  Im Sinne der Ideen des Service Learnings stellen die Studierenden anlässlich ihrer Abschlussarbeiten ihre Zeit, ihre Kompetenzen und ihre Bereitschaft zur Verfügung, sich in ein für die jeweilige Schule  relevantes Thema intensiv einzuarbeiten und mit den Ergebnissen  die Schule in ihrem Schulentwicklungsprozess zu unterstützen.
Auf der Netzwerktagung an der Heinrich-König-Schule in Mühlenbach im KinzigtaI stellten die Studierenden, die Anfang 2019 ihre Abschlussarbeiten beendet haben, die Ergebnisse ihrer Forschung und ihrer Projektentwicklung den  Konferenzteilnehmer*innen vor. Alle Schulen des Ortenauer Wegs hatten die Möglichkeit, von den Ergebnissen zu profitieren und Ideen für ihre Weiterarbeit mitzunehmen.
Unter der Überschrift: Menschen – Schulen – Themen präsentierten die Studierenden Konzepte zur Schulhofgestaltung, Ergebnisse von Schüler*innenbefragungen zur Angebotsnutzung und Angebotsgestaltung an Ganztagsschulen, Ideen und deren Umsetzungsmöglichkeiten für mehr Bewegung in der Schule sowie die Verbesserung der Begleitung von Übergängen von der Grundschule in die weiterführenden Schulen. Die Studierenden hatten sich an drei Schulen des Ortenauer Wegs mit der Frage auseinandergesetzt, wie gravierend  Mobbing, Disziplinkonflikte und Lernschwierigkeiten im Alltag der Schulen sind. Andere Studierenden hatten sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeit mit Themen wie Leistungsdokumentation und Lernfreude am Beispiel von Lernateliers und Lernwerkstätten beschäftigt, dafür vorhandenes Material gesichtet und neues entwickelt. Anders als bei der Netzwerktagung 2018, bei der Studierende erstmals mit ihren Arbeitsergebnissen die Veranstaltung bereichert haben, spielten diesmal die Neuen Medien eine deutlich wichtigere Rolle. Dabei ging es insbesondere um Erklärvideos für und von Schülerinnen und Schülern und deren Relevanz für die Arbeit mit heterogenen Gruppen.
Der Ortenauer Weg hat sich zum Ziel gesetzt, die 14 Schulen, die vor fast 3 Jahren nach einem Auswahlverfahren in das Programm aufgenommen wurden, darin zu stärken, ihren Weg und ihre Bedarfe zu erkennen, zu benennen und in realistische und nachhaltige Schulentwicklungsprozesse umzusetzen, für die sie auch Kooperations- und Netzwerkstrukturen aufbauen und nutzen. Das Kind in den Mittelpunkt der Überlegungen zu stellen und sich dafür einzusetzen, dass individuelle Bildungsbiografien entstehen, die erfolgreich von der Schule in das berufliche Leben führen und die vor allem Kinder und Jugendliche im besten Sinne stärken, das ist die alle Schulen des Ortenauer Wegs verbindende Philosophie.  


Für weitere Informationen steht Katrin Höhmann zur Verfügung.


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