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Generalkonsulin des Staates Israels in Süddeutschland, Sandra Simovich, besucht die PH Ludwigsburg im Rahmen des Projekts „Teachers for the Future“

Von: Minke Jakobi/Jörg-U. Keßler

29-11-2018

Das Projekt „Teachers for the Future“ ist als Pilotprojekt der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg in Kooperation mit dem Generalkonsulat des Staates Israels in Süddeutschland gestartet. Ziel des Projektes ist es, angehenden Lehrkräften einen Einblick in die heutigen deutsch-israelischen Beziehungen zu geben. Im Sinne von „dialogues about history, presence and future“ sollen die Studierenden im Projekt eine Ambiguitätstoleranz entwickeln.

Generalkonsulin Simovich im Gespräch mit den Teilnehmerinnen des Pilotprojekts

Rektor Prof. Dr. Martin Fix, Maren Steege, Generalkonsulin Sandra Simovich, Prorektor Prof. Dr. Jörg-U. Keßler, Kerstin Bischoff, Prof. Dr. Bärbel Völkel und Prorektor Prof. Dr. Peter Kirchner

Das Projekt wurde neben Mitteln aus dem Generalkonsulat des Staates Israel in Süddeutschland insbesondere durch das Landtagstipendienprogramm Israel des Ministeriums für Wissenschaft Forschung und Kunst sowie die Dieter-Schwarz-Stiftung gefördert.

Im ersten Durchgang konnten so zehn Studierende des Faches Geschichte mit der wissenschaftlichen Leiterin, Prof. Dr. Bärbel Völkel in einem Vorbereitungsseminar sowie einer Exkursion nach Israel im Oktober 2018 und einer anschließenden Nachbereitung lebendige Eindrücke von Israel bekommen. „Israel is mind-blowing“ konstatiert Anna Hermle, studentische Teilnehmerin am Pilotprojekt im Anschluss an die Exkursion.
Das Pilotprojekt „Teachers for the Future“ bearbeitete, auch in Kooperation mit dem Beit Berl College, der Partnerhochschule der PH Ludwigsburg in Israel, insbesondere die Themenschwerpunkte Geschichte, Integration, Innovation, Interkulturalität, Gesellschaft und Politik.

Am 22. November 2018 besuchte die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und diskutierte mit Studierenden des Projektes, Prof. Dr. Bärbel Völkel, Rektoratsmitgliedern und dem Akademischen Auslandsamt das bisher Erreichte. Es wurde deutlich, wie wichtig sowohl die Einbettung des Projekts in Lehre und Forschung, aber auch in die Internationalisierungsstrategie der Hochschule ist, damit es nachhaltig erfolgreich ist.

Vor diesem Hintergrund kommt der strategischen Partnerschaft mit dem Beit Berl College eine doppelte Bedeutung zu: So kann durch die Kooperation vor Ort ein lebendiger Einblick des aktuellen Israels vermittelt werden. Zusätzlich wird die wissenschaftliche Begleitung des Pilotprojekts auf dem Forschungssymposium in Israel im März 2019 vorgestellt.
In den Gesprächen wurde deutlich, dass das Pilotprojekt insgesamt ein großer Erfolg war und unbedingt auch langfristig weitergeführt werden soll. Dabei ist es wichtig, dass die akademische Planung in den Händen der Pädagogischen Hochschule liegt und durch Kooperation mit dem Generalkonsulat repräsentative Gesprächspartner der pluralistischen israelischen Gesellschaft vermittelt werden können.
 
Im Sinne der Nachhaltigkeitsstellung des Projekts hat die PH Ludwigsburg beim Landtagsstipendienprogramm Israel einen Folgeantrag zur Förderung von weiteren Studierenden gestellt.
Darüber hinaus arbeiten die Pädagogischen Hochschulen Ludwigsburg, Karlsruhe und Schwäbisch-Gmünd derzeit ein Kooperationsmodell für jeweils eigenständige, aber trotzdem über die Einzelhochschule hinausgehend vernetzte Projekte im Rahmen von“ Teachers for the Future“ aus. Dabei steht die Verknüpfung der gesammelten individuellen Erfahrungen durch gemeinsame Reflexionsveranstaltungen aller beteiligten PHs im Mittelpunkt.

 


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