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Aktuelle Informationen zum laufenden digitalen Sommersemester

Von: Hochschulleitung

12-04-2020

Bezüglich unserer Regelungen zum Minimalbetrieb gibt es noch keine Neuerungen, da sie die Maßnahmen der 5. und 6. Coronaverordnung des Landes bereits aufgreifen und somit weiterhin gelten. Ab Montag, den 27. April 2020 kommt die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln hinzu.
Im Lauf der nächsten Woche (KW 18) wird dann voraussichtlich Rundbrief Nr. 14 darüber informieren, wie es nach dem 3. Mai weitergeht. Wir gehen von einer Verlängerung des Minimalbetriebs aus, warten aber die Entscheidungen der Landesregierung ab. (Informationen zu ISP und Staatsexamen werden noch diese Woche direkt an die betroffenen Studierenden kommuniziert.)

Hier einige Informationen zu den Anlaufschwierigkeiten des digitalen Semesters:
Wie zu erwarten war, hat sich der gleichzeitige Zugriff aller Studierenden im Land auf digitale Systeme wie LSF, Moodle, Videokonferenzen und E-Mails als große Herausforderung erwiesen. An vielen Hochschulen des Landes kam es  trotz Nachrüstungen deshalb zum Vorlesungsstart zu Überlasten und langen Wartezeiten. Um der Überlastung entgegenzuwirken, laufen seit Tagen im Hintergrund diverse Maßnahmen des Zentrums für Medien- und Informationstechnologie (MIT), des Campusmanagements, des E-Learning-Teams und anderer Stellen der PH, z.B. Aufstockung von technischen und personellen Kapazitäten, z.B. im E-Learning-Team.

Die Expert*innen teilen Folgendes mit:

Alle Systeme:

  • Allgemein gilt, dass alle Systeme einer starken Nachfrage ausgesetzt sind, die Seiten laden länger als normal oder erfordern ein mehrmaliges Starten, was viel Geduld erfordert. Durch die bereits ergriffenen Maßnahmen sollten die Systeme aber nach und nach wieder weitgehend normal funktionieren.

E-Mail:

  • Die Studierenden-Mail-Accounts laufen über einen zentralen Server in Freiburg, durch den alle durchmüssen. Mails an Mitarbeiter*innen sind aber nicht betroffen, da sie nicht über den gleichen Server laufen. Die Mailsysteme für die Studierenden sind durch den Semesterstart überlastet, so dass bei der Zustellung weiterhin mit Verzögerung zu rechnen ist. Nach gegenwärtigem Informationsstand ist nicht mit einem Verlust von E-Mails zu rechnen. Eine E-Mail daher mehrmals zu schicken ist nicht erforderlich und trägt auch nicht zur Verbesserung der Situation bei.
  • Insbesondere zu Schwierigkeiten führen Massen-E-Mails (oder auch über LSF und Moodle), da hierdurch gleichzeitig ca. 6000 Mails in die Wartschlange kommen. Wir werden daher die Rektorats-Rundmails an alle Studierenden künftig erst abends versenden, möglichst reduzieren und stattdessen auf die Website der PH eine Rubrik „Aktuelle Informationen zum digitalen Semester“ als erste Meldung auf die Startseite setzen. Bitte schauen Sie regelmäßig dort nach. Nutzen Sie generell, soweit möglich, gebündelte Kommunikation (z.B. ein Anlaufpunkt im Moodle-Kurs), wo regelmäßig aktuelle Informationen kommuniziert werden. Das entlastet die E-Mail-Server; versenden Sie unverzichtbare (Massen-)E-Mails erst in Randzeiten.
  • Es ist zu erwarten, dass sich der Betrieb bis zur kommenden Woche nach und nach normalisiert. Generell wird sich der Stau an E-Mails aber nicht gleichmäßig nach dem Prinzip first-in-first-out auflösen, da E-Mail-Server bei Nichtzustellung ein paar Stunden warten, bis sie es erneut versuchen, was für jede E-Mail individuell gemacht wird. Daher kann es zum Beispiel sein, dass nach einer Auflösung des Staus aktuelle Mails sofort ankommen, die Mails vom Vortag aber erst ein paar Stunden später. Allgemein gilt, dass es besser ist, auf Anhänge in E-Mails weitestgehend zu verzichten und lieber - soweit dies möglich und sinnvoll ist – z.B. auf Webseiten oder Download-PDFs zu verweisen. Dadurch kann man die Informationen auch an dieser zentralen Stelle aktualisieren und muss nicht erneut bei Änderung ein E-Mail verschicken.

Moodle:

  • Die Hauptlast der Mails kommt von Moodle. Die direkte Mailbenachrichtigung über neue Beiträge im Forum wird nun durch eine neue  Voreinstellung am Ende des Tages als Zusammenfassung gesendet, um die Mails zu reduzieren. Diese Einstellung kann bei Bedarf individuell wieder umgestellt werden.
  • Sie können in Ihren Moodle-Kursen Foren einrichten, in denen die Studierenden Fragen stellen, auf die Sie und andere Kursteilnehmende antworten können. So entlasten Sie sich selbst und Studierende haben eine Möglichkeit, Hilfe zu erhalten (Anleitungen dazu finden Sie im Moodle-FAQ).
  • Um Speicherplatz freizugeben, löschen Sie bitte alte Dateien aus Moodle-Kursen, die Sie nicht mehr benötigen, oder Sie beantragen gleich die Löschung der alten Kurse (Liste mit den Kurzbezeichnungen an elearning(at)ph-ludwigsburg.de)

    Achtung:
    Am Samstag, 25. April, werden größere Wartungs- und Optimierungsarbeiten vorgenommen, weshalb Moodle an diesem Tag ab 01:00 Uhr nachts nicht zur Verfügung steht. Dafür sollte es dann nächste Woche auch besser laufen.


Videokonferenzen:

  • Nutzen Sie Videokonferenzen und andere synchrone Optionen (außer Telefon) bitte sparsam. Die zu nutzenden Systeme DFNconf und Webex sind zwar gut geeignet, stoßen aber bei zu vielen Zugriffen auch an ihre Grenzen. Bitte nutzen Sie daher vorrangig Methoden der zeitversetzten, asynchronen Lehre und räumen den Studierenden dafür ausreichend Zeit ein, damit diese auch bei fehlenden Internetverbindungen Fristen einhalten können. Orientieren Sie sich bitte weiterhin an den zur Verfügung stehenden ECTS-Punkten (1 ECTS = 30 Arbeitsstunden), die das semsterbezogene bzw. damit auch das wöchentliche Arbeitspensum bestimmen.

Das MIT informiert auf seiner Startseite regelmäßig über eventuelle aktuelle Störungen.

 Allgemein:

  • Informationen rund um das Studium finden Sie auch auf den Seiten der Studienabteilung.
  • Informationen für Mitarbeiter*innen finden Sie im internen Downloadbereich unter COVID-19.
  • Bitte beachten Sie stets die aktuellen Hinweise der zuständigen Stellen, insbesondere des Robert-Koch-Instituts und der zuständigen Gesundheitsbehörden. Telefonhotline Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg zwischen 9 und 18 Uhr: 0711 904-39555.
  • Wenn Sie an COVID-19 erkrankt sind, nehmen Sie bitte mit Ihrem Gesundheitsamt Kontakt auf und melden sich unbedingt auch bei der Hochschule, vielen Dank.
  • Es besteht ein generelles Betretungsverbot für Personen, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder Sie Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen.

 

FAQ des MWK zu den Auswirkungen des Coronavirus auf die Hochschulen

Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Thema Infektionsschutz für Bildungseinrichtungen


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