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17.01.2017: Art Brut, Outsider Art oder einfach nur Kunst? Zur Rezeptionsgeschichte der Kunst der Naive im 20. Jahrhundert

Von: Sven Sauter

17-01-2017

Cynthia Thumm, Direktorin der Sammlung Zander in Schloss Bönnigheim, hält am Dienstag, den 17. Januar 2017 von 18:15 bis 19:45 Uhr in Raum 1.255 einen Gastvortrag an der PH mit dem Titel "Art Brut, Outsider Art – oder einfach nur Kunst? Zur Rezeptionsgeschichte der Kunst der Naive im 20. Jahrhundert"

Die Sammlung Zander gilt international als eines der führenden Museen für die Kunst der klassischen Naive. Aber auch Positionen der Art Brut und Outsider Art sind in der über 4500 Exponate umfassenden Sammlung auf Schloss Bönnigheim vertreten, unter anderem mit Werken von Adolf Wölfli, Carlo Zinelli, Magde Gill, Margarethe Held und die Künstler aus Gugging.


Der Ansatz des Vortrags liegt in der Darstellung der Diversität der Outsider Art, die zu den signifikanten Positionen der zeitgenössischen Kunst zählt. Dabei ist der Etablierungsprozess so wenig linear, wie auch die Begriffsbestimmung eindeutig. Art Brut, Kunst von Menschen mit Behinderung, Self-Taught oder Outsider Art – die Bezeichnungen sind vielfältig und schwingen zwischen Anerkennung und Ausgrenzung. Die Kunst ist nicht interessant, weil die Kunstschaffenden Patienten, Autodidakten oder Menschen mit Behinderung sind, sondern weil authentische künstlerische Wege beschritten werden, die in spezifische und komplexe Umstände eingebettet sind.


Der Vortrag findet statt im Rahmen des Seminars „Auf Augenhöhe? Menschenbilder und Behinderung“ unter der Leitung von PD Dr. Sven Sauter und ist für alle Interessierten offen. 


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