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16.01.2018: "Im Atemhaus wohnen" Rose Ausländer auf der Wortbühne

Von: M. Gans

16-01-2018

Am Dienstag, den 16. Januar präsentiert die Wortbühne um 20 Uhr im Literatur-Café der PH Ludwigsburg ihr aktuelles Programm.

Quelle: Rose Ausländer Gesellschaft

Rose Ausländer (1901-1988) ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wuchs in einem weltoffenen, liberal-jüdischen Elternhaus auf. Nach dem Tod des Vaters 1921 musste sie ihr  Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Czernowitz abbrechen und in die USA auswandern. Dort publizierte sie ihre ersten Gedichte. Ihr erster Gedichtband „Der Regenbogen“ erschien 1939 in Czernowitz.1941 bis 1944 hielten die Nazis die Stadt besetzt. Rose Ausländer gelang es, im Ghetto zu überleben. Sie musste Zwangsarbeit leisten und versteckte sich zeitweise in einem Keller. 1946 übersiedelte sie nach New York, wo sie Gedichte in deutscher und englischer Sprache veröffentlichte. Das erste Buch nach dem Krieg „Blinder Sommer“ erschien 1965 in Wien. Rose Ausländer übersiedelte 1965 in die Bundesrepublik, reiste viel und lebte von 1970 bis 1988 im Nelly-Sachs-Haus, dem Altenheim der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf. »Im Atemhaus wohnen« - eine Revue mit Texten von Rose Ausländer, musikalischem Arrangement und Experimenten.

Veranstaltet vom Erweiterungsfach Spiel- und Theaterpädagogik in Kooperation mit dem Literatur-Café

Eintritt frei

 

 


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