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Seminar: Wieso-Weshalb-Warum? - Sachfilme drehen zur Sprachförderung

Das Seminar verbindet die drei Bereiche Sprachförderung, Förderung im Fach und Medien- bzw. Filmbildung. 

 

Bericht Praxistag an der Pestalozzischule 

Am 26. Januar 2018 besuchte ich mit  Studierenden meines Seminars “Wieso weshalb warum - Sachfilme drehen zur Sprachförderung” die Pestalozzischule in Ludwigsburg. Die Seminarteilnehmer*innen hatten für die Vorbereitungsklasse drei verschiedene filmische Übungen vorbereitet. Gemeinsam mit den Kindern sollten die im Seminar erlernten Inhalte, in der Praxis getestet werden. 

Eine Gruppe beschäftigte sich mit der bald anstehenden Fahrradprüfung. Anhand eines kleinen Kinderrads wurde der Wortschatz rund ums Fahrrad erworben und in einem kurzen Video angewandt. 

Eine weitere Gruppe erarbeitete mit den Jüngsten der Klasse den Umgang mit dem iPad und das Erstellen von Bilderrätseln, um auch hier den Wortschatz zu fördern. 

Die dritte Gruppe simulierte einen Schmetterlingsflug und nutzte das Stilmittel der subjektiven Kamera. Auch hier wurde der Schwerpunkt auf Wortschatz aber auch auf Mehrsprachigkeit gelegt. 

Für die Studierenden war es interessant das im Seminar theoretisch erfahrene in der Praxis umzusetzen und die Kinder in ihrem Umgang mit dem Medium und den Aufgabenstellungen beobachten zu können.

Lernfestival 2017

Der Tassensprung

Am 19. Juli 2017 fand an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg das Lernfestival statt. Dazu wurde auch eine Vorbereitungsklasse einer Ludwigsburger Schule eingeladen, die an diesem Tag eine besondere Art der Sprachförderung erleben durfte. 

In nur anderthalb Stunden verwendeten die zwanzig Kinder auf verschiedensten Sprachständen praxisnah und motiviert die Sprache Deutsch. Gemeinsam lernten die Kinder die Möglichkeit kennen, mit dem iPad ein interessantes Wortschatz Rätsel zu erstellen. Unbeachtete Gegenstände und Orte an der Hochschule wurden durch die Kamera der iPads eingefangen und mit Hilfe von verschiedenen Perspektiven in ein Rätsel für die Mitschüler verwandelt. 

In Gruppen wurden sodann Methoden erprobt, die aus der Filmischen-Sprachförderung stammen. Der Umgang mit dem iPad war für die Kinder unproblematisch und sie beschäftigten sich hochmotiviert mit den Aufgaben. Es stellte sich heraus, dass gerade die Methoden, die scheinbar wenig Spracheinsatz benötigen, die Lerner besonders fördern konnten. 

Beim Tassensprung stellte sich den Kindern die Frage, wie es möglich ist, in eine normal große Kaffeetasse zu springen. Bei Sonnenschein wurde diskutiert und ausprobiert, um die optimale Stellung von springender Person, Tasse und dem iPad-Kind/ dem filmenden Kind zu finden. 

Zwerg und Riese, überraschende Komposita wie Löwenzahn und Verben/ Adjektive waren weitere Themen der anderen Gruppen. Die Ergebnisse wurden unter Beifall und Neugierde am Ende betrachtet.

Sachfilm-Produktionen

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