DE  |  EN

In der sich wandelnden Medienwelt verändern die Aufgaben und Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten rasant. Diese Veränderungen bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der journalistischen Akteure. In einer groß angelegten internationalen Studie werden die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen und Arbeitsanforderungen im Journalismus erfasst sowie deren mögliche Effekte auf das psychische Wohlbefinden und die Gesundheit der in diesem System handelnden Individuen analysiert. 

Ein besonders Augenmerk liegt dabei auf dem Kontakt der journalistischen Akteure mit verstörenden und potentiell traumatisierenden Inhalten sowie Personen, die Opfer von Gewalt wurden. Dieser Kontakt kann sowohl direkt bei einer Reporter-Tätigkeit als auch auf vermittelte Weise innerhalb der Redaktion erfolgen. 

Die Studie geht den Fragen nach: Wie stark sind die verschiedenen journalistischen Berufsgruppen von dieser Problematik betroffen? Welche Auswirkungen hat sie auf das einzelne Individuum? Unter welchen Bedingungen entwickeln Journalistinnen und Journalisten im Zuge ihrer Berufsausübung eine Posttraumatische Belastungsstörung oder erleben eine anderweitige psychische Beeinträchtigung? Und welche Coping-Mechanismen schützen sie davor und stärken ihre Resilienz?

ABTEILUNG KULTUR- UND MEDIENBILDUNG 
SUCHE
Abteilung Kultur- und Medienbildung > Forschung und Projekte > Doktoranden und Habilitanden > Kurzdarstellung des Habilitationsprojektes
Startseite   Download Zentrum  Sitemap  KontaktLogin

DruckansichtDruckansicht