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Aktuelle Promotionsstudien

1. Gesine Kulcke:
Entwicklung eines erziehungswissenschaftlichen Kerncurriculums
Grundbildung Medien für die erste Phase der Grundschullehrerbildung auf
Basis einer qualitativen, mehrperspektivischen Studie.
(Arbeitstitel)

Gegenstand der Studie, welche 2014 begann, ist die Erhebung und Analyse zu
bislang vorhandenen Konzepten und Erfahrungen einer Grundbildung Medien in
der Grundschullehrerbildung (Dokumenteanalyse, Experteninterviews,
Gruppendiskussionen). Die Auswertung der Ergebnisse soll in
Handlungsempfehlungen für ein Kerncurriculum Grundbildung Medien münden.
Der Schwerpunkt der Studie liegt in der erziehungswissenschaftlich
ausgerichteten Medienpädagogik. Die Studie erfolgt im Rahmen einer
Promotionsstelle in der Abt. Medienpädagogik.
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2. Katrin Schlör:
Mediensozialisation und Medienerziehung in Familien in belasteten
Lebenslagen. Intergenerativ-produktive Medienpraxis als Grundlage für
doing familiy und familiale Medienbildung.


Die Studie analysiert Bedingungen und Formen der Mediensozialisation und
Medienerziehung in Familien in belasteten Lebenslagen. Methodologisch
lehnt sie sich an die Grounded Theory Methodology an und integriert
Gruppen- und Einzelgespräche sowie visuelle Forschungsmethoden.
Nähere Informationen
Der Abschluss der Studie ist für Ende 2015 geplant, die Veröffentlichung
für 2016.

3. Michael Waltinger:
Mobile Kommunikation als Bestandteil von Alltagsbewältigung im urbanen
Kenia. Eine ethnographische Studie zur Medienaneignung unter besonderer
Berücksichtigung von Nutzungsmotiven und Medienkompetenzen.
(Arbeitstitel)

Ziel der ethnografischen Feldstudie ist es, Zusammenhänge zwischen
Lebenskontexten, Mediennutzungsmotiven und Medienkompetenzen nachzugehen.
Hauptfragestellung: Inwiefern tragen Mobiltelefone zur Alltagsbewältigung
in einem urbanen kenianischen Kontext bei und welche Rolle spielen dabei
insbesondere Alltagsmedienkompetenzen?
Der Abschluss der Studie ist für Ende 2017 geplant, die Veröffentlichung
für 2018.
Nähere Informationen

 

 

Aktuelle Studien im Rahmen von Bachelor- und Masterarbeiten

1. Daniel Trüby (MA Bildungsforschung, Schwerpunkt Medienbildung):
Erprobung und empirische Analyse des Einsatzes von mobilen Endgeräten im
Filmbildungskontext des interkulturellen Sprachfördercamps 'Film – Sprache
– Begegnung'.


Im Mittelpunkt des Erkenntnisinteresses steht die Untersuchung der
Faktoren Lernmotivation, Lernerfolg, Lerneffizienz und
Anschlusskommunikation in Zusammenhang mit dem pädagogisch-didaktischen
Einsatz von Tablets im Rahmen eines filmpädagogischen und interkulturellen
Sprachfördercamps.  Die Studie erscheint Ende 2015 im Verlag kopaed
(München) in der Reihe "Medienpädagogische Praxisforschung" (Band 9).
Nähere Informationen zum interkulturellen Sprachfördercamp 'Film – Sprache
– Begegnung'


2. Tobias Beyl (MA Bildungsforschung, Schwerpunkt Medienbildung):
Evaluation der Arbeitsfassung des Basiskurses Medienbildung im Rahmen der
Bildungsplanreform 2016 in Baden-Württemberg.


Zentrale Fragestellungen der Evaluationsstudie (an drei Schulen):
- Inwieweit erfüllt der Basiskurs Medienbildung die an ihn gestellten
Erwartungen in der Erprobung?
- Welche Voraussetzungen sind in den Schulen sowie bei den Lehrkräften und
Schülerinnen und Schülern nötig, damit der Basiskurs Medienbildung in der
5. Klasse durchgeführt werden kann?
- Welche Änderungsvorschläge bezüglich des bisherigen Konzepts für einen
Basiskurs Medienbildung ergeben sich aus der Analyse und Auswertung der
Erfahrungen aus der Erprobungsphase?
Methoden: Beobachtung von Unterrichtssituationen, Lehrerbefragungen mit
Fragebögen, Interviews mit Lehrkräften, Schülerbefragungen.
Eine zusammenfassende Darstellung der Studie erscheint im Onlinemagazin
"Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik" (Ausgabe 18/2015).


3. Sebastian Ostendarp (MA Bildungsforschung, Schwerpunkt Medienbildung):
'Leitperspektive Medienbildung' an baden-württembergischen Grundschulen.
Eine Praxisforschungsstudie an zwei ausgewählten Grundschulen im Kontext
der Erprobungsfassungen der Bildungsplanreform 2016.


Zentrale Fragestellungen der Studie:
- Wie versuchen die Lehrkräfte, die Erprobungsfassungen umzusetzen bzw.
sich diese anzueignen? Wie wird der neue Bildungsplan generell von den
jeweiligen Lehrkräften gesehen?
- Was sind die institutionellen/ infrastrukturellen Bedingungen an den
Schulen hinsichtlich einer möglichen Verankerung von Medienbildung als
Leitperspektive?
- Wie sieht die Perspektive der Schüler/innen im Rahmen dieses
Erprobungssettings aus?
Methoden: Beobachtung von Unterrichtssituationen, Interviews mit
Lehrkräften, Schülerbefragung (offener Fragebogen), Dokumentenanalyse. Der
Abschluss der Studie ist für Ende 2015 geplant.


4. Charlotte Backes (BA Kultur- und Medienbildung):
Theater 2.0 – Potenzial eines tradierten Mediums im digitalen Zeitalter.


Leitfragen: Wie hat sich der Umgebungskontext, in welchem Theater agiert,
verändert? Welche strukturellen Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen
die Forschungsobjekte auf? Welche Synergien können sich in der Verknüpfung
von Theater und Netz hinsichtlich dieser Struktureigenschaften einstellen?
Welche Rahmenbedingungen der Theaterpraxis stehen den theoretischen
Befunden bezüglich der Implementierung einer Verknüpfung komplementär,
neutral oder konfligierend gegenüber?
Eine zusammenfassende Darstellung der Studie (Theoriearbeit und
Experteninterviews) erscheint im Onlinemagazin "Ludwigsburger Beiträge zur
Medienpädagogik" (Ausgabe 18/2015).

 

 

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