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Hier einige wichtige Begriffe, denen man täglich an einer deutschen Hochschule begegnet:


Vorlesung (die)
In einer ein- oder zweistündigen Vorlesung wird ein bestimmtes Thema wissenschaftlich erörtert. In der Regel sind die Studierenden Zuhörer und leisten keinen eigenen Beitrag. Es können aber in Ausnahmefällen Studienleistungen erbracht werden, um mehr als zwei ECTS-Punkte zu erwerben.

 

Übung (die)
In einer Übung sind die Studierenden stark beteiligt. Es wird von ihnen erwartet, dass sie ihre praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten anwenden. Typische Übungen finden in der Sprachpraxis statt

 

Seminar (das)
In einem Seminar stehen in der Regel theoretische Kenntnisse im Mittelpunkt, die die Studierenden selbst erworben haben. Normalerweise präsentieren die Studierenden die Ergebnisse ihrer eigenen Nachforschungen und diskutieren sie unter Leitung eines/r Dozenten/in mit den anderen Studierenden. Seminare haben unterschiedliche Niveaus: Proseminar (Einführung) – SeminarHauptseminar.

 

Kolloquium (das)
Ein Gespräch mit einem/r Dozenten/in über ein bestimmtes wissenschaftliches Thema. Dies entspricht dem Tutorial im angelsächsischen Sprachraum. Ein Kolloquium kann auch eine Art mündliche Klausur sein.

 

Studienleistung (die)
Um  ECTS-Punkte zu bekommen, muss der/die Studierende eine qualifizierte Arbeit leisten: eine Hausarbeit schreiben, ein Referat halten, einen schriftlichen oder mündlichen Test absolvieren. Aufgrund dieser Arbeit bekommt der/die Studierende eine Note. Was nun als Arbeit in einem Seminar oder einer Übung verlangt wird, entscheidet letztendlich der/die jeweilige Dozent/in. Häufig müssen die Studierenden verschiedene Arbeiten machen, um ihre ECTS-Punkte zu bekommen.

 

Schein (der)
Deutsche Studierende bekommen ihre Credits in Form eines Scheines bestätigt. Ein Schein ist ein Zettel, auf dem der Name der/s Studierenden, das Fach, der Titel der Veranstaltung, die geleistete Arbeit und in der Regel die erreichte Note stehen. Internationale Studierende bekommen vom Akademischen Auslandsamt einen Sammelschein, auf dem alle zu besuchenden Veranstaltungen aufgeführt werden.

 

Testat (das)
Muss ein/e Studierende/r keine Studienleistung für eine Veranstaltung erbringen, wird kein Schein ausgestellt, sondern erhält er/sie lediglich ein Testat, also eine Teilnahmebestätigung für regelmäßige Anwesenheit und aktive Teilnahme am Unterricht.

 

Hausarbeit (die)
Der/Die Studierende schreibt einen (wissenschaftlichen) Aufsatz zu einem bestimmten Thema, das in einer Veranstaltung behandelt wird. Form und Inhalt der Arbeit können unterschiedlich sein. Am besten bespricht man dies mit dem/der Dozenten/in. Hausarbeiten können unter Umständen in den Semesterferien geschrieben werden – dies muss aber vorher mit dem/der Dozenten/in abgesprochen werden.

Hierbei ist zu beachten, dass in Deutschland großer Wert auf das sog. Urheberrecht und geistige Eigentum gelegt wird, d.h. die Quellen der verwendeten Zitate müssen unbedingt genannt werden und Zitate als solche deutlich erkennbar sein. Kommentarloses Kopieren von Quellen, z.B. aus dem Internet, kann zur Ablehnung der Hausarbeit und Verweigerung einer Note führen!

 

Referat (das)
Häufig halten Studierende (kurze) Vorträge zu Teilaspekten eines Themas eines Seminars. Solche Vorträge werden Referate oder auch Präsentationen genannt. Es wird erwartet, dass man nicht nur vom Blatt liest, sondern frei spricht und Medien einsetzt, um die Verständigung zu erleichtern.

 

Klausur (die)
Eine Klausur ist ein schriftlicher Test, der in der Regel am Ende eines Semesters stattfindet, um die Kenntnisse der Studierenden zum Veranstaltungsthema zu überprüfen.

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