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Gelungener Theorie-Praxis-Transfer

17.03.2014

Erstes Forum für Theater-Controlling im Institut für Kulturmanagement in Ludwigsburg führte zu intensivem Austausch


Jedes Theater benötigt sein individuelles Controlling. Davon waren die Teilnehmer des ersten "Forums für Theater-Controlling" überzeugt, als sie am Freitag, 14. März, in Ludwigsburg eintrafen, um sich auf Initiative von Dr. Petra Schneidewind, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts, und Bettina Reinhart, Verwaltungsdirektorin des Deutschen Theaters in Göttingen, über dieses Thema auszutauschen. 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Österreich hatten sich für den Kreis angemeldet.

 

„Controlling wird gemacht, aber nicht genutzt“: Mit dieser These führte Dr. Petra Schneidewind in die Diskussion ein. Nach ihrem Input versuchte jeder Teilnehmer, das Controlling seines Theaters hinsichtlich der Dimensionen Ausbaustufe, Akzeptanz, Informationsgehalt und Nutzen einzuordnen. Das Spektrum war breit, doch schätzen die meisten Beteiligten die Akzeptanz des Controllings in ihrem Haus als gut ein.

 

Am Nachmittag widmete sich der Kreis Spezialfragen: Wie kann der Aufbau eines Controlling-Systems mit knappen personellen Ressourcen bewerkstelligt werden? Wie funktioniert die Planung und Kontrolle von Gästekosten? Wie lässt sich das Einnahmencontrolling gestalten, und welche Ideen gibt es zum empfängerorientierten Berichtswesen? Atmosphäre und Diskussionen waren von Offenheit geprägt, so dass der Wunsch aufkam, die Runde und ihren Transfer von Theorie und Praxis fortzusetzen.

 

Text: Petra Schneidewind

Foto: Matthias Köster

 

 


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