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Beziehungsgeflecht Kulturbetrieb

17.04.2014

Die Dissertation von Katharina Harres über das "Drei-Sektoren-Modell" ist jetzt erschienen - und als Online-Publikation einsehbar


Gemäß des „Drei-Sektoren-Modells“ lässt sich der Kulturbereich in den öffentlichen, gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Sektor unterteilen. Die Grenzen zwischen diesen drei Feldern werden jedoch zunehmend durchlässiger. Die Kulturpolitik muss dieser Entwicklung Rechnung tragen, indem sie die kulturelle Produktion in allen Sektoren betrachtet und die intersektoralen Interdependenzen in strategische Entscheidungen einbezieht.

 

Die Entwicklung und Implementierung derartiger sektorenübergreifender Ansätze setzt detaillierte Kenntnisse über das Beziehungsgeflecht im Kulturbetrieb voraus. Diese Vernetzungen sind jedoch bislang noch wenig systematisch untersucht. Diese Lücke hat Katharina Harres, Doktorandin von Prof. Dr. Armin Klein, jetzt mit ihrer Dissertation geschlossen: Sie beleuchtet die Arbeit die Verflechtungen zwischen privatwirtschaftlichen, öffentlichen und gemeinnützigen Kultureinrichtungen in den Sparten Musik, Darstellende Kunst und Bildende Kunst anhand einer qualitativen Fallstudie im Raum Stuttgart.

 

Aus ihren Ergebnissen leitet sie Handlungsimpulse für die kulturbetriebliche und kulturpolitische Praxis ab. Die Dissertation wurde im Dezember 2013 verteidigt und ist jetzt als Onine-Publikation erschienen. Sie ist unter anderem im OPAC-Katalog der Bibliothek der PH Ludwigsburg einsehbar.

 

Link zur Online-Publikation (2014):

http://opus.bsz-bw.de/phlb/frontdoor.php?source_opus=3038

 

Foto: privat

 

 


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