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Am Mittwoch, den 15. Juli 2015 fand auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg zum 4. Mal das Lernfestival statt. Über 1700 Kinder und Jugendliche nahmen an den kostenlosen Workshops teil und konnten so Bildung aktiv erleben. Auch für Eltern und Studierende war mit Vorträgen, Aktionen, Präsentationen und einem Abendprogramm viel geboten. Dies wurde möglicht dank der Initiative und dem Engagement der Studierenden, Dozierenden und Mitarbeiter der PH.

9.00 – 14.45 Uhr: Workshops für Schulklassen aller Altersstufen

Schulklassen aller Altersstufen lernten in Workshops von Dozentinnen, Dozenten und Studierenden der PH das Leben an einer Hochschule kennen. Experimente, Theater, Sprachspiele, Medien, Kunst und vieles mehr konnten erprobt und entdeckt werden.

9.00 – 14.45 Uhr: Workshops für Kindertagesstätten- und Kindergartengruppen

Dozentinnen, Dozenten und Studierende des Studiengangs "Frühkindliche Bildung und Erziehung" boten beim Lernfestival Workshops und spezielle Angebote für Kindertagesstätten- und Kindergartengruppen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern an.

9.00 – 14.45 Uhr: „Markt der Möglichkeiten“

Der "Markt der Möglichkeiten" begleitete am Vormittag das Programm des Lernfestivals. Die Mitmach- und Kreativangebote konnten von Schulklassen auch als Alternative zu den Workshops und in den Pausen besucht werden. Eine Anmeldung war nicht erforderlich.

 

 

15.00 - 18.00 Uhr: Nachmittag der Nachhaltigkeit

Workshops und Mitmachangebote von Studierenden, Dozentinnen und Dozenten sowie Partnern der PH standen ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Alle Interessierten waren herzlich eingeladen.

Auf dem Programm standen unter anderem:

  • Veganer Kochworkshop
  • Nachhaltigkeit verstehen oder wie kommt mein CO²-Fußabdruck zustande
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung & Nachhaltige Stadtentwicklung
  • Hollywood-Biologie: Gesundheit in Spielfilmen
  • RadCHECK
  • Waldmobil
  • E-Parcours der Stadt Ludwigsburg

15.00 - 15.45 Uhr: Die Kinderuni Ludwigsburg beim Lernfestival

Die Kinderuni Ludwigsburg lud alle Acht- bis Zwölfjährigen  zu einer richtigen Vorlesung mit dem Thema "Die bunte Welt der Korallenriffe in Comics und in Wirklichkeit. Wie leben SpongeBob, Nemo und ihre Freunde wirklich?" ein. Sie durften als "Studierende" einen spannenden Vortrag im Hörsaal von Prof. Dr. Marcus Schrenk erleben, während die Erwachsenen sich beim Markt der Möglichkeiten umschauen konnten.

Die Comicserie SpongeBob und Filme wie ‚Findet Nemo‘ haben viele Meerestiere berühmt gemacht. Gibt es Tiere wie den fiesen Plankton oder Thaddäus Tentakel wirklich? Leben Clownfische wie Nemo oder Marlin tatsächlich in giftig nesselnden Seeanemonen? Was lebt noch alles in Korallenriffen? Und warum sind die vielen bunten, pflanzenähnlichen Lebewesen im Riff allesamt Tiere aber sehen aus wie Pflanzen?

Korallenriffe sind bunte Lebensräume voller geheimnisvoller Kreaturen. Das Leben dort funktioniert tatsächlich anders als wir es vom Land her kennen. Es gibt keine richtigen Pflanzen und trotzdem können hier mehr Tiere leben als in jedem anderen Lebensraum auf der Erde. Die meisten Tiere dort können sich nicht fortbewegen und leben immer an der gleichen Stelle, wo bekommen sie aber ihre Nahrung her?

Diesen und anderen Fragen soll in dem Vortrag nachgegangen werden. Dabei werden seltsame, winzig kleine aber auch riesengroße, harmlose und gefährliche Meeresbewohner vorgestellt. Sie alle haben faszinierende Methoden entwickelt, um unter Wasser zu überleben. Manche können sich fast unsichtbar machen. Andere sind auffällig bunt, wunderschön aber auch giftig oder unglaublich schnell und einige haben die stärksten Muskeln, die es im Tierreich gibt. Dabei ist es nicht nur so, dass viele Tiere von anderen gefressen werden und sich Feinde sind. In den Korallenriffen gibt es auch so etwas wie Freundschaften unter den verschiedensten Tieren. Sie unterstützen sich gegenseitig, so dass jeder einen Vorteil davon hat. In Wirklichkeit sind die Bewohner von Korallenriffen mindestens so aufregend, lustig und bunt wie in den Comics. Du darfst gerne mit abtauchen zu diesem außergewöhnlichen Lebensraum.


15.00 – 18.00 Uhr: Über das Studium an der PH hinaus - Workshops der Hochschuleinrichtungen

Am Nachmittag boten die Einrichtungen der Hochschule besonders für die Studierenden der PH spannende Einblicke in ihr Leistungsspektrum. Zusätzlich gab es kulturelle Veranstaltungen und Sportturniere für alle Interessierten.

ab 18 Uhr: Musikalisches Abendprogramm

Onkel Pepe

Ab 18 Uhr wurde mit dem Fassanstich des Rektors und Konzerten von „Rock and Soul Kolleg“ und „Onkel Pepe“ der Abend eingeläutet, bevor beim AStA-Sommerfest bis in die Nacht weitergefeiert wurde.

Das Rock and Soul Kolleg spielt seit über 15 Jahren zusammen. Einige der Musiker sind als Dozenten an der PH, als Filmmusiker oder als Musiker in anderen Formationen tätig. Mit ihrem Repertoire aus fetzigen, stimmungsvollen und groovigen Stücken heizten sie dem Publikum schon bei so manchem Hochschulfest ein.
Die Besetzung: Andreas Fuchs (Keyboard, Gesang), Bernd Egeler (Saxophon, Mundharmonika, Gesang), Uwe Böhm (Gitarre), Thomas Bickelhaupt (Bass), Marc Benseler (Percussion) und Dieter Franke (Schlagzeug, Mundharmonika).

Aus einem Keller im Stuttgarter Süden wummert ONKEL PEPE mit einer Mischung aus Funk, Soul, Reggae und Pop durch die Kulturszene der Neckarmetropole. Anfang 2014 erst das Laufen gelernt, geht’s ein halbes Jahr später bereits ins Studio und die achtköpfige Formation gibt voller Tatendrang und Lust an Musik, Auftritte in Ludwigsburg, Reutlingen und Stuttgart. Während Schlagzeug, Bass, Gitarre und Keyboards einen treibenden und zum Tanzen anregenden Groove liefern, machen Saxophon und die drei Frontsängerinnen mit vollem Einsatz die Band perfekt. Ob eher soulig oder rockig – die Band weiß verschiedene Stile geschickt zu kombinieren und bekannte wie auch unbekanntere Songs mit eigener Individualität zu versehen und neu zu interpretieren.
Aus allen Himmelsrichtungen stammend verbindet die Musiker von ONKEL PEPE die Leidenschaft für Töne, Ästhetik und natürlich Pepe Tabak. Die Besetzung: Fiona Göbel, Jennifer Winkhardt, Janna Bartholomä (Gesang), Friederike Schymura (Gitarre), Philipp Schweinfurt (Bass), Moritz Strauss (Schlagzeug), Luis Keppler (Piano), Leandro Peña Hoepner (Saxophon).

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