Zentrum für Literaturdidaktik - Kinder Jugend Medien (ZeLd)
Das waren die Lesung und der Workshop mit Marlene Röder am 10. Januar 2012
Fotos © Aylin Tschanadi
Januar 2012
Zu Gast im ZeLd
Dienstag, 10. Januar 2012, 15.30 - 17.00 Uhr
Textbaustelle Jugendbuch
Zu Gast die Jugendbuchautorin Marlene Röder
Wie wird man Autorin? Wo findet man den Stoff seiner Geschichten? Wie arbeitet man auf der Textbaustelle Jugendbuch? – Die Jugendbuchautorin Marlene Röder gibt in dem Werkstattgespräch Auskunft und stellt sich Fragen zu ihrem Werk.
Marlene Röder (*1983) schreibt seit ihrem 14. Lebensjahr; ihr Debütroman „Im Fluss“ (2007) erfuhr große Aufmerksamkeit und wurde wie der darauf folgende Roman „Zebraland“ (2010) mehrfach ausgezeichnet. Für Röders Werk sind psychologisch fein austarierte Porträts charakteristisch, spannungsvoll inszenierte Geschichten, die jugendliche ProtagonistInnen in den Mittelpunkt stellen und sich um Freundschaft, Liebe und Familie drehen. Die gelernte Glasmalerin, die zur Zeit ihr Lehramtsstudium an der Universität Gießen abschließt, hat im Herbst 2011 mit „Melvin, mein Hund und die russischen Gurken“ nun einen Band mit Erzählungen vorgelegt, der kunstvoll komponiert und klug konzipiert von Wendepunkten im Leben Jugendlicher erzählt.
Teilnahme nach Voranmeldung über zeld(at)ph-ludwigsburg.de
Dienstag, 10. Januar 2012, 19.30 Uhr Literaturcafé
Störfall: Jugend?
Lesung und Gespräch mit Marlene Röder
Die Jugendbuchautorin Marlene Röder stellt an diesem Abend im Literaturcafé aktuelle Texte sowie Auszüge aus ihren Romanen vor und gibt Auskunft über ihren schriftstellerischen Werdegang, die Vereinbarkeit von Studium und Autorinnenleben und vieles anderes mehr. Das Gespräch mit Marlene Röder führt die Leiterin des ZeLd, Prof. Dr. Caroline Roeder.
Karten: 5.- € / Studierende 3.- €.
Weitere Infos über das Literaturcafé.
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Die ZeLd-Eröffnung am 2. November 2011
Der Rektor Prof. Dr. Martin Fix eröffnete das Zentrum für Literardidaktik ZeLd.
Als ein wertvolles Mitbringsel zauberte er einen (Zelt)-Hering plus Gutschein aus seiner Sakko-Tasche. Die finanzielle Unterstützung kann bestens verwendet werden, um die dringend notwendigen bibliothekarischen Arbeiten durchzuführen. Denn durch die Zusammenführung der Buchbestände in der ZeLd-Bibliothek wurden neue Signaturen notwendig, die nun vergeben werden können. Herzlichen Dank ans Rektorat für die großzügige Gabe!
Neben dem Rektor kein Paparazzi, sondern Dr. Björn Maurer (Leiter des Medienzentrums, hier in Aktion für Campus TV LuPhE.
Weitere Gäste: Prof. Dr. Roswitha Staege (Frühkindliche Bildung und Erziehung); Dr. Gabriele Czerny (Stellvertretende Leiterin des Bild-Theater Zentrums); Studierende der PH und Prof. Dr. Caroline Roeder (Leiterin des ZeLds).
Prost auf den neuen Namen
Die Leiterin der PH Hochschulbibliothek Dr. Christiane Spary wollte zwar nicht (wie angekündigt) einen bibliothekarischen Segen geben, aber ermunterte und ermutigte herzlich mit ihrer Eröffnungsworten das neue ZeLd-Projekt.
Als weitere Gäste sind zu sehen: Die Pressereferentin der PH Anne Nörthemann, die Kanzlerin Vera Brüggemann und den Leiter des Instituts für Sprachen Prof. Dr. Jan Hollm.
ZeLd-Gäste
Von links nach rechts: Dr. Christiane Spary, Prof. Dr. Jan Hollm, Vera Brüggemann, Prof. Dr. Roswitha Staege, Dr. Gabriele Czerny, Prof. Dr. Martin Fix (Rektor), Prof. Dr. Caroline Roeder.
Die ZeLd-FeierndenFestliches Gedränge: Studierende und das nun entspannte Fest-Kommitee (die Tutorinnen Katrin Schwemle und Aylin Tschanadi vorne rechts im Bild).
Zelt-Texte spannen sich über den Zeld-Himmel
Zelt-Texte schweben über dem neuen ZeLd-Himmel in der Bibliothek.
»Uff!« ließ der Häuptling jetzt zum erstenmal während des Rittes seine Stimme hören. »Dort liegen die Zelte meines Stammes und da wird euer Schicksal entschieden werden.«
»Noch heute?« erkundigte sich Old Shatterhand.
»Nein. Meine Krieger bedürfen der Ruhe, und euer Todeskampf wird länger währen und uns größere Freude machen, wenn ihr euch vorher durch den Schlaf gekräftigt habt.«
Karl May: Der Schatz im Silbersee (1890)
„Übrigens“, sagte Kleine Adlerfeder, „ich schlafe heute Nacht im Zelt.“
Zelt-Lesung: Die Studierenden Antonia Ruhnschke und Laura Kutschera lasen bei der Eröffnung aus Wilhelm Hauffs „Märchen-Almanach“ und Christoph Heins „Das Wildpferd unterm Kachelofen“.
Fotos: © Verena Niethammer
Aktuell
Feier * Lesung * (Wieder-)Eröffnung
Mittwoch, 2. November 2011, 18.00 Uhr
Das ZeLd im neuen Zelt!
Zum Beginn des Wintersemesters präsentiert sich die ehemalige Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendliteratur im neuen Gewand. Die Einrichtung trägt von nun an einen neuen Namen und wird zum ZeLd: Zentrum für Literaturdidaktik Kinder Jugend Medien
Was bleibt?
Das ZeLd knüpft an Bestehendes, wie die Bibliotheksarbeit und die Beratung durch die TutorInnen an. Weiter werden Lesungen und Workshops, Vorträge und andere literarische Veranstaltungen im ZeLd angeboten.
Was ändert sich?
Gleichzeitig wird die Einrichtung insgesamt professionalisiert und weiter ausgebaut. Verändert präsentiert sich beispielsweise die Bibliothek. Hier wurden die nebeneinander aufgestellten und sich doppelnden Bestände sinnvoll zusammengeführt und in eine alphabetische Systematik überführt.
Was ist neu?
Verschiedene Projekte werden auf den Weg gebracht. So soll im Wintersemester eine feste Redaktion aufgebaut werden, die sich kritisch und konstruktiv mit aktueller Kinder- und Jugendliteratur und ihren Medien auseinandersetzt und das Fortbildungsangebot 7aufeinenStreich – Fortbildung im Bereich Literaturkritik kinder- und jugendliterarischer Medien< wird aufgebaut.
Ein Grund zum Feiern!
Viel ist bereits geschehen, viel wird noch in Angriff genommen. Darum laden wir alle herzlich zum ZeLd-Empfang.
Der Rektor, Prof. Dr. Martin Fix, eröffnet den Abend.
Eine Lesung führt in ein literarisches Zeltlager und anschließend werden die Planen hoch gerollt und wir stoßen an auf den Neubeginn.
Kommentar: cr
Juli 2011
Die große Alphabetisierungs-Kampagne
Die AKJL-Bibliothek mit neuer Systematik
Die Bibliothek der AKJ wurde Anfang Juli gründlich auf den Kopf gestellt.
Hintergrund für die große Räum-Aktion war, dass in der AKJ zwei Bibliotheken (die Buchbestände aus der PZ und die der AKJ) nebeneinander aufgestellt waren.
Diese Doppelung war benutzerunfreundlich und viele Schätze konnte man ohne Hilfe nur schwer finden. Zudem waren die Titel nach einer Systematik aufgestellt, die sich vorwiegend an thematischen und überholten Katogorien orientierte.
Jetzt stehen alle Bücher in einer neuen Systematik, die übersichtlich gestaltet ist und in erster Linie der alphabetischen Ordnung folgt.
Unterschieden wird nun nur mehr nach Erzählender Literatur und nach Sachliteratur. D.h. auch die Titel des Deutschen Jugendliteraturpreises stehen jetzt nicht mehr separat (mehr dazu hier!)
Die Erzählende Literatur ist von A – Z der AutorInnen-Namen sortiert.
Man findet einige wenige Unterrubriken innerhalb der Erzählenden Literatur:
Bilderbuch & Comic – Lyrik & Lieder – Märchen & Sagen/Fabeln – Anthologien.
Die Sachliteratur wird erst in den Semesterferien umgearbeitet, wir bitten noch ein bisschen um Geduld. Die Sekundärliteratur wandert größtenteils in den Lesesaal, wo bereits viele andere Titel stehen. In der AKJ bleibt aber ein Bestand wichtiger Nachschlagewerke stehen zu wichtigen Themen und der Historie der Kinder- und Jugendliteratur und ihren Medien.
Anfang November werden die umfänglichen Umbauarbeiten, die sich nicht nur auf die Bibliothek, sondern auch auf die konzeptionelle Ausrichtung der AKJ richtet, abgeschlossen sein. – Ein Grund zu feiern! Mittwoch, 2. November, um 18 Uhr kann man sich schon vormerken. Doch bis dahin muss noch einiges passieren.
Allen AKJ-BesucherInnen eine schöne, erholsame und sonnige vorlesungsfreie Zeit.
Caroline Roeder & das AKJ Team
April 2011
Liebe Studierende, liebe BesucherInnen der AKJ,
nach so viel Sommer darf nun auch das Semester beginnen und ich möchte Sie dazu sehr herzlich in die Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendliteratur einladen.
Als neue Leiterin freue ich mich eine so lebendige und gut funktionierende literarische Wirkungsstätte vorzufinden und freue mich darauf das Vorhandende auszubauen, weiterzuentwickeln und neue Akzente zu setzen – neue LeseWege anzulegen.
Die ersten Umbauarbeiten hierzu haben hinter den Kulissen schon begonnen. Es wird aber noch ein wenig dauern, bis sie präsentiert werden können. Noch ein wenig Geduld. – Das dürfte nicht sehr schwer fallen, denn Sie können inzwischen ungestört und voller Elan der Leselust und Ihrer Studierwut in der Arbeitsstelle freien Lauf lassen.
In der etablierten wie auch in der aktuellen Kinder- und Jugendliteratur (und in ihren Medien) lassen sich interessante Entwicklungen und Diskurse ablesen, in den Bilderwelten, die hier entworfen werden, zeichnen sich spannende künstlerische Positionen und neue Sichtweisen ab – vergangene Kindheit und Jugend werden leserlich, aktuelle Kindheit(en) und Jugend dechiffrierbar. Und nicht allein die neuen Crossover-Titel schlagen neue Wege, sondern bahnen neue Wege in mediale Welten. Sie finden auf „Tischen und Gestellen“ eine reiche Auswahl an Primär- und Sekundärliteratur, verschiedene Informationen und sachkundige Beratung.
Treten Sie ein, stöbern und studieren Sie!
Prof’in Dr. Caroline Roeder
Zur Seite von Prof'in Dr. Caroline Roeder
Foto: © Nelly Rau-Hering


