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21-07-2019

Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg (PSE)

Die fünf lehrerbildenden Hochschulen im Raum Stuttgart – die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, die Universität Stuttgart, die Universität Hohenheim, die Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart sowie die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart – haben zusammen die Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg (PSE) gegründet, um die Lehrerbildung gemeinsam professionsorientiert weiterzuentwickeln.

Innerhalb der PSE optimieren die teilnehmenden Hochschulen die Lehrerbildung für die Sekundarstufe I und das Gymnasium, indem die jeweiligen Stärken der Hochschulen und weiterer Partner wie den Staatlichen Seminaren für Didaktik und Lehrerbildung in den Bereichen Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften gebündelt und gemeinsam weiterentwickelt werden. Für die Lehramtsstudierenden in der Region Stuttgart wird somit ein in allen Bereichen der Lehrerbildung qualitativ hervorragendes Studienangebot ermöglicht. Die erbrachten Leistungen der Studierenden in den hochschulübergreifenden Lehrveranstaltungen werden an der jeweiligen Heimathochschule anerkannt.

Der Aufbau der PSE wird im Rahmen des Verbundprojekts „Lehrerbildung PLUS“ in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2016 gefördert. Mit der PSE ist eine institutionelle Struktur geschaffen, auf deren Basis hochschulübergreifende Studienangebote entwickelt und innovative Projekte umgesetzt werden.  Auch Veranstaltungen in Form von Tagungen, Workshops und Vorträgen rund um aktuelle Themen aus der Lehrerbildung werden regelmäßig durchgeführt. Insgesamt wird dabei der Schwerpunkt auf die Verbesserung des Theorie-Praxis-Bezugs im Bereich der schulpraktischen Studien gelegt, die Attraktivität des Lehramtsstudiums in den MINT-Fächern gesteigert, sowie der Kompetenzerwerb von Lehrenden angesichts der Herausforderungen in Bezug auf Inklusion und Heterogenität für alle Schulformen gefördert.

In der zweiten Förderphase von „Lehrerbildung PLUS“, die ab Juli 2019 beginnt, werden die fünf Verbundpartner die PSE institutionell konsolidieren und curricular verstetigen. Die PSE-Partnerhochschulen werden dabei ihr Hauptaugenmerk auf die folgenden vier zentralen Handlungsfelder der Lehrerbildung richten:

  1. Schulpraxis: Studiengangübergreifende systematische Evaluation und forschungsbasierte Weiterentwicklung der für den Theorie-Praxisbezug elementaren Schulpraxiskontakte (Bachelor/M.Ed.),
  2. Inklusion/Heterogenität: Steigerung der Reflexivität gegenüber Ungleichheit und Differenzverhältnissen, in denen Bildungsprozesse ablaufen, unter allen Lehramtsstudierenden,
  3. Digitalisierung: Anwendung und Ausbau der Potenziale zur (Weiter-)Entwicklung digitaler Lehr- und Lernformate für eine professionsorientierte Lehrerbildung,
  4. Labor: Angebot zusätzlicher Praxiskontakte über Lehr-Lern- und Schülerlabore, sowie forschungsbasierte Implementierung in das Lehramtsstudium.

Unter Beibehaltung eines Schwerpunkts in der MINT-Lehrerbildung bringen sich die verschiedenen PSE-Fachgruppen mit ihren Vorhaben und Expertise in einem oder mehreren dieser vier Handlungsfelder ein.

Projektleitung: Prof. Dr. Hansgeorg Binz (Prorektor für Lehre und Weiterbildung, Universität Stuttgart) und Prof. Dr. Jörg-U. Keßler (Prorektor für Forschung und Internationales, PH Ludwigsburg)        

Weitere Informationen zur PSE Stuttgart-Ludwigsburg finden Sie unter:
www.pse-stuttgart-ludwigsburg.de

 

 

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