Veranstaltungen im Sommersemester 2011
Fachliche Grundlagen des Sprachunterrichts
Seminar Modul 1 Mi 10.15-11.45 Raum 2.201 Beginn: 27.04.2011
In dieser Veranstaltung geht es darum, die Grundlagen des Bereichs „Sprache“ zu vermitteln. Dies schließt systematisch alle relevanten Teilbereiche ein: Von der Phonologie über die Orthographie bis zu Syntax und Semantik sollen die wesentlichen und für die Schule relevanten Inhalte erarbeitet werden.
Grundlage der Auseinandersetzung ist zum Einen eine fachliche Einführung, die speziell für Lehramtsstudierende entwickelt wird. Darüber hinaus werden zu jedem inhaltlichen Bereich Grundlagentexte aus der sprachwissenschaftlichen Forschung herangezogen. Ergänzt wird dieses Herangehen durch Übungen im Rahmen des Seminars, die im Anschluss ausgewertet werden.
Literatur zur Einführung
Hoffmann, Ludger (Hg.) (³2010): Sprachwissenschaft. Ein Reader. Berlin: New York: de Gruyter.
Volmert, Johannes (Hg.) (<sup>5</sup>2005): Grundkurs Sprachwissenschaft. Eine Einführung in die Sprachwissenschaft für Lehramtsstudiengänge. München: UTB.
(zur Anschaffung empfohlen)
Gesprächsanalyse und Gesprächsführung
Seminar Modul 3 Mo 8.15-9.45 Raum 1.250 Beginn: 09.05.2011
In dieser Veranstaltung stehen die Spezifika und Besonderheiten der mündlichen Kommunikation im Mittelpunkt. Ausgehend von einer exemplarischen Analyse eines Gesprächs werden zunächst die grundlegenden Arbeitstechniken der Gesprächsanalyse (Material sichten, Transkribieren, Analysieren) vorgestellt und praktiziert. Daneben werden die Grundbegriffe dieses Paradigmas vorgestellt und auf das Material bezogen.
Da Unterrichten i.d.R. ein vorwiegend mündlich organisierter Kommunikationsvorgang ist, stehen im zweiten Teil des Seminars die unterschiedlichen Anforderungen an Lehrer in der Interaktion mit Schülern im Mittelpunkt des Interesses. Neben dem fragend-entwickelnden Unterricht wird es auch um andere Formen wie die Diskussion oder die Präsentation gehen.
Literatur zur Einführung
Becker-Mrotzek, Michael / Vogt, Rüdiger (²2009): Unterrichtskommunikation. Linguistische Analysemethoden und Forschungsergebnisse. Tübingen: NiemeyerC
Brinker, Klaus / Sager, Sven F. (<sup>4</sup>2006): Linguistische Gesprächsanalyse. Eine Einführung. Berlin: Erich Schmidt.
Deppermann, Arnulf (<sup>4</sup>2008): Gespräche analysieren. Eine Einführung. Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften.
Was gibt’s denn da zu lachen?
Komik und Humor – linguistisch betrachtet
Hauptseminar Modul 5/6 Mo 10.15-11.45 Raum 1.301 Beginn: 09.05.2011
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen die verschiedenen Situationen, in den wir zum Lachen gebracht werden, sei es durch Witze, Comedians oder auch den klassischen Komödien. Im Mittelpunkt steht nicht nur die linguistische Untersuchung der komischen Formen in den verschiedenen Formaten. Das Spektrum reicht von kurzen Witzen über entsprechende Texte bis hin zu aktuellen TV-Formaten – das Spektrum ist sehr weit und wird nach Absprache mit den Teilnehmern genauer festgelegt.
In der Veranstaltung wird es zunächst um Beispiele gehen, die zum Lachen anregen. Anschließend werden die theoretischen Grundlegen des Forschungsbereichs erarbeitet: Dazu gehören neben linguistischen Konzepten Ansätze aus der Philosophie, aus der Psychoanalyse und aus der Soziologie. Im Anschluss daran werden exemplarisch historische und aktuelle Beispiele aus analysiert.
Literatur zur Einführung
Berger, Peter L. (1998): Erlösendes Lachen. Das Komische in der menschlichen Erfahrung. Berlin: New York: de Gruyter.
<h1 style="margin: 0cm 0cm 0.0001pt 18pt; text-indent: -18pt;">Gernhardt, Robert (2008): Was gibt's denn da zu lachen? Kritik der Komiker /Kritik der Kritiker /Kritik der Komik. Frankfurt/M.: Fischer.</h1>
Erklären: Theorie – Empirie – Didaktik
Hauptseminar Modul 5-8 Mi 8.15-9.45 Raum 1.250 Beginn: 27.04.2011
Dass Erklären eine der zentralen Aufgaben des Lehrers/der Lehrerin ist, dürft unstrittig sein, zumindest in den naturwissenschaftlichen Fächern. Aber auch in anderen Fächern wie z.B. Geschichte oder Religion ist dies ein wichtiger Bestandteil. Und im Fach Deutsch? Auch da gibt es jede Menge Erklärbedarf, etwa wenn es um literarische Inhalte geht oder auch um grammatische Fragen.
Zunächst sollen die Erklär-Anforderungen in den verschiedenen Fächern geprüft werden. Im Anschluss werden die „klassischen“ Erklärkonzepte aufgearbeitet (nomologisch, teleologisch) und im Anschluss werden Aspekte des Erklärens im Deutschunterricht thematisiert.
Diese Veranstaltung ist examensrelevant (RS; Klausur).
Literatur zur Einführung
Spreckel, Janet (Hg.) (2009): Erklären im Kontext. Neue Perspektiven aus der Gesprächs- und Unterrichtsforschung. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.
Vogt, Rüdiger (ed.) (2010): Erklären. Gesprächsanalytische und fachdidaktische Perspektiven. Tübingen: Stauffenburg.


