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24-05-2012

Lehrveranstaltungen & Kommentare SoSe 2008

Prof. Dr. Siegfried Zimmer       SS 2008
Evangelische Theologie

 

Einführung in das Alte Testament
Einführung        Di 13.45-15.15
M1         Raum 1.255

Das Alte Testament ist nicht nur die Vorstufe des Neuen Testaments, sondern dessen Basis. Es ist von großer Bedeutung für das heutige christlich-jüdische Gespräch. Das Seminar wird Entstehung, Aufbau und literarische Besonderheiten des Alten Testaments behandeln, aber auch zentrale Themen der alttestamentlichen Theologie (Schöpfung, Exodus, Prophetie u.a.). Nach Möglichkeit werden auch Grundzüge der Geschichte Israels behandelt. Zum Themenfeld dieses Seminars gehört vor allem auch eine Einführung in die Methoden heutiger wissenschaftlicher Exegese.

Literatur:

Erich Zenger u.a., Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart 20045
Friedrich Johannsen, Alttestamentliches Arbeitsbuch für Religionspädagogen,
Stuttgart u.a. 20053
Siegfried Zimmer, Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Göttingen 2007
Artikel „Altes Testament“ in RGG und TRE

 

Kompaktstudientage: Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten – ein praxisorientierter Trainingskurs für Studierende
der Fächer Ev. / Kath. Theologie

11.07.2008, 9-17 Uhr
18.07.2008, 9-17 Uhr
Raum 1.247

Diese Kompakttage sind ein praxisorientierter Trainingskurs zu alle Fragen, die mit dem anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenhängen (Seminararbeit, Hauptseminar-arbeit, Examensarbeit). Der Kurs ist insbesondere gedacht für Studierende, die an einer Seminararbeit, Hauptseminararbeit oder Examensarbeit sitzen bzw. demnächst mit einer solchen Arbeit beginnen. Bringen Sie bitte Ihre angefangenen Arbeiten zu dieser Kompakt-woche mit, dann können wir direkt an konkreten Beispielen arbeiten! Es wird in diesen Tagen vor allem um folgende Fragestellungen gehen: Was ist ein guter Stil? Wie kann man einen guten Stil erlernen? Worin liegen die Merkmale eines wissenschaftlichen Textes? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob eine wissenschaftliche Arbeit an einer Hochschule eine gute Note erhält? Die Woche ist insbesondere gedacht für Studierende des Faches Ev. oder Kath. Theologie. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass interessierte Studierende anderer Fächer an diesen Studientagen teilnehmen können. Eine besondere Anmeldung ist nicht erforderlich. Erscheinen Sie einfach mit möglichst vielen Unterlagen am Montag, 11.02.08,  um 10.15 Uhr in Raum 1.314.

 

Einführung in die Dogmatik
Einführung         Mi 13.45-15.15
M1          Raum 1.314

Dieses Seminar will ein erstes Kennenlernen der christlichen Glaubenslehre ermöglichen. Dabei geht es um folgende Schwerpunkte: Die Rolle der Bibel für den christlichen Glauben, das christliche Gottesverständnis, die zentrale Bedeutung Jesu Christi, die christliche Sicht der Schöpfung und die christliche Hoffnung (Auferstehung der Toten, Weltgericht u.a.) und die Theodizeefrage.

Literatur:

Härle, W., Dogmatik, Berlin/New York 20073
Zimmer, S., Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen 2007
Kießig, M. u.a. (Hg.), Evangelischer Erwachsenenkatechismus. Glauben – erkennen – leben, Gütersloh 20017
Küng, H. Credo, Das Apostolische Glaubensbekenntnis Zeitgenossen erklärt, München 20045
Baldermann, I., Ich glaube. Erfahrungen mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis, Neukirchen-Vluyn 2004

 


Bergpredigt
Hauptseminar        Mi 10.15-11.45 Uhr
M 3, 4, 5, 6        Raum 1.249

Die Bergpredigt (Mt 5-7) ist die wichtigste Redekomposition, die von Jesus aus Nazareth überliefert wird. Sie macht deutlich, wie Jesus den Willen Gottes verstanden und wie er zur Heiligen Schrift seines Volkes stand. Das Seminar wird alle wichtigen Texte der Bergpredigt exegetisch behandeln, aber auch grundsätzlich nach der Bedeutung der Bergpredigt für unsere Zeit fragen. Von besonderer Bedeutung werden die Seligpreisungen, die Antithesen und das Vaterunser sein. Als Themen werden das Gottesverständnis und die Ethik Jesu im Vorder-grund stehen. In Exkursen wird die Auslegungsgeschichte der Bergpredigt zur Sprache kommen und die Art und Weise, wie das Matthäusevangelium Jesus als Lehrer vorstellt.

Literatur:

Artikel „Bergpredigt“ in folgenden Lexika: RGG; LThK, CBL, NBL, TRE

 

Leitperspektiven christlicher Erziehung
Vorlesung         Do 10.15-11.45 Uhr
M 6, Grundlagenwahlfach       Raum 2.201

Die Vorlesung fragt zunächst nach den Merkmalen einer psychisch gesunden, religiösen Erzie-hung. Welche Kriterien entscheiden darüber, ob eine christliche Erziehung die Entwicklung der Persönlichkeit fördert oder eher behindert? In diesem Zusammenhang wird es vor allem um eine „Erziehung des Herzens“ gehen, um die grundlegenden Erfahrungen der Faszination, des Stau-nens und um die biblische Rede vom „Segen“. Im zweiten Teil des Seminars werden an exempla-rischen Beispielen praktische Fragen der christlichen Erziehung behandelt: „Mit Kindern vom Tod reden“, „Mit Kindern beten“. In einem dritten Teil des Seminars geht es um die hohe Bedeu-tung der Entwicklungspsychologie und Religionspsychologie für die Religionspädagogik: Wie entwickelt sich die Moral bei Kindern und Jugendlichen? Wie entwickelt sich der Glaube?

Literatur:

Schweitzer, F., Das Recht des Kindes auf Religion. Ermutigungen für Eltern und Erzieher, Gütersloh 2001

 

 

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