http://www.ph-ludwigsburg.de/7983+M54a708de802.1.html

25-05-2012

Lehrveranstaltungen & Kommentare WS 2008/09

Prof. Dr. Siegfried Zimmer                          
Evangelische Theologie

 

Einführung in das Alte Testament
Einführung                                                                                                                          Mi 13.45-15.15
M1                                                                                                                                             Raum 1.255

Das Alte Testament ist nicht nur die Vorstufe des Neuen Testaments, sondern dessen Basis. Es ist von großer Bedeutung für das heutige christlich-jüdische Gespräch. Das Seminar wird exemplarisch folgende Themenschwerpunkte behandeln: 1. Die Befreiung der Hebräer aus Ägypten (Exodus) und die grundlegende Bedeutung dieser Befreiung für die Schriften des Alten Testaments. 2. Die Bedeutung und die charakteristischen Merkmale der Prophetie. 3. Die Rolle der Rache, der Vergeltung und der Gewalt im Gottesverständnis des Alten Testaments. 4. Das Seminar bietet auch eine Einführung in die Zielsetzung und Arbeitsweise der modernen Bibelwissenschaft.

Literatur:
Erich Zenger u.a., Einleitung in das Alte Testament, Stuttgart 2004, 5.Aufl.
Friedrich Johannsen, Alttestamentliches Arbeitsbuch für Religionspädagogen, Stuttgart u.a. 2005, 3.Aufl.
Siegfried Zimmer, Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Göttingen 2007
Artikel „Altes Testament“ in RGG und TRE

 

 

Einführung in die Dogmatik
Einführung                                                                                                                        Do 10.15-11.45
M1                                                                                                                                             Raum 1.315

Dieses Seminar will ein erstes Kennenlernen der christlichen Glaubenslehre ermöglichen. Dabei geht es um folgende Schwerpunkte: Die Rolle der Bibel für den christlichen Glauben, das christliche Gottesverständnis, die zentrale Bedeutung Jesu Christi, die christliche Sicht der Schöpfung, die christliche Hoffnung (Auferstehung der Toten, Weltgericht u.a.) und die Theodizeefrage. Grundlage des Seminars und der Vorbereitung auf die Klausur ist die Dogmatik von Wilfried Härle.
Literatur:
Härle, W., Dogmatik, Berlin/New York 2007, 3.Aufl.
Zimmer, S., Schadet die Bibelwissenschaft dem Glauben? Klärung eines Konflikts, Göttingen 2007
Kießig, M. u.a. (Hg.), Evangelischer Erwachsenenkatechismus. Glauben - erkennen - leben, Gütersloh 2001, 7.Aufl.
Küng, H., Einführung in den christlichen Glauben, München 2005, 5.Aufl.
Baldermann, I., Ich glaube. Erfahrungen mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis,   Neukirchen-Vluyn 2004

 

 

Die Frage nach Jesus Christus im Kontext christlicher                                        Mi 15.45-17.15
Theologie und Religionspädagogik                                                                                  Raum 1.339
Hauptseminar                                   
M 4, M 5, M 6                                        

Die Frage nach Jesus Christus – die Christologie – gehört zu den zentralen Themen der Systematischen Theologie bzw. der christlichen Glaubenslehre. Das Seminar gibt einen Überblick über die heutige christologische Diskussion: Wer war und wer ist Jesus Christus? Es geht darum, Jesus Christus als Ursprung, Grund, Inhalt und Ziel des christlichen Glaubens deutlich zu machen. Was bedeutet das „Evangelium von Jesus Christus“? Inwiefern ist Jesus Christus die entscheidende Offenbarung Gottes? Wie hängen das öffentliche Wirken Jesu, sein Tod und seine Auferweckung zusammen? Das Seminar erörtert auch, inwiefern Jesus Christus das attraktivste Thema der Religionspädagogik ist.
Literatur:Wird im Seminar bekanntgegeben.

 

 

Theologiestudium und persönlicher Glaube                                                             Di 13.45-15.15
Hauptseminar, zus. mit Dr. Thomas Breuer                                                                    Raum 1.314
M 5, M 6                                        

Dieses Seminar ist ein besonderes Angebot. Es fällt aus dem üblichen Lehrangebot an einer Hochschule. Das Seminar ist in erster Linie gesprächsorientiert. Wir Dozenten geben nur den Gesprächsrahmen vor. Es geht um folgende Themenbereiche: Wie wirkt sich das Theologiestudium (an der PH Ludwigsburg) auf meinen Glauben aus? Wie kann man wissenschaftliche Theologie und persönlichen Glauben so miteinander verbinden, dass sie sich gegenseitig nicht lähmen, sondern bereichern und befruchten? Alle konkreten Gesprächsthemen und Beispiele können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Seminars selbst entscheiden. Wir laden alle Studierenden ein, die an Fragen dieser Art Interesse haben und von ihnen bewegt werden. Wir denken dabei auch an Studierende, die der heutigen Bibelwissenschaft gegenüber Bedenken haben und sich deshalb nur schwer auf sie einlassen können. Wir werden diese Sorgen ernst nehmen und Verständnis für sie haben. Wir stehen ihnen als Gesprächspartner zur Verfügung, weil wir Gespräche dieser Art für sehr wichtig halten. Das Seminar soll dazu beitragen, dass das Theologiestudium gelingt und positiv in die Persönlichkeitsentwicklung integriert werden kann.

 

 

Wissenschafts- und Erkenntnistheorie in Theologie,                                           Do 13.45-15.15
Religionswissenschaft und Religionspädagogik                                                         Raum 1.314
Hauptseminar                                   
M 5, M 6                                        

Die Theologie gehört in der europäischen Geistesgeschichte zu den ältesten Wissenschaften. Bis heute ist es die Überzeugung der Evangelischen und der Katholischen Kirche, dass die Theologie – solange es politisch möglich ist – ihren Platz auch an den staatlichen Universitäten und Hochschulen hat und nicht etwa nur an Ausbildungsstätten in kirchlicher Trägerschaft. Das erfordert allerdings ein Verständnis der Theologie als Wissenschaft, das im Rahmen der heutigen Wissenschafts- und Erkenntnistheorie akzeptabel ist. Das Seminar gibt einen Überblick über die heutige Diskussion zum Wissenschaftscharakter der Theologie. Die Teilnehmer/innen dieses Seminars sollen befähigt werden, im Rahmen dieser Diskussion eine begründete eigene Position zu entwickeln und anderen Weltanschauungen gegenüber, in wissenschafts- und erkenntnistheoretischer Hinsicht über die Plausibilität des christlichen Glaubens Auskunft geben zu können.Das Seminar fragt auch nach den Beziehungen zwischen der Theologie und den Religionswissenschaften und nach dem spezifischen Ort der Religionspädagogik innerhalb der Theologie.
Literatur: Wird im Seminar bekanntgegeben.

 

 

Kompaktwoche:
Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten –

ein praxisorientierter Trainingskurs für Studierende der Fächer Ev. / Kath. Theologie
02.02.-05.02.09, 9.00-16.00 Uhr,
Raum 1.314

Diese Kompakttage sind ein praxisorientierter Trainingskurs zu alle Fragen, die mit dem anfertigen einer wissenschaftlichen Arbeit zusammenhängen (Seminararbeit, Hauptseminararbeit, Examensarbeit). Der Kurs ist insbesondere gedacht für Studierende, die an einer Seminararbeit, Hauptseminararbeit oder Examensarbeit schreiben bzw. demnächst mit einer solchen Arbeit beginnen. Bringen Sie Ihre angefangenen Arbeiten zu dieser Kompaktwoche mit. Dann können wir an konkreten Beispielen arbeiten. Es wird in diesen Tagen vor allem um folgende Fragestellungen gehen: Was ist ein guter Stil? Wie kann man einen guten Stil erlernen? Worin liegen die Merkmale eines wissenschaftlichen Textes? Welche Kriterien entscheiden darüber, ob eine wissenschaftliche Arbeit an einer Hochschule eine gute oder eine schlechte Note erhält? Die Woche ist insbesondere gedacht für Studierende des Faches Ev. oder Kath. Theologie. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass interessierte Studierende anderer Fächer an diesen Studientagen teilnehmen können. Eine besondere Anmeldung ist nicht erforderlich. Erscheinen Sie einfach mit möglichst vielen Unterlagen am Montag, 02.02.09,  um 9.00 Uhr in Raum 1.314.

© Pädagogische Hochschule Ludwigsburg