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24-05-2012
Literarische Schreibberatung
immer konstruktiv
immer vertraulich
immer freundlich
immer montags
immer mittwochs
Im Laufe des Studiums müssen Studierende an einer Hochschule unzählige wissenschaftliche Arbeiten und Abhandlungen schreiben, sie müssen das richtige Zitieren lernen und Quellen angeben. Aber es gibt auch noch eine andere Form des Schreibens, eine Form die nicht in Vergessenheit geraten sollte und die Spaß macht: Das Schreiben für sich selbst und für andere, bei dem eigene Gedanken und Gefühle zu Papier gebracht werden können.
Viele Kinder und Jugendliche erfahren die Fähigkeiten, sich über geschriebene Sprache ausdrücken zu können, als etwas positives, schreiben Tagebuch oder Geschichten und verlieren im Laufe der Schulzeit die Lust daran, da Schreiben mit Arbeit, mit Pflicht, mit Zwang in Verbindung gebracht wird. Diese Lust gilt es wieder zu entdecken. Wer literarische Texte schreibt, seien es Kurzgeschichten oder Songtexte, seien es Gedichte oder Fragmente, die im Rahmen des Studiums oder privat entstanden sind, hat meist das Bedürfnis, darauf eine Rückmeldung zu bekommen. Als Schreibender hinterfragt man seine Werke ständig. Meistens hilft es einem selbst und der persönlichen Schreibentwicklung, über die entstandenen Texte zu sprechen. Dafür wurde die literarische Schreibberatung ins Leben gerufen.
Sie besteht momentan aus Michaela Hampp, Johannes Methner und Teame Habtemariam. Lehramtsstudierende, die selbst seit Jahren literarische Texte verfassen, sei es für die Schublade oder für die Bühne. Sie hören oder lesen gerne eure Texte und geben euch Feedback, Ideen und Anregungen zum Weiterschreiben und vielleicht den ein oder anderen hilfreichen Tipp zum Schreiben im Allgemeinen. So entsteht ein konstruktiver Dialog über die Texte. Niemand hat Interesse daran, einen Schreibenden zu bewerten oder gar „runter zu machen“, was eine Befürchtung ist, mit der wir uns in der Schreibberatung manchmal konfrontiert sehen. Wir sind lediglich dazu da, um von einem anderen Blickwinkel aus auf subjektive Texte zu schauen und vielleicht Dinge zu entdecken, die einem selbst beim Schreiben gar nicht auffallen, da der Autor immer einen anderen Blick auf die eigenen Texte hat als Außenstehende.
Wer Lust bekommen hat, mit einem eigenen Text einmal vorbeizuschauen, ist dazu herzlich eingeladen. Die Schreibberater/innen sind im Wintersemester 2011/2012 immer montags und mittwochs von 12 Uhr bis 13.30 Uhr im Lit-Café.
Artikel von Johannes Methner am 21.12.2009 im PH-Online-Magazin "
imPHuLs"
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