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Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wenn Sie das förderdiagnostische Material: "Praxismaterial Förderdiagnostik. Werkzeuge für den Sprachunterricht in der Sekundarstufe I." erhalten haben, finden Sie hier hilfreiche Informationen zum Einsatz des Materials im Unterricht:

 

Diese Materialien sollen dazu dienen, die in der vom Kultusministerium 2008 erlassenen Verwaltungsvorschrift  „Grundsätze zum Unterricht für Kinder und Jugendliche mit Sprachförderbedarf an allgemein bildenden Schulen und beruflichen Schulen“ formulierten Ziele zu verfolgen.

Unter Punkt 3.2. der Vorschrift heißt es: „Zur Feststellung des Sprachförderbedarfs werden von den Schulen altersstufengemäße Sprachstandsfeststellungsverfahren eingesetzt, die u.a. die Bereiche Wortschatz, Satzbau, Ausdrucksfähigkeit und Leseverständnis umfassen.“ Die Materialien in unserem Band sollen diesem Zweck dienen. Sie sind geeignet für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6, die bereits grundlegende Deutschkenntnisse erworben haben. Der Sprachstand kann beim Sprechen, Hören, Lesen und Schreiben erhoben werden. Der Wortschatz wird in allen Bereichen erfasst.

Bei Schülerinnen und Schülern, die neu nach Deutschland gekommen sind und z.B. eine Vorbereitungsklasse oder einen Sprachförderkurs besuchen, sollte das Verfahren erst dann angewendet werden, wenn sie über grundlegende Deutschkenntnisse verfügen.

Es handelt sich um keinen standardisierten Test sondern um förderdiagnostische Verfahren, die helfen sollen, den Lernprozess zu begleiten. Sie dienen dazu, Ihnen Informationen für konkrete Fragestellungen zum Förderbedarf etc. zu liefern.  Sie können je nach Fragestellung und vorhandenen Ressourcen selbst entscheiden, welche Werkzeuge Sie einsetzen möchten, um die gewünschten Informationen zu erhalten.

Für eine erste Einschätzung des Sprachstandes können Sie den sprachbiographischen Fragenbogen und einen C-Test verwenden. Bei Schülerinnen und Schülern, bei denen Sie anhand dieser ersten Einschätzung einen Förderbedarf feststellen, können Sie je nach Bedarf die weiteren Werkzeuge einsetzen. Die Zielsetzung, die Durchführung und die Auswertung werden ausführlich erläutert. Alle Werkzeuge enthalten auch Hinweise zur Förderung. Am Ende des Bandes ist ein möglicher Förderplan enthalten.

Die Verfahren wurden von einer Arbeitsgruppe am Sprachdidaktischen Zentrum der PH Ludwigsburg in den letzten Jahren entwickelt. Dazu wurden zunächst die Bedürfnisse und die Praxis der Lehrkräfte erhoben. Die Verfahren orientieren sich an aktuellen fachdidaktischen Erkenntnissen. Sie wurden in Sprachfördergruppen erprobt und evaluiert. Nähere Informationen hierzu finden Sie hier:

https://www.ph-ludwigsburg.de/fisa.html

Der sprachbiographische Fragebogen kann bei allen Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden. Bei den anderen Werkzeugen sind grundlegende Deutschkenntnisse notwendig, um sie  sinnvoll einsetzen zu können.

Ergänzende Materialien sind unter www.klett-sprachen.de vorhanden. Den Webcode hierfür finden Sie im Buch z.B. auf S. 22.

Wir hoffen, dass das „Praxismaterial Förderdiagnostik“ eine hilfreiche Unterstützung Ihrer Arbeit darstellt. Fragen, Kritik, Lob etc. können Sie uns per E-Mail an folgende Adresse mitteilen: fisa(at)ph-ludwigsburg.de

Mit freundlichen Grüßen

Das Team des Sprachdidakischen Zentrums der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.

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