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„Ein Mann begegnet einem Waldarbeiter, der mit einer stumpfen Säge einen Ast klein sägen möchte. Schwitzend und fluchend arbeitet dieser vor sich hin, ohne seinem Ziel wesentlich näher zu kommen. Wäre es nicht sinnvoller, wenn Sie zuerst die Säge schärfen?’, fragt daraufhin der Spaziergänger. „Dafür habe ich keine Zeit“, antwortet der Waldarbeiter.“

Prof. Dr. Lothar Seiwert

Wir alle wissen, was wir besser machen könnten, aber auch das Implementieren von Verbesserungen kostet Zeit. Qualitätsmanagement dient dazu bestehende Prozesse zu durchdenken und Ressourcen zur Verfügung zu stellen, um Veränderungen tatsächlich umzusetzen. Um nachhaltige Verbesserungen zu erreichen, werden:
•    Optimierte Abläufe schriftlich bzw. grafisch dokumentiert und
•    Verbesserungen nach einem vereinbarten Zeitraum gemeinsam evaluiert.

Ein Qualitätsmanagement-System gibt Auskunft darüber, in welchen Bereichen die Hochschule ihre Qualität weiter entwickeln will und bezieht die bestehenden Qualitätsinstrumente (Regelungen, Ordnungen, Checklisten, Evaluationen, Befragungen, Prozessbeschreibungen) in ein Gesamtsystem ein.

Ein Qualitätsmanagement-System bietet damit ein Orientierungsmuster, welches es der Hochschule ermöglicht, das Dickicht ihrer QM-Elemente zu ordnen und bereits etablierte QM-Elemente zu einem hochschulweiten Qualitätsregelkreis zu verbinden. Durch das Herstellen von Zusammenhängen sollen die erheblichen finanziellen und personellen Ressourcen, die von den Hochschulen derzeit für QM aufgewendet werden, gebündelt und wirksamer gemacht werden. Die Arbeitsbelastung für Hochschulmitglieder soll so gering wie möglich bleiben. Darüber hinaus sollen Leitungskräften aussagekräftige Entscheidungshilfen insbesondere für die strategische Hochschulsteuerung und Hochschulentwicklung an die Hand geben werden. Externe Anforderungen an die Forschungs- und Lehrqualität werden in das System integrieren und damit auch der Erfolg der Hochschule strategisch unterstützt. In erster Linie wird die Organisation „Hochschule“ als Ganzes weiterentwickeln wobei den eigenständigen Interessen der Fakultäten sowie der einzelnen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen genügend Freiraum gelassen wird (vgl. Nickel 2007, Anforderungen an institutionelle QM-Systeme).

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