Archiv 2008/2009
Medienalltag der Jugendlichen - Grundsatzbeitrag
Die erste Ausgabe der Online-Zeitschrift
Neuen Medien im Deutschunterricht der
AG Medien im SymposionDeutschdidaktik ist im Netz. Darin findet sich auch ein Grundsatzbeitrag von Gudrun Marci-Boehncke und Matthias Rath (S. 61-87) zu
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MediAlltag - Mediennutzung Jugendlicher als Coping-Strategie.
"Die Männer mit der Maus" online
Die im November 2009 stattfindende Vortrags- und Diskussionsreihe
medienbildung konkret des
Zentrums für Medienbildung an der Pädagogischen Hochschule Wien richtet sich an Lehrende und Studierende sowie an schulische und außerschulische PädagogInnen und interessiertes Fachpublikum. Am 4. November 2009, 19.30-21.00 Uhr, nahm Matthias Rath an der Veranstaltung
Die Männer mit der Maus per Video-Schaltung teil.
Technisch stellte die Sitzung noch einige Probleme dar, die sich aber im Laufe des Abends beheben ließen. Die Aufzeichnung der Sitzung findet sich unter diesem
Link.
Es ist sinnvoll, die Aufzeichnung wegen der besagten technischen Probleme bis auf 13:12 Minuten vorzuspulen.
Journalismus-Ethik Tagung in Eichstätt
Vom 18.-20.09.2009 fand an der
Katholischen Universität Eichstätt eine internationale Tagung zum Thema
"The Basics of Journalism: Concepts of Ethics, Responsibility, and Quality in Media and Journalism" statt. Matthias Rath sprach dort zum Thema Ethics of Public Communication 2.0. Veranstalter war
Klaus-Dieter Altmeppen, Lehrstuhlinhaber für Journalistik II in Eichstätt.
Die von der
DFG geförderte Expertentagung machte deutlich, dass im Feld der Medienethik und Journalistischen Ethik in Europa und den USA die Konzepte ganz unterschiedliche theoretische Reichweiten haben. Während in den USA unter Journalistischer Ethik häufig sehr praxisnah die Grundregeln professionellen Handelns verstanden werden, besteht in Deutschland, Österreich und der Schweiz häufig eine starke Theorieorientierung. Daher versteht sich auch die disziplinäre Zuordnung der Medienethik im englischsprachigen Raum als Teil der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, während sie im deutschsprachigen Raum häufig allein der philosophischen Ethik zugewiesen wird. Die meisten ausländischen Vortragenden sind zugleich Autoren in dem von
Clifford G. Christians (University of Illinois), einem der einflussreichsten Medienethiker der USA, und
Lee C.Wilkins (University of Missouri) herausgegebenen
Handbook of Mass Media Ethics. Von deutschsprachiger Seite sind u.a. die im
Netzwerk Medienethik und der FG Medien- und Kommunikationsethik der
DGPuK tätigen Referenten
Rüdiger Funiok (Hochschule für Philosophie München),
Matthias Karmasin (Klagenfurt; Wien),
Barbara Thomaß (Bochum) und der inzwischen in den USA lehrende
Bernhard Debatin (University of Ohia) zu erwähnen.
Das Gesamtprogramm ist
hier zu finden.
Internationaler Kongress für KJL: IRSCL Frankfurt/Main
Im Rahmen des 19. Biennial Congress of IRSCL 2009 an der
Universität Frankfurt/Main, der
Internationalen Forschungsgesellschaft für Kinder- und Jugendliteratur, stellten Gudrun Marci-Boehncke, Lea Grimm und Melanie Schneider aktuelle Forschungsergebnisse zur Kinder- und Jugendliteratur vor.
Marci-Boehncke sprach zum Thema An intercultural perspective on the globalisation of children's and youth literature markets, Lea Grimm sprach zu The conservation of foreign cultural elements via hotwords in translated texts of youth literature from Asia: novel example and didactic model und Melanie Schneider stellte Die Utopie als Probehandlungsfeld für die Sensibilisierung junger Leser für aktuelle gesellschaftliche Probleme und ethische Fragestellungen vor.
Wertvermittlung im anime - Vortrag auf der AG Medien
Auf der 25. Tagung der
AG Medien in Augsburg mit dem Rahmenthema "
Animationsfilm im Deutschunterricht" hielten Gudrun Marci-Boehncke und Andrea Thomitzni einen Vortrag zum Thema "Prinzessin Mononoke: Wertediskussion im Anime-Klassiker". Sie haben die ästhetischen wie auch thematischen Wertangebote des japanischen Anime-Klassikers herausgearbeitet und dabei darauf abgehoben, dass Wertevermittlung und Wertethematisierung interkultureller medialer Angebote immer eines dieser Unterschiedlichkeit angemessenen Analyseinstruments bedarf.
Bilder der Tagung finden sich
hier ...
MA Bildungsforschung/Medienbildung akkreditiert
Zum WS 2009/2010 wird ein Masterstudiengang Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Medienbildung angeboten werden. Die Akkreditierung ist abgeschlossen und der Studiengang damit zugelassen. Anmeldeschluss zum WS 09/10 ist der 15.07.2009. Nähere Information findet man
hier...
Fremdenthematik in Südafrika vorgestellt
Im Rahmen der 24. Tagung des
Germanistenverbands im Südlichen Afrika (SAGV) haben Gudrun Marci-Boehncke und Matthias Rath das Tagungsthema "Zum Begriff der Fremde in Sprache und Literatur" gesprochen. Marci-Boehncke sprach zum Thema Emigration und Immigration als Adoleszenzmethaphern und soziale Spiegelflächen: Jugendbuch und Film "Persepolis" von Marjana Satrapi und Matthias Rath sprach zum Thema Von der "(Un)Möglichkeit sich in die Fremde hineinzuleben". Kulturelle Assimilation als Desintegration am Beispiel von Ilija Trojanows Roman "Der Weltensammler". Die Tagung bot eine
reiche Palette germanistischer, aber auch philosophischer und kulturwissenschaftlicher Beiträge zum Tagungsthema.
Impressionen finden Sie
hier...
Unternehmen wollen mit Schulen kooperieren
Erste Ergebnisse einer aktuellen Studie der Forschungsstelle zur Bereitschaft von Unternehmen, mit Schulen konkret zu kooperieren, zeigen: Unternehmen sehen sich in der Verantwortung für den Bildungsbereich und wollen in den Schulen aktiv werden. Allerdings scheitern manche Kooperationsprojekte, weil es mit der Kommunikation zwischen Schule und Wirtschaft hapert oder die Unternehmen sich nicht ausreichend eingebunden fühlen. Für viele Unternehmen ist v.a. die Einschätzung der Ausbildungsfähigkeit von Schulabsolventen, die eine Ausbildung in den Unternehmen beginnen, ein Indiz für die Notwendigkeit der Kooperation. Details finden sich
hier ...
Unternehmen sollen Schulen helfen
Erste Ergebnisse der Studie "Ganztagesangebot an allgemeinbildenden Schule in Baden-Württemberg" zeigen, dass die Kooperation mit Unternehmen ein wichtiger Schritt zum Abbau von Bildungsungleichheit sein kann. Näheres siehe
hier ...
Im Rahmen der Didacta 2009 wurden einige Details via Audio-Einspielung vorgestellt. Hier der download.
Podium MEDIENkulturBILDUNG in Wien
Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms "medienbildung konkret" des
Zentrums für Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Wien sprach Gudrun Marci-Boehncke am 10.11.2008 auf einem Podium zum Thema MEDIENkulturBILDUNG: Sozialisation durch Kultur und Medien im
Kindermuseum ZOOM in Wien.
Der Audiostream der Podiumsdiskussion steht
hier zum Download bereit.
Weitere TeilnehmerInnen waren:
- Maga. Susanne Krucsay (Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien),
- Dr. Theo Hug (Medienpädagoge Universität Innsbruck)
- Dr. Elisabeth Menasse-Wiesbauer (ZOOM Kindermuseum Wien)
Interview Online-Zeitschrift "Lesen weltweit"
Prof'in Dr. Gudrun Marci-Boehncke hat sich in einem aktuellen Interview in der vom
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung DIPF herausgegebenen
Online-Zeitschrift "Lesen weltweit" gegen eine bewahrpädagogische Medienmoralisierung ausgesprochen und zugleich für eine möglichst frühzeitige Lesesozialisation plädiert. Medien und Lesen gehören, so Marci-Boehncke, zusammen und sind kein Widerspruch. Allerdings hat Leseförderung in Deutschland ein PR-Problem. Vielleicht sollte man da neue Ideen entwickeln ...
(
englische Version)
4. Round Table der Stiftung Lesen in Mainz
Auf dem
4. Round Table der Stiftung Lesen sprach Prof. Dr. Matthias Rath zum Thema "Mediale Jugendkultur(en) - zwischen Mood Management und Moral". Er verwies auf die Bedeutung der Mediennutzung für die Regelung individueller Gefühlslage der Jugendlichen. Lesen als Mediennutzungsform und Bücher als Trägermedium sprächen andere Befindlichkeiten und Bedürfnisse der Jugendlichen an als andere Medien. Leseförderung wie Medienerziehung überhaupt müssten bei der Medienbildung auf diese unterschiedlichen Rücksicht nehmen. Darüber hinaus zeigte Rath, dass Jugendliche selbst bei großer Affinität zu ihren präferierten Medien und Medienidolen zu moralischer Kritik an diesem Medienangebot fähig sind.









