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Kinovergnügen (fast) ohne Ende

 

Studentinnen der Filmseminare im Studiengang Kultur- und Medienbildung organisieren eine „Lange Filmnacht“ / Wunschfilme im Literaturcafé der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

Wer sich im Studium der Kultur- und Medienbildung für den Schwerpunkt Film und digitale Medien entscheidet, ist oft ein Filmfan. Er möchte nicht nur lernen, wie man Filme analysiert oder was Theoretiker über Filme sagen, sondern er möchte auch weiterhin Freude am Filmesehen haben. Dieser Wunsch ließ sich in der Nacht vom 22. auf den 23. Juni 2011 erfüllen: Im Literaturcafé fand die vierte „Lange Filmnacht“ des Studiengangs Kultur- und Medienbildung statt.


Filmschau in studentischer Regie

Schon Wochen vorher hatten sich vier Studentinnen um alles gekümmert. Coco Hodapp, Joela Hübner, Hannah-Lea Japes und Jennifer Schatz – allesamt Besucherinnen der Filmseminare von Stephan Buchloh – trafen mit Beteiligung aller Studentinnen und Studenten eine Vorauswahl von Filmen, die während der Nacht gezeigt werden sollten, und schauten, daß es während der „Langen Filmnacht“ Salate, Brote, Süßspeisen, Knabbereien und Getränke für alle gab. Gemeinsam mit anderen Studentinnen verwandelten sie das Literaturcafé in einen gemütlichen Kinosaal. Sie breiteten Decken und Kissen auf dem Boden aus – die beste Voraussetzung für ein Kinovergnügen (fast) ohne Ende.


Votum für amerikanischen Film jenseits des Mainstreams

Nachdem sich das Literaturcafé gefüllt hatte, stellten die Organisatorinnen der Filmnacht die Filme vor, die in den Vorentscheidungen in die engere Wahl gekommen waren. Nun stimmten alle Anwesenden darüber ab, mit welchem Film das Kinoprogramm beginnen sollte. Die Wahl fiel auf ein amerikanisches Werk, das zum größten Teil in der Ukraine spielt. Anderthalb Stunden tauchten die Teilnehmer in das Dunkel des „Literaturcafé-Kinos“ ein und reagierten mit großer Heiterkeit auf die mitunter komischen Szenen des Films.


Popmusik im Film

Nach einer Essenspause ging das Filmfest weiter. Man stimmte über den zweiten Film des Abends ab und entschied sich für eine Arbeit, die das Leben eines bekannten britischen Pop-Musikers nachzeichnet. Jeder kennt die Musik seiner Band, aber nur wenige haben seinen Werdegang vor Augen. Der Film zeigt die facettenreiche Persönlichkeit und die Entwicklung des Musikers. Am Ende konnte seine Band die größten Erfolge feiern, doch der Weg dorthin hatte viele Höhen und Tiefen.


Kampf gegen die Müdigkeit

Bei manchen Besuchern der Filmschau machten sich jetzt erste Zeichen von Müdigkeit bemerkbar, aber die Nacht hatte noch gar nicht richtig begonnen. Die Zuschauer erholten sich auf der Terrasse vor dem Literaturcafé und genossen die Nachtstimmung. Dann suchten sie den dritten Film des Abends aus: eine amerikanische Produktion, die die Rückkehr eines erfolglosen Hollywood-Schauspielers in seine kleine Heimatstadt beschreibt. Offensichtlich erfreut sich das Werk großer Beliebtheit unter den Studentinnen und Studenten der Kultur- und Medienbildung – schon im Jahr 2010 hatten die Besucher der „Langen Filmnacht“ für ebendiesen Film votiert.


Aufbruch in eine kurze Nacht

Als die Schlußtitel des Films liefen, war die letzte S-Bahn schon lange abgefahren, und eigentlich hätte die Filmschau noch bis in den Morgen des folgenden Tages dauern können, der ein Feiertag war. Doch gegen 2.00 Uhr ließen auch die Energien der größten Filmfreunde nach. Gemeinsam wurde das Literaturcafé aufgeräumt, und dann brachen alle in eine nur noch kurze Nacht ohne Filme auf. Aber man kann sich schon auf das nächste Jahr freuen: Auch für 2012 ist eine „Lange Filmnacht“ geplant.

 

 

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Kultur- und Medienbildung > Aktuelles > 24. Juni 2011: „Lange Filmnacht“ im Literaturcafé
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